Kontakt Referat Lateinamerika (LA)

Hans Zeller
Referatsleitung

Telefon: 09874 9-1601
Telefax: 09874 9-1699

Mail: la@mission-einewelt.de

Länderbroschüren

Länder- und Kircheninformationen zu unseren Partnern jetzt als PDF downloaden.

Länderinformationen

Flagge von Costa Rica

Basisinformationen zum Land sowie Reise- und Sicherheitshinweise erhalten Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes. Die Daten dort werden regelmäßig aktualisiert.

Weiterführende Links

Website der ILCO:
http://www.ilco.cr/

Partnerschaften Bayern – Übersee

Mission EineWelt begleitet und unterstützt im Auftrag der bayerischen evangelischen Landeskirche mehr als 70 Dekanats- und Schulpartnerschaften sowie Partnerschaften von Institutionen. Eine Übersicht über alle Partnerschaften im Raum der bayerischen evangelischen Landeskirche finden Sie in unserem Partnerschaftskatalog und unserer digitalen Partnerschaftslandkarte.

Costa Rica: ILCO

Lutherische Kirche in Costa Rica (IIglesia Luterana Costarricense, ILCO)

Die Lutherische Kirche in Costa Rica besteht aus 15 Gemeinden, von denen 5 im städtischen Raum und 5 im ländlichen Raum angesiedelt sind. 4 weitere Gemeinden arbeiten mit Indígenas, dazu 5 Missionsstützpunkte. Höchstes Organ: Asamblea General. Die ILCO ist eine „diakonische Kirche“ in der CILCA (Gemeinschaft der lutherischen Kirchen in Zentralamerika). Sie engagiert sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung Costa Ricas, für die im Land lebenden Einwanderer aus Nicaragua, für Landlose, Plantagenarbeiter und für andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen.

Impressionen aus Costa Rica

Allgemeine Informationen zur Partnerkirche

Um mehr Informationen zu erhalten, klicken Sie nachfolgend auf das „+“-Symbol.

Sitz / Adresse des zentralen Kirchenbüros

Der Sitz der Kirchenleitung ist San José. Die Adresse lautet:

IIglesia Luterana Costarricense (ILCO)
Lutherische Kirche in Costa Rica
Apartado Postal 1890-1002
Paseo Es. San José, Costa Rica

Telefon: 00506 – 2277112
Telefax: 00506 – 2271984

E-Mail: ilclut(at)racsa.co.cr
Internet: http://www.ilco.cr/

Leitende/r Verantwortliche/r

Bischof Melvin Jiménez Marín

Statistik zur Kirche

Die Kirche besteht aus 14 Gemeinden, von denen 5 im städtischen Raum und 5 im ländlichen Raum angesiedelt sind. 4 weitere Gemeinden arbeiten mit Indígenas.

  • Gesamtmitgliederzahl: ca. 2.000
  • Theologische Mitarbeiter: 9 ordinierte Pfarrer (7 einheimische und 2 Missionare), mehr als 75 ehrenamtliche Gemeindeleiter
  • Mitarbeiter/innen aus Bayern: jeweils drei Freiwillige für ein Jahr im Rahmen des IEF-Programms

Arbeitsfelder / kirchliche Einrichtungen

Die ILCO ist die „diakonische Kirche“ in der CILCA. Sie engagiert sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung Costa Ricas, für die im Land lebenden Einwanderer aus Nicaragua, für Landlose, Plantagenarbeiter und für andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen. Wir begleiten sie bei dieser Mission mit finanzieller und personeller Unterstützung.

Die ILCO hat ein Programm zur Unterstützung indigener, ländlicher und städtischer Bevölkerungsgruppen:

  • Unterstützung der indigenen Bevölkerung: Einsatz für Autonomie, Wiedererlangung von Territorien, Hilfe für nachhaltige Landwirtschaft.
  • Arbeit im ländlichen Gebiet: Einsatz für Legalisierung der Siedlungsgebiete, Teilhabe von Frauen an Selbstverwaltung und Produktion, Integration der Immigranten aus Nicaragua, Gemeindeentwicklung, Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte.
  • städtischer Siedlungsraum: Legalisierung der Migranten, Frauenrechte, Prävention und Gesundheit, Probleme der Jugendlichen mit Drogen, Prostitution und Arbeitslosigkeit.

Programm „Fußball fürs Leben“ in Sarapiquí

Das Fußballprogramm in Zusammenarbeit mit dem „Institut für Bildung und Entwicklung“ OIKOS verbindet auf spielerische Weise Freizeitgestaltung und Wertevermittlung. Dreimal in der Woche bekommen 120 Jungen und 30 Mädchen aus Armenvierteln die Möglichkeit, unter Anleitung Fußball zu spielen. Sozialarbeiter helfen den Kindern außerdem bei familiären Problemen, integrieren sie wieder in die Schule und vermitteln Ausbildungskurse. In Deutschland hat Felix Magath, Trainer vom VfL Wolfsburg, die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

Finanzsituation

keine Angaben verfügbar.

Missions- und Kirchengeschichte

Bei den gezeigten Daten handelt es sich um kirchengeschichtliche Informationen. Einen allgemeinen Abriss zur Geschichte des Landes erhalten Sie z. B. auf Wikipedia oder in Online-Lexika.

