• Fördern Sie Projekte in unseren Partnerkirchen
    über die Stiftung Weltmission von Mission EineWelt!

Stiftung Weltmission

Die Stiftung Weltmission fördert Projekte der Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern durch finanzielle Zuwendungen.

Anerkennung der Stiftung

Am 28.09.2001 wurde die Stiftung eingerichtet und 4. Januar 2002 wurde sie vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus als rechtsfähige kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts anerkannt. Sie untersteht der Aufsicht der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und wird einmal jährlich von der unabhängigen Stiftungsaufsicht geprüft. Die laufende Verwaltung der Stiftung übernimmt das Centrum Mission EineWelt, so dass keine Kosten entstehen.

Ziele der Stiftung

Die Stiftung Weltmission stellt eine wichtige Ergänzung zur eigenen Arbeit von Mission EineWelt dar. Sie unterstützt Projekte des Partnerschaftscentrums und tritt dort ein, wo keine ausreichende, nachhaltige Finanzierung vorhanden ist, aber dauerhafter Handlungsbedarf verzeichnet wird.

Gleichzeitig ist sie eine langfristige Finanzierungssäule von Projekten in den Partnerkirchen. Menschen, die sich fragen, was sie neben der Absicherung der Familie Sinnvolles mit ihrem Geld tun können, bietet die Stiftung eine ideale Möglichkeit, ihr soziales Engagement auch in der Zukunft über Jahrzehnte fortwirken zu lassen. Die Verpflichtung, den bestimmten und festgelegten Stiftungszweck zum Wohle der Menschen in den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern einzulösen, überwacht die unabhängige Stiftungsaufsicht der bayerischen Landeskirche.

Gleichgültig, ob es die Förderung im Bereich der Basisgesundheit, der Fortbildungs- und Bildungsprogramme, der Ernährungsprojekte, der Gemeindeentwicklung oder der Evangelisation ist, stets steht die Unterstützung in engem Zusammenhang mit der Arbeit von Mission EineWelt.

Fragen zu Ihrer Spende?

Wir helfen Ihnen gerne weiter:

Katrin Bauer
Leiterin Fachbereich Fundraising

Telefon: 09874 9-1040, Fax: 09874 9-330
Mail:

Häufige Fragen und Antworten

Spendenbescheinigung

Eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) erhalten Sie von uns automatisch als Sammelbestätigung am Anfang des Folgejahres. Dafür bitten wir um vollständige Angabe Ihrer Anschrift.

So können Sie helfen …

Unterstützte Projekte

Health Care Technical Service in TansaniaBeispielhaft für die Arbeit im Basisgesundheitswesen ist die Unterstützung des Health Care Technical Service in Tansania. Dieser finanziert einerseits die Wartung und dringend notwendige Reparaturen an technischen und medizinischen Geräten in lutherischen Krankenhäusern Tansanias und unerstützt andererseits auch deren Anschaffung. Daneben werden kirchliche Krankenhäuser in Papua-Neuguinea sowie Krankentransporte dort finanziell gefördert.

Um die Arbeit der Stiftung Weltmission zu stärken, können Sie jederzeit und unbürokratisch zustiften – d.h. in das Vermögen der Stiftung spenden. Bereits durch geringe Beiträge können Sie das Grundstockvermögen der Stiftung Weltmission erhöhen.

Das Zustiften ist dann sinnvoll, wenn Sie sich für einen bestimmten Zweck engagieren möchten, ihnen aber der Gründungsaufwand einer eigenen Stiftung zu hoch ist. Durch die Zustiftung erlangen Sie keinerlei Rechte, Sie stehen jedoch voll und ganz hinter der Arbeit und den Projekten und können diese mit wenig eigenem Aufwand gezielt und wirkungsvoll fördern.

Im Gegensatz zu einer Spende sind Mittel, die von Ihnen zugestiftet werden, von der Stiftung Weltmission nicht zeitnah zu verwenden. Die zugestifteten Vermögenswerte werden dem bereits bestehenden Stiftungsvermögen dauerhaft zugeführt. Dies führt zu einer Erhöhung des Stiftungsvermögens. Dadurch erzielt die Stiftung langfristig höhere Erträge und kann ihre Zwecke nachhaltiger verfolgen.

Neben diesem Vermögensbestand, der auf Dauer erhalten bleibt, ist es zudem möglich, zweckgebundene Fonds oder nichtrechtsfähige Unterstiftungen zu errichten. Beide Unterstützungsformen können sowohl den Zweck der Dachstiftung Weltmission fördern oder aber eigene festgelegte Aufgaben finanzieren und tragen.

Ob zu Lebzeiten oder im Wege einer testamentarischen Verfügung, durch Stärkung der Stiftung trägt Ihr Beitrag noch nach Jahrzehnten Früchte.

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Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Stiftung Weltmission
Katrin Bauer, Fachbereichsleiterin Fundraising

Spendenprojekte weltweit

Prävention im Camp: Antje Henke erklärt, wie man Knoten in der Brust erkennt. © ELKB/Niemz Communications/Jens WegenerELKB/Niemz Communications/Jens Wegener
Aufklärungsarbeit in Tansania
Die Kinder in der Schule lernen fleißig – Bildung schafft neue Zukunftschancen
Mädchen im PLCC, Kenia

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de