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„Toller Laden“ – Hannes Kühn ist neuer Leiter des Referats Begegnung Weltweit und begeistert von Mission EineWelt

„Toller Laden“ – Hannes Kühn ist neuer Leiter des Referats Begegnung Weltweit und begeistert von Mission EineWelt
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Seit Anfang Mai 2026 Leiter des Referats Begegnung Weltweit: Hannes Kühn (Foto: Aline Obermeyer)
Seit Anfang Mai 2026 Leiter des Referats Begegnung Weltweit: Hannes Kühn (Foto: Aline Obermeyer)

Der Weg aus seinem letzten Job als Pfarrer der Kirchengemeinde Speichersdorf in die weltweite Kirche ist Hannes Kühn gar nicht so weit. Aber das Interesse an der weiten Welt hat bei ihm eine lange Geschichte. „Ich wollte schon immer ins Ausland“, sagt der 44-Jährige, der in Forchheim aufgewachsen ist. Zum 18. Geburtstag bekam er ein Praktikum in Südafrika geschenkt. Mit Folgen. Denn dort, erzählt er, habe er sich entschieden, Theologie zu studieren. Dass er dann nach Studium und Vikariat von 2015 bis 2019 gleich mal als Pfarrer in der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (Igreja Evangélica de Confissão Luterana no Brasil, IECLB) gearbeitet hat, wirkt vor diesem Hintergrund nur konsequent. Und dorthin ausgesendet wurde er natürlich von Mission EineWelt. Damit war die nächste Spur gelegt. Denn Hannes Kühn war nicht nur von seiner Zeit in Brasilien, sondern auch von seiner Entsendeorganisation ziemlich begeistert: „Ich hatte Mission EineWelt als tollen Laden in Erinnerung und habe immer daran gedacht, einmal dort zu arbeiten“, sagt er rückblickend.

Gesagt, getan. Als die Stelle als Leitung des Referats „Begegnung Weltweit“ ausgeschrieben wurde, musste er nicht lange überlegen. Er bewarb sich und wurde genommen. Seit Anfang Mai 2026 ist Hannes Kühn Leiter des Referats Begegnung weltweit bei Mission EineWelt. Als solcher kümmert er sich nun federführend um die Beratung und Betreuung der Partnerschaftsgruppen innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, die Beziehungen zu Gemeinden in den Partnerkirchen in Asien, Afrika und Lateinamerika pflegen. Dabei will er vor allem drei Ziele verfolgen: Die Partnerschaftsarbeit, die er als „Schatz“ wertschätzt, will er „stärken, groß machen und gut in der ELKB verankern“. Zudem ist ihm „wichtig, dass die interkulturelle Öffnung und der Gedanke der weltweiten Kirche mehr in den Kirchengemeinden ankommt“. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er darin, „ökumenische Mitarbeitende aus den Partnerkirchen hier gut zu begleiten“. „Ich möchte, dass sie ihre Erfahrungen hier in Bayern nachhaltig einbringen können, so dass diese wirklich zum Tragen kommen.“

von Thomas Nagel