Am 6. und 7. November 2020 trafen sich die Dekanatsmissionsbeauftragten und –pfarrer*innen zu ihrer jährlichen Tagung und zur 25. Missions- und Partnerschaftskonferenz (MiPaKo). Corona-bedingt kamen die Teilnehmenden diesmal in den digitalen Räumen von Mission EineWelt zusammen. Zentrale Themen waren das 25-jährige Bestehen der MiPaKo und die neue Jahreskampagne von Mission EineWelt und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit dem Titel „Die Erlösung – Not for Sale“, die während der Tagung offiziell vorgestellt und gestartet wurde.

Bis zu 78 Dekanatsmissionsbeauftragte und -pfarrer*innen waren dabei, als online Bilanz gezogen wurde über 25 Jahre Missions- und Partnerschaftskonferenz. Überholt, so der einhellige Tenor der Teilnehmenden, sei die MiPaKo noch lange nicht. Im Gegenteil: „Die Missions- und Partnerschaftskonferenz ist Voraussetzung dafür, eine Verbindung zwischen den regionalen Partnerschaftsgruppen und der Zentrale, Mission EineWelt, herzustellen“, zeigte sich Volker von Lepel, vor 25 Jahren Leiter der Regionalstelle Süd beim Missionswerk, der Vorgängereinrichtung von Mission EineWelt, überzeugt. Auch Joachim Grytzyk, Dekanatsmissionsbeauftragter und Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses im Dekanat Traunstein, war sich sicher: „Das braucht’s“. Eine gemeinsame Interessensvertretung der Dekanatsmissionsbeauftragte und –pfarrer*innen sei unverzichtbar, denn: Im Gegensatz zu Wortmeldungen Einzelner habe „das Votum einer Missions- und Partnerschaftskonferenz“ deutlich mehr Gewicht. Den Wert der Partnerschaftsarbeit in den Gemeinden und Dekanaten hob auch Gabriele Hoerschelmann hervor. Diese sei, so die Direktorin von Mission EineWelt, „ein unverzichtbarer Baustein unserer Arbeit“.

Der zweite inhaltliche Schwerpunkt war die Vorstellung der Jahreskampagne „Die Erlösung – Not for Sale“ von Mission EineWelt und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Vor dem aktuellen Hintergrund der Wahlen in den USA, der Attentate in Frankreich und Wien und dem Zulauf für Wohlstandevangelisten weltweit treffe das Thema „den Nerv der Zeit“, betonte Gabriele Hoerschelmann. Die Kampagne soll den ebenso wohlfeilen wie (be-)trügerischen Heilsversprechen von Fanatismus und Populismus sowie der Propagierung von Konsum als identitätsstiftender und Glück verheißender Lebenspraxis auf den Grund gehen und Möglichkeiten eines Lebensentwurfs entgegensetzen, der von christlicher Nächstenliebe getragen ist.

Weitere Informationen zur aktuellen Jahreskampagne von Mission EineWelt gibt es im Internet unter www.keine-ware.de.