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    Internationale Evangelische Freiwilligendienste

Bewerbung für den Freiwilligendienst Nord-Süd (IEF-Programm)

Vielen herzlichen Dank für Dein Interesse am Internationalen Evangelischen Freiwilligenprogramm der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Mit dem nachfolgenden Formular kannst Du Dich für eine Teilnahme am Programm im Jahrgang 2022/23 bewerben. Bitte fülle dazu den folgenden Fragebogen aus und lade die erforderlichen Unterlagen hoch.
Eine Bewerbung ist erst nach dem Besuch eines Infotages möglich. Für eine Ausreise im Sommer 2022 haben diese bereits stattgefunden (weitere Infos dazu unter www.mission-einewelt.de/ief).

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören zudem:

  • der ausgefüllte Fragebogen
  • ein tabellarischer Lebenslauf (Deutsch und Englisch bzw. Spanisch)
  • ein Motivationsschreiben (1 Din A4-Seite, Deutsch und Englisch bzw. Spanisch)
  • Referenzen über Dein ehrenamtliches Engagement oder Nachweise über Zusatzqualifikationen (höchstens 4)
  • Dein letztes Schulzeugnis
  • ein aktuelles Passfoto

Diese Unterlagen kannst Du hier ausfüllen bzw. uploaden und uns so direkt zukommen lassen. Sollten wir Dich zum Auswahlseminar einladen, werden wir Dich bitten, die Unterlagen in Papierform mitzubringen.

Bei Fragen komme gerne auf das IEF-Team zu!

Herzliche Grüße
Blanche Cathérine Zins

Hinweis: Solltest Du technische Probleme beim Ausfüllen oder Versenden des Formulars haben, nimm bitte Kontakt mit dem Fachbereich Online auf (Telefon: 09874 9-1030, E-Mail: ).

Fragen zum Nord-Süd-Freiwilligendienst?

Leitung IEF-Programm Nord-Süd
Blanche Cathérine Zins

Telefon: 09874 9-1830, Fax: 09874 9-3150
E-Mail:

Rückkehrer/innen-Arbeit
Dorothée Holuba

Telefon: 09874 9-1850, Fax: 09874 9-3150
E-Mail:

Sekretariat
Susanne Ballak

Telefon: 09874 9-1802, Fax: 09874 9-3150
E-Mail:

Das Programm wird anerkannt und unterstützt durch

Bewerbungsformular inkl. Uploadmöglichkeit für Dokumente

Bewerbung erst nach dem Besuch eines Infotags möglich!

Bewirb Dich bis zum 31.01.2022!



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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de