  • 1965: Entsendung von Pfarrer Tapani Ojasti nach Costa Rica durch den „Rat der Lutherischen Kirchen in Zentralamerika“
  • 1978-1982: Großes Engagement in der ökumenischen Bewegung, Mitglied im „Comité Cristiano de Derechos Humanos“ (christliches Komitee der Menschenrechte): humanitäre Hilfe für Flüchtlinge aus Nicaragua, Wiederaufbauarbeit
  • 1988: Gründung der Iglesia Luterana Costarricense (ILCO) und Beitritt in die Gemeinschaft Lutherischer Kirchen in Zentralamerika (CILCA)
  • 2000: Wahl des Kirchenpräsidenten Melvin Jimenez
  • 2002: Partnerschaftsvertrag mit dem Dekanatsbezirk Aschaffenburg
  • Ab 2009: Drei Freiwillige werden jährlich in die ILCO entsandt
  • 23.11.2010: Verlängerung des Partnerschaftsvertrages mit der CILCA (Gemeinschaft der lutherischen Kirchen in Zentralamerika)
  • 2011: Entsendung der bayerischen Pfarrer Joachim Höring in die ILCO und Dr. Martin Hoffmann an die Universidad Bíblica Latinoamericana
  • 2014: Erick Umaña wird zum Direktor Pastoral und Präsident der Kirche (ILCO), Gustavo Blanco zum Diakoniedirektor gewählt
  • 28.2.15: Gilberto Quesada wird zum Präsidenten der Kirche gewählt
  • 2015: Verlängerung des Partnerschaftsvertrages zwischen der CILCA und der ELKB

Zusammenarbeit

Mission EineWelt unterstützt die Partnerkirche in unterschiedlichen Bereichen. Neben finanziellen Mitteln für Projekte, gibt es auch eine personelle Unterstützung vor Ort. Mitarbeiter werden regelmäßig in diese Partnerkirche entstandt. Das Centrum Mission EineWelt sucht daher regelmäßig Interessenten.

Auf der Ebene der CILCA (Zusammenschluss der Lutherischen Kirchen in Zentralamerika) werden missionarische Arbeit, Gemeinschaftsaufgaben und entwicklungsbezogene Projekte unterstützt, die vom Generalsekretär der zentralamerikanischen Kirchen vorgeschlagen werden. Der „Fachausschuss Lateinamerika“ entscheidet dann im Zusammenwirken mit dem Ökumenereferat des Landeskirchenamtes, welche Projekte gefördert werden.

Mission, Gemeindeaufbau und Entwicklungsarbeit

Es werden missionarische Arbeit, Gemeinschaftsaufgaben und entwicklungsbezogene Projekte, weil die Kirchen der Region gegenwärtig noch einen Mangel an ausgebildeten Pfarrerinnen und Pfarrern haben. Doch soll damit auch die Bemühung um eigene befähigte Mitarbeitende gefördert werden.

Internationale Evangelische Freiwilligendienste (IEF)

Unsere Partnerkirche in Costa Rica bietet Einsatzplätze für Freiwillige im Rahmen der „Internationalen Evangelischen Freiwilligendienste“ (IEF) an. Deutsche Jugendliche bekommen die Möglichkeit zu einer einjährigen Mithilfe in der Kindertagesstätte „Casa abierta“, sowie in anderen Projekten, die von der lutherischen Kirche geleitet werden.

Begleitung von Partnerschaften

Kern der engen Beziehungen zwischen der ILCO und der bayerischen Landeskirche sind Einzelpartnerschaften zwischen dem Dekanatsbezirk Aschaffenburg und der lutherischen Kirche in Costa Rica (seit 2002) sowie der Freundschaftsvertrag zwischen der evang.-luth. Kirchengemeinde Starnberg und der Emigrantengemeinde La Carpio (2005).

Die bestehenden Partnerschaften werden von Partnerschaftsgruppen selbständig koordiniert. Sie umfassen regelmäßige Begegnungsreisen, persönliche Beziehungen, Partnerschaftstage und Unterstützung von Projekten.

Soziale Projekte, Bildungsarbeit

Mission EineWelt bzw. die Evang.-Luth. Landeskirche Bayern unterstützt unterschiedliche soziale Projekte. Aktuell handelt es sich dabei vor allem um das Projekt Kinderrechte sowie das Programm „Futbol por la Vida“ in Sarapiquí.

Aktuelle Projekte

Die bayerische Landeskirche sieht ihren Auftrag darin, den zentralamerikanischen lutherischen Kirchen „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten. An vielen sozialen Brennpunkten und in ehemaligen Bürgerkriegsgebieten hat Aufbauarbeit begonnen. Die bayerische Landeskirche ist bemüht, dass vor allem eigene befähigte Mitarbeitende gefördert werden. Wir leisten diese Unterstützung, weil die Kirchen der Region gegenwärtig noch einen Mangel an ausgebildeten Pfarrerinnen und Pfarrern haben. Doch bsoll damit auch die Bemühung um eigene befähigte Mitarbeitende gefördert werden.

  • Unterstützung der indigenen Bevölkerung: Einsatz für Autonomie, Wiedererlangung von Territorien, Hilfe für nachhaltige Landwirtschaft
  • Unterstützung der theologischen Aus- und Fortbildungsprogramme

© Mission EineWelt - Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, 2017
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