Das evangelische Centrum Mission EineWelt bietet zur bundesweiten „Faire Woche“ vom 11.-25.9.20 ein vielfältiges Programm: Passend zum Motto „FAIR statt MEHR“ kann man sich über die digitalen interaktiven Module zum Globalen Lernen anhand von Beispielen wie dem Handy oder Schokolade über die Auswirkungen der vorherrschenden Produktions- und Konsummuster informieren, die meist zu Lasten von Mensch und Natur, insbesondere im Globalen Süden gehen. Und man kann erfahren, wie jede/r Einzelne über den Fairen Handel und nachhaltigen Konsum zu einer gerechteren Welt beitragen kann. Die digitalen Angebote sind auch gut für die Arbeit mit Gruppen oder in Schulen geeignet.

Ebenso kann man bei konsumkritischen Stadtrundgängen wie dem „Globalcache“ oder der „Fair-Ökologisch-Nachhaltig“ Tour in Nürnberg Orte des fairen und unfairen Konsums mal von einer anderen Seite kennenlernen. Die Touren sind für Gruppen als Workshop buchbar, aber auch mit dem eigenen Smartphone individuell machbar.
In Neuendettelsau können Interessierte im Aktionszeitraum an einer Fairtrade-Ralley teilnehmen. Wer die Quizfragen, die es im örtlichen Weltladen von Mission EineWelt gibt, erfolgreich beantwortet, dem winken faire Produkte und Gutscheine als attraktive Preise.

Weitere Informationen unter:
https://kurzelinks.de/k6io

Zum Motto der FAIREN WOCHE 2020 „FAIR statt MEHR“
Die Faire Woche beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wie ein gutes Leben für möglichst viele Menschen erreicht werden kann. Wie müssen Produktions- und Konsummuster aussehen, damit sie nicht zu Lasten von Mensch und Natur gehen? Was kann der Faire Handel dazu beitragen und welchen Beitrag kann jede*r einzelne von uns leisten?

Das aktuelle System ist nicht zukunftsfähig.
Der tägliche Blick in die Zeitung macht mehr als deutlich, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster alles andere als nachhaltig sind. Mehr als 1 Mrd. Menschen leiden unter Hunger und Armut, Klimawandel und Artensterben gefährden unsere Lebensgrundlage und wachsende soziale Spannungen bedrohen in vielen Ländern die Demokratie. Und wie so häufig sind es die Menschen im Globalen Süden, die am stärksten von den Folgen betroffen sind. Diese Krisen werden aktuell durch die Corona-Pandemie noch verstärkt.

Auf dem Weg zu einem guten Leben für alle Menschen…
…müssen sowohl die Produktions- als auch die Konsummuster auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft werden – so, wie es auch die Vereinten Nationen in Ziel 12 „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“ der Nachhaltigen Entwicklungsziele fordern. Trotz aller negativen Auswirkungen bietet die Corona-Pandemie die große Chance, unser Konsumverhalten und unser Wirtschaftssystem zu hinterfragen. Der Maßstab für unsere Produktions- und Konsummuster darf nicht mehr sein, was wir uns vermeintlich leisten können, sondern was die Belastbarkeit der Erde zulässt – damit alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben, ein gutes Leben zu führen.

Kontakt:
Gisela Voltz
gisela.voltz@mission-einewelt.de
Tel.: 09874-9-1820