Kontakt bei Fragen und für Bewerbungen

Vertraulichkeit ist zugesichert

Renate Wagner oder Michael Seitz
Mission EineWelt

Postfach 68
91561 Neuendettelsau

verwaltungstechnische Fragen:
Tel.: 09874 9-1002 (Frau Wagner)

inhaltliche Fragen:
Tel.: 09874 9-1070 (Herr Seitz)
Mail:

Daneben steht Ihnen bei Fragen auch das jeweilige Länderreferat von Mission EineWelt, das für die Stelle verantwortlich ist, zur Verfügung.

Informationen zum Einsatz

  • Eine erste Mitarbeit erstreckt sich i.d.R. über einen Zeitraum von drei Jahren
  • Finanzielle, rechtliche und soziale Absicherung je nach Stelle und Qualifikation (genaue Informationen siehe Eckdaten der jeweiligen Stelle)
  • Unterstützung beim Umzug und Einlagerung der Möbel
  • Vorbereitung auf eine Mitarbeit in fachlicher und persönlicher Hinsicht
  • Individuelle Vorbereitung nach persönlichen Voraussetzungen
  • Begleitung durch Mission EineWelt während des Dienstes in der Partnerkirche
  • Unterstützung bei der persönlichen/beruflichen Wiedereingliederung nach Rückkehr (nur für PfarrerInnen möglich)
  • Weitere Leistungen siehe Eckdaten zur Stelle

Genaue Informationen geben Ihnen auch die angegebenen Kontaktpersonen.

Wichtiger Hinweis

Auf Pfarrstellen können sich nur bayerische Pfarrerinnen und Pfarrer bewerben. Sie werden Inhaber einer bayerischen Pfarrstelle für allgemeinkirchliche Aufgaben.

Diakoninnen und Diakone werden nach den einschlägigen Richtlinien vergütet.

Entwicklungshelferinnen und -helfer bekommen Leistungen nach dem Vertrags- und Leistungsverzeichnis DIENSTE IN ÜBERSEE gemeinnützige GmbH.

Andere Berufsgruppen bekommen einen Vertrag entsprechend der Regelungen der kirchlichen Dienstvertragsordnung der ELKB.

Fachkraft (m/w/d) für Museums-, Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit in der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB)

Für Museums-, Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit in der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) suchen wir zur Planung, Durchführung und Nachbereitung des 200-jährigen Jubiläums eine Fachkraft (m/w/d) für eine Projektstelle.

Die IECLB ist eine evangelisch-lutherische Kirche, die aus 18 Synoden, 465 Dekanaten und 1800 Gemeinden besteht. Sie ist in allen Staaten der brasilianischen Föderation vertreten. Sie hat 636.000 getaufte Mitglieder und ist eine ökumenische Kirche, die sich in den nationalen Rat christlicher Kirchen (CONIC), in den lateinamerikanischen Kirchenrat (CLAI), Lutherischen Weltbund (LWB) und Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) integriert. Ihre nationalen Gremien sind das Konzil, Kirchenrat, Präsidium und Generalsekretariat.

Im Jahr 2024 begeht die IECLB ihr 200-jähriges Jubiläum und blickt zurück auf 200 Jahre lutherischer Präsenz in Brasilien. Die Feierlichkeiten haben zum Ziel, die Bekanntheit, Relevanz und ganzheitliche Entwicklung der IECLB zu stärken. Zu den Zielen der Planung gehört die wissenschaftliche und museale Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit der IECLB und deren Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft. Das Motto der Feierlichkeiten lautet: In Dankbarkeit die 200 Jahre der Igreja Evangélica de Confissão Luterana no Brasil – IECLB (Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien) feiern

Zur Unterstützung des Planungsteams für das 200-jährige Jubiläum in Brasilien suchen wir eine Persönlichkeit mit einschlägiger Erfahrung in wissenschaftlicher Museums- und Archivarbeit, im Projekt- und Veranstaltungsmanagement sowie in der Arbeit mit Menschen verschiedener Altersgruppen.

In den Jahren 2023-2025/I korrespondiert die Projektstelle mit der Planung, Durchführung und Nachbereitung des 200-jährigen Jubiläums der IECLB im Jahr 2024. Ab 2025/II liegt der Schwerpunkt auf der fachlichen Unterstützung des Historischen Archivs der IECLB, das bei der EST in São Leopoldo angesiedelt ist, auf der Beratung verschiedener Institutionen der IECLB zur Frage der Aufarbeitung und Präsentation der eigenen Geschichte sowie auf der Fortbildung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der IECLB im Bereich von Ausstellungspädagogik und geeigneter Präsentationsformen eigenen Institutionsgeschichte.

