• Tagungen, Seminare, Veranstaltungen vom
    Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission
    der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Aktuelle Termine

Mission EineWelt bietet jedes Jahr eine Vielzahl an Veranstaltungen an. Neben Angeboten zu interkulturellen, entwicklungspolitischen und missionstheologischen Themen werden unter anderem auch Kurse und Tagungen für Partnerschaftsgruppen, Sprachkurse und Fortbildungen organisiert.

Das Motto „bilden – begegnen – begleiten“ steht im Mittelpunkt und wird im Sinne eines globalen, gemeinsamen Lernens umgesetzt.

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Mission EineWelt
Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Postanschrift / Adresse:
Postfach 68, 91561 Neuendettelsau
Hauptstraße 2, 91564 Neuendettelsau

Telefon: 09874 9-0, Fax: 09874 9-330
E-Mail:

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Wir laden Sie herzlich zu unseren Online-Informationsveranstaltungen ein, dort erhalten Sie aktuelle Infos zur HandyAktion und unseren Bildungsangwir laden Sie herzlich zu unseren Online-Informationsveranstaltungen ein,...
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Gewürze – Geschichte und Geschichten Ein Vortrag der Pazifik-Gruppe Nürnberg in Kooperation mit der Naturhistorischen Gesellschaft Von: Claudia Lang, Reisejournalistin und Reiseleiterin, Augsburg Ort: Lichtbildvortrag...
Freitag, 2. Dezember 2022, ca. 13.30 - ca. 17.30 Uhr, München (bayerisches Wirtschaftsministerium)   Anmeldung (mit Angabe von Namen, Institution und E-Mail) und Rückfragen: Eine...
Weitere Informationen kommen in Kürze. Der Klimawandel wird die kommenden Jahre dafür sorgen, dass Extremwetterlagen und Umweltkatastrophen stark zunehmen werden. Vor allem im Globalen Süden...
09.12.22    
18:00 - 22:00
0,00 €
ANMELDUNG noch bis Donnerstag 8. Dezember 2022 möglich!! Die Verleihung des Literaturnobelpreises an Abdulrazak Gurnah hat ein breiteres Publikum auf tansanische Literatur aufmerksam gemacht. Sein...
Ort:                        Tafelhalle, Äußere Sulzbacher Str. 60-62 Anmeldung:           unbedingt erforderlich, info@menschenrechts-filmpreis.de Tel.09872 509-215 Kosten:                   Eintritt frei   Als Ehrengast begrüßen wir an...
Im Oktober 2022 wurde über den größten Apple-Produktionsstandort in China, der Zulieferfabrik Foxconn, in den Medien darüber berichtet, dass es im Zusammenhang mit Corona-Ausbrüchen zu...
16.12.22 - 18.12.22    
Ganztägig
Weitere Informationen kommen in Kürze.
Events on 29.11.22
Events on 30.11.22
Events on 01.12.22
Events on 03.12.22
Events on 09.12.22
09 Dez
9 Dez 22
München
Events on 10.12.22
Events on 16.12.22
Events on 17.12.22
Events on 18.12.22

Datum/Zeit Veranstaltung
17.10.22 - 21.10.22
Ganztägig
Orientierungskurs

VEM (Vereinte Evangelische Mission), Wuppertal
17.10.22
19:00 - 20:30
Online-Informationsveranstaltung zur HandyAktion Bayern

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de