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CAPA – Bäuerinnen und Bauern in Brasilien finden neue Wege

Ökologische, gentechnikfreie Landwirtschaft durch Kleinbauern in Brasilien

Kleine Bauernhöfe – Kraut und Rüben, Kartoffeln, Zwiebeln, verschiedene Obstbäume, Wäldchen, Misthaufen, Stroh, Hühner, Kühe und dicke Schweine. Stolz führen brasilianische Bäuerinnen und Bauern durch das kleine Dorf. Ihr Motto “Keine Chemie auf unseren Feldern – Wir sind Biobauern.”

CAPA ist ein Programm zur Unterstützung der Kleinbauern von der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien

 

Zwar macht sie ihr Land nicht reich, aber die Gesundheit ihrer Familien und der Menschen, die ihre Produkte kaufen, sind ihnen wichtiger. Noch vor wenigen Jahren sah ihr Dorf ganz anders aus. Damals ließen sie sich auf Knebelverträge mit einem großen Agrarkonzern ein. Sie mussten Soja, Tabak und Weizen anbauen.

Wie viele Andere waren sie dem Ruf von Regierung und Agrarkonzernen gefolgt und hatten den Versprechungen der „Grünen Revolution“ geglaubt, dass Hochertragssorten, Dünger und Pestizide die Lösung für ihre ausgelaugten Böden sind. Ein Experiment, das die Böden verseuchte. Das die Gesundheit derer, die ihre Produkte aßen, ruinierte und durch das auch die eigenen Familien kaum noch ernährt werden konnten. Doch sie gaben nicht auf und fingen noch einmal von vorne an.

Von CAPA, dem evangelischen Zentrum für die Unterstützung und Förderung der Familienbetriebe, bekamen sie Hilfe, Kleinkredite, Beratung in ökologischem Landanbau sowie in Verarbeitung und Vermarktung der Produkte.

Mission EineWelt fördert seit Jahren die Arbeit von CAPA und andere ökologische Projekte in den Partnerkirchen. Das Ziel von CAPA es ist, umweltschonende und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, genossenschaftliche Verbände zu organisieren, zu stärken und zu beraten. Und die Existenz der Menschen zu sichern. Mit seinen fünf Zentren bietet CAPA in weiten Teilen Brasiliens Vermarktungs-, Gesundheits-, Landwirtschafts-, Bildungs-, Schul- und Erziehungsprojekte an.

Dank CAPA stehen viele Bäuerinnen und Bauern heute wieder gesund und stolz auf dem Wochenmarkt und verkaufen ihre Bioprodukte mit gutem Gewissen. Über drei Jahre dauerte die Umstellung, bis sich ihre Böden erholten und die Äcker wieder ertragreich wurden. Doch die harte Arbeit hat sich gelohnt.

Bitte helfen auch Sie, dass sich die Menschen in unseren Partnerkirchen eine gift- und gentechnikfreie Existenz aufbauen können und wir so gemeinsam zur Bewahrung der Schöpfung beitragen.

Spendenstichwort: CAPA – Bäuerinnen und Bauern in Brasilien finden neue Wege (Projekt CAPA 0020)

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