Auftaktveranstaltung mit Vandana Shiva – Nürnberger Erklärung geplant

Am 15. und 16. Mai findet im Historischen Rathaussaal in Nürnberg eine hochkarätig besetzte Tagung zum Thema „Menschenrecht auf Nahrung“ statt. Vandana Shiva, indische Aktivistin für Umweltschutz und Menschenrechte, wird den Konvent bei der öffentlichen Auftaktveranstaltung am Freitag, den 15. Mai 2015, um 18.30 Uhr mit dem Vortrag „Patentierung und Privatisierung“ eröffnen.

Neben der Trägerin des alternativen Nobelpreises werden auch die UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Nahrung, Hilal Elver, Barbara Lochbihler (Mitglied des Europäischen Parlaments), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Thomas Silberhorn, und der Vorsitzende des BUND, Dr. Hubert Weiger, an der anschließenden Podiumsdiskussion teilnehmen. Zu dieser Veranstaltung mit anschließendem Empfang lädt der Trägerkreis, zu dem auch Mission EineWelt gehört, in den Historischen Rathaussaal ein. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag, den 16. Mai 2015, folgt eine Konferenz mit Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland im Caritas-Pirckheimer-Haus (Königstraße 64). Nach Vorträgen und in Diskussionsrunden wird nach Lösungen gesucht, wie der Schutz der biologischen und genetischen Vielfalt als Basis für Ernährungssouveränität und damit der Schutz des Menschenrechts auf Nahrung erreicht und gesichert werden kann. Ziel ist es, die Ergebnisse in eine „Nürnberger Erklärung“ zu fassen und diese an die Verantwortlichen der nationalen und internationalen Politik zu übergeben. Für die Konferenz gibt es noch wenige freie Plätze. (Anmeldung im Caritas-Pirckheimer-Haus, Tel.: 2346-123)

Weitere Informationen zum Konvent finden Sie auf der Website:
www.menschenrechtaufnahrung.org

Begleitend zum Konvent wird vom 15. bis 29. Mai 2015 die Ausstellung „Abgeerntet – Wer ernährt die Welt“ von Mission EineWelt in der Ehrenhalle des Rathauses Wolffscher Bau, gezeigt (Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 9.00 bis 18.00 Uhr). Die Ausstellung informiert in sehr anschaulicher Weise über die Zusammenhänge von Hunger, Globalisierung und Landwirtschaft.