• Partnerschafts-, Entwicklungs- und Missionsarbeit
    – gemeinsam Ziele und Ideen verwirklichen –

Jahrestagung-PEM / Missions- und Partnerschaftskonferenz

Jahrestagung der Dekanatsbeauftragten für Partnerschaft, Entwicklung und Mission sowie der Dekanatsmissionspfarrerinnen und -pfarrer inkl. Missions- und Partnerschaftskonferenz der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.

Über die Veranstaltung:

In der jährlich stattfindenden Tagung werden Fragen und Belange der Partnerschafts-, Entwicklungs- und Missionsarbeit aus den Dekanaten aufgegriffen und innerhalb von Workshops und Arbeitskreisen diskutiert. Neben Berichten der verschiedenen Fachausschüsse werden aktuelle Themen aus dem Bereich Partnerschaft aufgearbeitet. Die Wochenendtagung ist ein Angebot der Fortbildung und des Austausches für die Dekanatsbeauftragten, DekanatsmissionspfarrerInnen und MultiplikatorInnen in der Partnerschaftsarbeit. Im Rahmen dieses Wochenendes findest auch die Tagung der Missions- und Partnerschaftskonferenz der Evang.-Luth. Kirche in Bayern statt.

Die nächste Tagung findet vom 12. bis 14. November 2021 statt. Die Anmeldemöglichkeit und weitere Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen:

Dekanatsbeauftragte für Partnerschaft, Entwicklung und Mission sowie  Dekanatsmissionspfarrerinnen und -pfarrer und  Multiplikatoren in der Partnerschaftsarbeit.

Centrum Mission EineWelt, Neuendettelsau

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an das Referat Partnerschaft und Gemeinde von Mission EineWelt.

Fragen zur Partnerschaftsarbeit?

Wir helfen Ihnen gerne weiter:


Sekretariat/Teamassistenz
Referat Begegnung Weltweit

Telefon: 09874 9-1401
Fax: 09874 9-3140
E-Mail:

Bericht aus dem Landeskirchenamt

Der Bericht steht Ihnen hier in Kürze zum Download zur Verfügung.

Impressionen aus vorherigen Tagungen

Dokumentation der letzten Tagung – 2021

Mission EineWelt hat für Sie die Tagung in verschiedene Bereiche geordnet. Unter jedem Teilbereich finden Sie eine Liste von Berichten, Vorträgen und Präsentationen als PDF-Datei zum Download.

Wenn Sie alle Dokumente auf einmal herunterladen möchten, klicken Sie bitte auf die nachfolgende zip-Datei:
Es steht Ihnen in Kürze hier zum Download zur Verfügung!

(Sie müssen die Datei lokal speichern und benötigen zum Entpacken ein Extrahierungsprogramm. Dieses finden Sie kostenlos im Internet.)

Jetzt spenden

Datenschutz

Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de