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Teresa Bauriedel
Teresa Bauriedel
Referentin Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) in Bayern
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Daniel Rosas
Rosas, Daniel
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Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) in Bayern

Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) in Bayern
Kontakt & weitere Informationen

Über das Freiwillige Internationale Jahr (FIJ) in Bayern kommen jedes Jahr junge Menschen aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, um hier einen Freiwilligendienst in einer sozialen kirchlichen Einrichtung zu absolvieren. Dabei werden sie in der Regel von einer Gemeinde begleitet und auch in die Gemeinde- und Partnerschaftsarbeit einbezogen.

Das Freiwillige Internationale Jahr von Mission EineWelt besteht aus den beiden Komponenten Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) weltweit und Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) in Bayern.

Das Freiwillige Internationale Jahr in Bayern steht für:             

  • Interkulturellen Austausch und Begegnung: Der Kontakt mit den Freiwilligen aus verschiedenen Ländern fördert das interkulturelle Verständnis und weitet den Blick für die Eine Welt.
  • Frischer Wind und neue Perspektiven: Die Freiwillige bereichern den Arbeitsalltag mit neuen Ideen und Ansätzen, die frische Impulse geben und neue Blickwinkel eröffnen.
  • Unterstützung des Teams: Freiwillige können das Team tatkräftig unterstützen und bei der Bewältigung von Aufgaben helfen.
  • Gemeinsames Lernen und Wachsen: Die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen ermöglicht es, neue Perspektiven kennenzulernen, Gewohntes zu hinterfragen und eigene Denkmuster zu reflektieren.

Die Freiwilligen engagieren sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) in einer sozialen Einrichtung und werden darüber hinaus von einer Kirchengemeinde oder einem Partnerschaftskreis unterstützt und begleitet.

Die Betreuung der jungen Menschen findet dabei nicht nur an den Einsatzorten, sondern auch über Mission EineWelt statt. Die Freiwilligen werden im Rahmen eines umfangreichen pädagogischen Begleitprogramms während ihres Einsatzes in Bayern begleitet. Hierzu gehören neben regelmäßigem Kontakt auch mehrere verpflichtende Seminartage, in denen die jungen Erwachsenen die gemachten Erfahrungen gemeinsam reflektieren und die Arbeit in ihren Einsatzstellen in einen entwicklungspolitischen Zusammenhang einordnen.

Gefördert wird das FIJ durch weltwärts, ein Förderprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen
Zielgruppe: Woher kommen die Freiwilligen?

Jedes Jahr kommen bis zu 10 Freiwillige aus den Partnerkirchen der Evang. Luth. Kirche in Bayern nach Deutschland. Ausgewählt werden Sie in Absprache mit Mission EineWelt von den Partnerländern.

Partnerländer, aus denen Freiwillige nach Deutschland kommen: Argentinien, Brasilien, Costa Rica, China, El Salvador, Honduras, Kenia, Malaysia, Nicaragua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Tansania

Ablauf und Dauer: Was passiert während des Freiwilligendienstes?

Das FIJ in Bayern dauert in der Regel ein Jahr und beginnt im Frühjahr jeden Jahres. Den ersten Monat verbringen die Freiwilligen in Neuendettelsau und besuchen einen Deutschkurs in Nürnberg.

Anschließend ziehen die Freiwilligen an die Orte der Einsatzstellen um. Sie unterstützen in den Einsatzstellen die Mitarbeitenden, Leben für ein Jahr in der Gemeinde und können in die Partnerschaft- und Gemeindearbeit einbezogen werden. Dabei bringen sie vielfältige Erfahrungen und Qualifikationen ein.

Die jungen Freiwilligen und die Menschen vor Ort in den Einsatzstellen:

  • leben die Ökumene
  • lernen mit- und voneinander
  • setzen neue Impulse für die Arbeit
  • bereichern das Gemeindeleben
  • beleben und kräftigen Kontakte und Netzwerke zu Kirchen in Ländern des Globalen Südens
  • machen Partnerschaftsarbeit konkret

Während des Einsatzes bietet Mission EineWelt zudem ein qualifiziertes Seminarprogramm für die Freiwilligen an, begleitet die Freiwilligen und berät die Einsatzstellen und die Gemeinden.

Einsatzstellen in Bayern: Wie werden die Freiwilligen in Bayern eingesetzt?

Die Einsatzbereiche für die Freiwillige sind vielfältig: sie können sich in Kindergärten, Jugendzentren, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder Gästehäusern engagieren. Dabei werden die Freiwilligen arbeitsmarktneutral eingesetzt und ergänzen die bestehenden Teams als zusätzliche Mitarbeitende, ohne reguläre Arbeitsplätze zu ersetzen.

Die Einsatzstellen zeichnen sich durch Offenheit für interkulturelle Begegnungen aus, freuen sich über neue Perspektiven und bemühen sich aktiv um die Integration der Freiwilligen ins Team. Voraussetzung für die Teilnahme am Programm ist die Anerkennung als BFD-Stelle durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Einsatzstellen, die diese Anerkennung noch nicht haben, werden von Mission EineWelt bei der Beantragung unterstützt.

Besonders wichtig bei der Auswahl der Einsatzstellen ist die Einbindung der Freiwilligen in das lokale (Gemeinde-)Leben. Idealerweise bestehen bereits partnerschaftliche Beziehungen zum Herkunftsland der Freiwilligen oder es gibt andere Anknüpfungspunkte wie Vereine, Chöre oder Initiativen, die eine gute Integration ermöglichen.

Unterbringung der Freiwilligen: Welche Formen der Unterkunft gibt es?

Die Einsatzstellen oder Kirchengemeinden stellen den Freiwilligen eine geeignete Unterkunft zur Verfügung. Ob in einer (oder mehreren) Gastfamilie(n), einer Wohngemeinschaft, einem Einzelapartment oder direkt in der Einrichtung – die Unterbringungsmöglichkeiten sind unterschiedlich und passen sich den Gegebenheiten vor Ort an.

Wichtig ist, dass die Unterkunft über eine Küche und ein Bad zur (Mit-)Nutzung verfügt und ein Internetzugang vorhanden ist. So entsteht ein sicherer und gastfreundlicher Rahmen, in dem sich die Freiwilligen schnell einleben und aktiv am Leben vor Ort teilhaben können.

Kosten: Welche finanziellen Verpflichtungen kommen auf die Einsatzstelle zu?

Für einen Freiwilligen fallen Kosten für Sprachkurse, Seminarkosten, Reisekosten, pädagogische Begleitung und Verwaltung sowie monatlich Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld und Sozialversicherung an.

Ein Teil der Kosten wird über das Förderprogramm weltwärts vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) getragen. Neben der staatlichen Finanzierung tragen auch die Einsatzstellen und Kirchengemeinden zum Freiwilligenprogramm bei, indem sie den Freiwilligen eine Unterkunft stellen und die Kosten für Verpflegung übernehmen.

Das Programm wird anerkannt und unterstützt durch
weltwärts
Zertifiziert durch

Gefördert durch

Engagement Global