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Gemeinsam geht mehr – Mission EineWelt feiert mit prominenten Gästen aus Papua-Neuguinea

Gemeinsam geht mehr – Mission EineWelt feiert mit prominenten Gästen aus Papua-Neuguinea
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Inspirierter Auftakt zum Fest der weltweiten Kirche 2025: Gottesdienst mit Jack Urame im voll besetzten Garten von Mission EineWelt (Foto: Nicolas Sportelli, ein fotografabel.com @nispo72)
Inspirierter Auftakt zum Fest der weltweiten Kirche 2025: Gottesdienst mit Jack Urame im voll besetzten Garten von Mission EineWelt (Foto: Nicolas Sportelli, ein fotografabel.com @nispo72)

In diesem Jahr feiert Papua-Neuguinea 50 Jahre Unabhängigkeit. Das jährliche Sommer-Festwochenende bei Mission EineWelt, dem Zentrum für internationale Partnerschaftsarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB), stand deshalb dieses Jahr im Zeichen der Partnerschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea (ELC-PNG), die zu den ältesten und traditionsreichsten der internationalen Partnerschaften der ELKB zählt. Vor 139 Jahren, im Jahr 1886 kam mit Johann Flierl der erste bayerische Missionar in Papua-Neuguinea an.

Zur Lila Nacht und dem Fest der weltweiten Kirche am 19. und 20. Juli 2025 kamen Jack Urame, Bischof der ELC-PNG, und auch der Generalgouverneur von Papua-Neuguinea und Stellvertreter von König Charles III., Sir Bob Dadae, der im Juli zum Staatsbesuch in Deutschland war und nach seinem Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Abstecher nach Neuendettelsau eingeplant hatte. Urame und Dadae betonten, wie wichtig die gemeinsame Partnerschaft für alle daran Beteiligten ist. „Die Kirchen können nicht in Isolation bleiben, ohne Dialog und Austausch. Wir müssen uns gegenseitig ermutigen und unterstützen. Unsere ökumenische Zusammenarbeit ist wichtig, denn sie hält uns zusammen“, sagte Jack Urame in seiner Predigt beim Festgottesdienst am Sonntagmorgen im voll besetzten Garten von Mission EineWelt. Das Fest der weltweiten Kirche sei „ein starkes Zeichen für unsere Partnerschaft“. Zudem sprach er sich für neue Wege in der Zusammenarbeit aus. Diese müssten „relevant und umsetzbar“ sein. In der gegenwärtigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit seien „Dialog, Informationsaustausch, gegenseitige Besuche, Gebet und Unterstützung in materiellen Belangen“ wichtige Strategien, um „Menschen zu erreichen“.

Sir Bob Dadae beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Neuendettelsau (Foto: Thomas Nagel)
Sir Bob Dadae beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Neuendettelsau (Foto: Thomas Nagel)

Sir Bob Dadae berichtete in seinem Grußwort von seinem Besuch in Deutschland im Jahr 1986, zum 100-jährigen Jubiläum des Beginns der bayerischen Mission in PNG, und bedankte sich für Partnerschaft im christlichen Glauben. Ebenso dankte er sowohl der ELKB als auch der Bundesregierung für die Anteilnahme am Unabhängigkeitsjubiläum seines Landes. Er warb dafür, Zusammenarbeit und Austausch zu intensivieren: „Es ist immer besser, die Botschaft des Evangeliums auch von anderen zu hören. Wir brauchen Menschen aus Deutschland und ihr braucht welche aus Papua-Neuguinea“, sagte er und ermunterte die Anwesenden, sich nicht von negativer Berichterstattung entmutigen zu lassen, sondern zu kommen und selbst zu erleben, „wie schön Papua-Neuguinea ist“. Im Anschluss an den Gottesdienst trug Dadae sich ins goldene Buch der Gemeinde Neuendettelsau ein.

Am Ende des Festes wurden traditionell die jungen Menschen ausgesendet, die im Rahmen ihres Freiwilligen Internationalen Jahres (FIJ) in einer der Partnerkirchen der ELKB mitarbeiten werden. Der aktuelle Freiwilligenjahrgang geht nach Kenia, Tansania, Brasilien und Argentinien. Gleichzeitig wurden Freiwillige aus den Partnerkirchen, die ein Jahr in Einrichtungen der ELKB mitarbeiten, offiziell begrüßt. Ein Abschied stand auch noch auf dem Programm: Michael Manasa aus Papua-Neuguinea, der als Pfarrer in Oettingen und als ökumenischer Mitarbeiter bei Mission EineWelt gearbeitet hatte, geht zusammen mit seiner Frau Leobah nach Vanimo in Papua-Neuguinea, an der Grenze zu Westpapua.

Die legendäre Atmosphäre der Lila Nacht brachte auch 2025 viele Gäste in den liebevoll gestalteten Garten von Mission EineWelt (Foto: Nicolas Sportelli, ein fotografabel.com @nispo72)

Insgesamt feierten auch in diesem Jahr etwa 2500 Menschen bei Lila Nacht und dem Fest der weltweiten Kirche den Segen, die Liebe und die Freude, die von der weltweiten Gemeinschaft der Christinnen und Christen ausgehen und durch sie erlebbar werden. Leckeres Essen, verschiedenste Informationsstände und Mitmachangebote für alle Altersgruppen machten das Fest zu einem Markt des Genusses und der Möglichkeiten. Für Musik sorgten bei der Lila Nacht die Band „Die alte Dame und Herr Mond“ sowie beim Fest der weltweiten Kirche die Alligators of Swing, die Teilnehmenden an der internationalen Summer School bei Mission EineWelt, der Gospelchor von Mission EineWelt und One World Move, eine Band bestehend aus Mitarbeitenden des Partnerschaftszentrums.

von Thomas Nagel