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Zweifache Auszeichnung für Mission EineWelt – Sonderpreis Fairtrade und Umweltpreis der Stadt Nürnberg

Zweifache Auszeichnung für Mission EineWelt – Sonderpreis Fairtrade und Umweltpreis der Stadt Nürnberg
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Für den Konsumkrimi ausgezeichnet mit dem Sonderpreis Fairtrade der Stadt Nürnberg: Das Team des Referats Bildung Global: Simon Wiesgickl (2.v.l.), Gisela Voltz (4.v.l.) und Entwickler Christian Pfliegel (5.v.l.) (Foto: Anestis Aslanidis)
Verleihung des Umweltpreises der Stadt Nürnberg 2026. Künstlerhaus Nürnberg, Königstraße 93. Foto: Anestis Aslanidis

Das Team vom Referat Bildung Global von Mission EineWelt bekam am 2. Oktober 2026 den Fairtrade Sonderpreis der Stadt Nürnberg verliehen für das digital-analoge Bildungsmodul „Konsumkrimi“. Der Preis ist mit 1.500 €uro dotiert. Die Jury unter der Leitung von Umweltreferentin Britta Walthelm würdigte das innovative Bildungsformat mit dem Titel „Was geschah mit Nora Grün?“, das Globales Lernen mit Escape-Game-Elementen verbindet. Jugendliche und junge Erwachsene begeben sich dabei auf die Spurensuche nach einer verschwundenen Unternehmerin und setzen sich spielerisch mit Rohstoffabbau, Lieferketten, Arbeitsbedingungen und den Möglichkeiten eines fairen Smartphone-Konsums auseinander. In zahlreichen Nürnberger Schulen und Gemeinden wurde der Konsumkrimi als Workshop im Rahmen von Unterricht, Projekt- oder Konfitagen durchgeführt.

Auch an einem weiteren ausgezeichneten Projekt ist Mission EineWelt beteiligt:

Die Eine Welt Station Nürnberg, eine Kooperation vom Weltladen Lorenzer Laden und Mission EineWelt, wurde für die Zukunftsakademie mit dem dritten Platz des Nürnberger Umweltpreises ausgezeichnet. Die Zukunftsakademie bietet Workshops zu Themen des Globalen Lernens für Schulen, Gruppen und Gemeinden im Großraum Nürnberg an. Über das Vertretungsstundenmodell gehen auch ausgebildete Multiplikator*innen regelmäßig in feste Schulen, übernehmen Vertretungsstunden und unterrichten das Fach ‚Zukunft‘. Die Schüler*innen sollen globale Zusammenhänge und Krisen verstehen lernen und gestaltungsfähig für eine nachhaltigere Zukunft werden.
Dafür werden stets weitere Multiplikator*innen und Schulen gesucht.

Gisela Voltz

von Thomas Nagel