 

Wir bieten Ihnen ...

eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in der Museums-, Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) zur Planung, Durchführung und Nachbereitung des 200-jährigen Jubiläums.

Ihre Aufgaben vor Ort:

  • Mitarbeit im Planungsteam der Veranstaltungen zum 200-jährigen Jubiläums in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen aus der IECLB sowie Beratung und Unterstützung bei anderen Feierlichkeiten rund um das 200-jährigen Jubiläums der IECLB
  • Konzeption, Planung und Realisierung einer Ausstellung zur Herkunft und Geschichte der IECLB und ihrer Gemeinden
  • Entwicklung unterschiedlicher Bildungs- und Vermittlungsformate zur Geschichte der IECLB, welche an die Ausstellung andocken
  • Schulung und Begleitung von Interpreteurs/Geschichtsvermittler:innen
  • Wissenschaftliche Erschließung von einschlägigen Archivalien im Archiv der IECLB und ggfs. weiteren Archiven (Sichtung und Aufarbeitung der Unterlagen für eine öffentliche Darstellung (Ausstellungen, Veranstaltungen) während des Jubiläums und danach)
  • Zusammenarbeit mit der Evangelischen Diakonissenanstalt, dem Diakonissenmutterhaus und dem Personalreferat der nationalen Hauptgeschäftsstelle der IECLB bei Aufgaben und Anforderungen im Bereich des vorhandenen Fachwissens
  • Ausbau des Netzwerkes des IECLB zu verwandten musealen Einrichtungen in Brasilien und Deutschland
  • Kontaktpflege zu Gruppen und Initiativen, die die 200 Jahre deutscher Einwanderung in Brasilien feiern
  • Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Missionarischen Zielsetzungen der IECLB 2019-2024 aus einer Außenperspektive sowie Mitarbeit an den Missionarischen Zielsetzungen 2025-2030
  • Einen Folgeprozess und Perspektive für die Außendarstellung der IECLB entwickeln

Wir suchen ...

eine Fachkraft (m/w/d), der/die dafür aufgeschlossen ist, sich in interkulturelle Situationen einzuarbeiten und für mehrere Jahre in unserer Partnerkirche mitarbeiten möchte.

Voraussetzungen

  • Bereitschaft sich mit Kultur und Theologie Lateinamerikas und der Prägung und Eigenart der IECLB zu befassen
  • Gute Portugiesisch-Kenntnisse, bzw. die Bereitschaft Portugiesisch zu lernen (der Spracherwerb wird im ersten Jahr ein Teil der Arbeitszeit sein)
  • Abgeschlossener wissenschaftlicher Studienabschluss im Bereich Geschichte, Ethnologie oder einem anderen für die Stelle relevanten Fach (M.A./ Magister)
  • Mehrjährige Mitarbeit in musealen Einrichtungen oder Archiven
  • Entsprechende Kenntnisse über die aktuellen Standards in der Museums-, Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit, bevorzugt auch im kirchlichen und internationalen Kontext.
  • Die Fähigkeit zu Netzwerken und sich schnell in neue Kontexte einzuarbeiten
  • Leitungs- und Verwaltungskompetenz, Planungsvermögen
  • Die Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden und Abenden sowie zu Dienstreisen
  • Bereitschaft zur partnerschaftlichen Arbeit in interkulturellen Teams
  • Bejahung des missionarisch-diakonischen Auftrages der Kirchen
  • Mitgliedschaft in einer Kirche der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
  • Einblicke in entwicklungspolitische Themen

Weitere Eckdaten zur Stelle:

  • Die Projektstelle beträgt 100% einer vollen Stelle (40 Wochenstunden). Sie ist befristet bis zum 31.07.2026.
  • Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVL mit den üblichen Sozialleistungen des kirchlichen Dienstes
  • Ausreise nach einer Vorbereitungszeit möglichst zum 1.8.2023
  • Dienstorte sind São Leopoldo und Porto Alegre (RS) in Brasilien (Google Maps)
  • Unterstützung bei Umzug und Einlagerung der Möbel
  • Begleitung durch Mission EineWelt während des Dienstes in der Partnerkirche
  • Kinder können das Colégio Sinodal (zweisprachig portugiesisch-englisch) in Sao Leopoldo oder das Colégio Pastor Dohms (zweisprachig portugiesisch-deutsch) in Porto Alegre besuchen. Beide Schulen gehören dem Schulverband der IECLB an.
  • Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Mail bis 17.2.2023 an mitarbeit.partnerkirchen@mission-einewelt.de
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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de