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Zwei Stolen für Papua-Neuguinea

Die Paramenten-Werkstatt der Diakonie Neuendettelsau fertigte die Geschenke

Aus den Händen von Rosalia Penzko von der Paramenten-Werkstatt der Diakonie Neuendettelsau hat Dr. Traugott Farnbacher zwei aufwendig gefertigte Stolen in Empfang genommen. Sie werden nächste Woche im Gepäck des Referenten für Papua-Neuguinea/Pazifik/Ostasien von Mission EineWelt die weite Reise nach Papua-Neuguinea antreten. Dort überreicht Farnbacher die Stolen dem neugewählten Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea, Jack Urame, und seinem Stellvertreter Lukas Kedabing.

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Glaube, der die Welt verwandelt

Auftaktveranstaltung „Reformation und die Eine Welt“ am 11. und 12. März in Nürnberg

Am 11. und 12. März 2016 findet in der Sebalduskirche und im Heilig-Geist-Saal in Nürnberg ein Symposium zum Themenjahr 2016 „Reformation und die Eine Welt“ mit prominenten Teilnehmern statt. Die Auftaktveranstaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern steht unter dem Thema „Glaube, der die Welt verwandelt“.

Mindestens 20 Tote durch Zyklon Winston auf Fidschi

Am Samstagmorgen mitteleuropäischer Zeit ist Zyklon „Winston“ auf Fidschi getroffen und hat Berichten zur Folge mindestens zwanzig Todesopfer gefordert. Bei dem Zyklon handelt es sich um den stärksten jemals gemessenen Zyklon in der Geschichte Fidschis und den ersten Zyklon der so genannten Kategorie 5, der das zentral in der pazifischen Inselregion gelegene Land trifft.

Berichte sprechen von mindestens zwanzig bestätigten Todesopfern. Tausende Menschen mussten aus ihren Häusern flüchten. Noch ist der Schaden für den Pazifik-Staat nicht absehbar. Die Telekommunikation ist weitgehend zusammengebrochen. Erste Bilder aus den betroffenen Gebieten lassen ein großes Ausmaß an Zerstörung erahnen. Besonders stark betroffen ist die größte fidschianische Insel Vanua Levu.

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Religiöse Intoleranz und sanitäre Grundversorgung

Generalsekretärin des brasilianischen Kirchenrats stellt internationale Kampagne vor

Gemeinsames Haus – gemeinsame Verantwortung ist eine Kampagne des brasilianischen Kirchenrats überschrieben, die in diesem Jahr international organisiert und durchgeführt wird. Die Generalsekretärin des Kirchenrats, Romi Bencke, ist auf Einladung des katholischen Hilfswerks Misereor nach Deutschland gekommen, um die Kampagne vorzustellen, die als Fastenaktion 2016 auf katholischer Seite in Deutschland bekannt gemacht wird. Bencke war zu einem Begegnungsabend und einer Gesprächsrunde auch bei Mission EineWelt.

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Die internationale ökumenische “Gebetswoche für die Einheit der Christen” vom 18. – 25. Januar 2016 steht unter dem Motto: „Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden“ (aus 1. Petrus 2,9). Christen aus verschiedenen Kirchen in Lettland haben die Texte erarbeitet.

Die Geschichte Lettlands mit ihren vielfältigen Kriegs- und Leidenszeiten hat bis heute spürbare Auswirkungen auf das kirchliche und gesellschaftliche Leben. Über Jahrhunderte war Lettland Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen unterschiedlicher nationaler und konfessioneller Mächte. Die Verbindung in den Leiden des 20. Jahrhunderts ließ eine tiefe Gemeinschaft unter den lettischen Christen entstehen. Die Gebetstexte formulieren Anliegen zu Schöpfung und Gesellschaft und laden zum Engagement ein.

Papua-Neuguinea: Neuer Leitender Bischof gewählt

Pfarrer Jack Urame wurde am heutigen Freitag von der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea zum neuen Head-Bishop gewählt. Nach mehreren Wahlgängen war neben Jack Urame nur noch der amtierende Bischof Giegere Wenge im Rennen geblieben, zwischen denen es dann zur Stichwahl kam. Urame ist der erste Bischof, der aus dem Hochland des Inselstaates kommt. Er war zuvor Direktor des Melanesichen Instituts und war zwischen 2001 und 2005 als Ökumenischer Mitarbeiter in der bayerischen Landeskirche tätig und ist deshalb eng mit den deutschen Partnerkirchen verbunden. Als Assistenzbischof wurde der frühere Leiter des Predigerseminars in Logaweng, Pfarrer Lukas Kedabing gewählt. Auch er war als Austauschpfarrer in Bayern. Das neue Bischofsteam wird mit Bernhard Kaisom als neuem Generalsekretär ergänzt.

39. Lateinamerikawoche in der Villa Leon

Die Lateinamerikawoche bietet vom 23. bis 31. Januar 2016 Kultur-veranstaltungen, Informationen und Diskussionen zu aktuellen politischen und sozialen Entwicklungen in Lateinamerika.

Die diesjährige Lateinamerikawoche startet am Samstag, 23. Januar, um 20 Uhr mit einem Konzert von „African Beat feat. Gustavo Mendoza“. Inhaltlich im Mittelpunkt stehen dieses Jahr unter anderem der Kampf der Kleinbauern gegen die mächtigen Konzerne, der Weg in eine neue Weltordnung unabhängig von den bisherigen Weltmächten USA und Russland. Ganz aktuell richtet die Lateinamerikawoche einen Blick auf Uruguay, dort hat die Bevölkerung einen Ausstieg aus den Verhandlungen zum Internationalen Dienstleistungsabkommen (Tisa) beschlossen und spielt somit eine weltweite Vorreiterrolle.

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„Monsieur Claude und seine Töchter“

Das Mittwochskino von Mission EineWelt startet 2016 mit einer französischen Komödie

Das politische Frankreich orientiert sich immer stärker nach rechts außen, und gleichzeitig entwickelt sich eine multikulturelle Komödie mit mehr als zehn Millionen Kinobesuchern zum Kassenschlager in unserem Nachbarland. Die traditionell angelegte Familienkomödie von Regisseur Philippe de Chauveron lässt sich als ebenso geistreicher wie bissiger Kommentar zur aktuellen politischen Lage in unserem Nachbarland sehen.

Eröffnung der Figurenausstellung „Es ist normal, anders zu sein“

Mit einer Vernissage wurde am vergangenen Freitag die Sonderausstellung von Marja-Lissa Trillitzsch im Partnerschaftscentrum in Neuendettelsau eröffnet.

Neben Grußworten der Direktorin von Mission EineWelt, Dr. Gabriele Hoerschelmmann, gab auch die Künstlerin selbst einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der gezeigten Stabpuppen und die Intention, die sie damit verfolgt.

Oberkirchenrat Michael Martin zu Besuch bei Mission EineWelt

Flüchtlinge und Finanzen im Mittelpunkt der Gespräche

Einen Vormittag lang war der Münchner Oberkirchenrat Michael Martin zu Gesprächen beim landeskirchlichen Partnerschaftszentrum Mission EineWelt. In der Andacht am Morgen erzählte Martin die Geschichte des Paters Jacques Mourad, der in dem syrischen Ort Karjatain das 1.600 Jahre alte Kloster Mar Elian leitete, für alle Menschen da war, egal welchen Glaubens und den Islam liebte. Mourad wurde vom Islamischen Staat (IS) entführt, das Kloster wurde vom IS völlig zerstört.