Der diesjährige Weltgebetstag am 7. März nimmt Ägypten in den Blick und steht unter dem Motto „Wasserströme in der Wüste“.

Mission EineWelt wird sich in einer Andachtsreihe vom 5. bis 7. März jeweils um 8.15 Uhr mit der aktuellen Situation in dem nordafrikanischen Land beschäftigen und dazu ein Anspiel einer ägyptischen Familie nutzen.

Schon Anfang Dezember letzten Jahres war die Generalsekretärin der Lutherischen Kirche von Liberia, Naomi Ford-Wilson, gemeinsam mit Pfarrerin Ulrike Hansen von Mission EineWelt in der Weltgebetstags-Geschäftsstelle in Stein bei Nürnberg, um sich über die kirchliche Frauenarbeit in Liberia und Deutschland auszutauschen. Dabei berichtete Naomi Ford-Wilson auch eindrücklich davon, wie sich Frauen in Liberia 2003 mutig für ein Ende des Bürgerkriegs in ihrem Land einsetzten.

Ihr Einsatz, so Ford-Wilson im Gespräch mit Dr. Petra Heilig, Geschäftsführerin Deutsches Weltgebetstagskomitee  und Sybille Frideres, Projektreferentin Afrika beim Weltgebetstagskomitee , führte schließlich zur Vertreibung des später als Kriegsverbrecher verurteilten damaligen Präsidenten Charles Taylor sowie zur Wahl von Ellen Johnson Sirleaf, Afrikas erster demokratisch gewählter Präsidentin. Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee, die Begründerin der Friedensbewegung, wurden im Jahr 2011 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.