Spendenprojekte weltweit

Mission EineWelt unterstützt weltweit zahlreiche Projekte. Projekte, in denen wir mit den Menschen für die Menschen in unseren Partnerkirchen nachhaltige Möglichkeiten schaffen. Die Mittel fliesen unter anderem in die Bereiche Bildung, Ernährung, Gemeindeaufbau, Gesundheit und humanitäre Hilfe, Mission und Evangelisation sowie die theologische Ausbildung. Dabei arbeiten wir Hand in Hand mit unseren Partnerkirchen und in den Projekten vor Ort.

Transparenz, Engagement, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind wichtige Elemente in der Projektarbeit und Spendenwerbung. Mit unseren Aktionen, den Spendenaufrufen und den beigelegten Projektbeschreibungen möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit, und die Verwendung der uns zur Verfügung gestellten Mittel geben. Hier gehen wir auf die besondere Lebenssituationen der Menschen vor Ort ein. Wir zeigen Projekte auf, deren Ziel die Vermittlung  von Wissen, Können und Orientierung ist. Alles im Kampf gegen Armut und Ungerechtgkeit für mehr Gerechtigkeit und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Katrin Bauer, Fachbereichsleiterin Fundraising

Fragen zu Ihrer Spende?

Wir helfen Ihnen gerne weiter:

Katrin Bauer
Leiterin Fachbereich Fundraising

Telefon: 09874 9-1040, Fax: 09874 9-330
Mail:

Häufige Fragen und Antworten

Spendenbescheinigung

Eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) erhalten Sie von uns automatisch als Sammelbestätigung am Anfang des Folgejahres. Dafür bitten wir um vollständige Angabe Ihrer Anschrift.

Helfen auch Sie den Menschen in unseren Partnerkirchen

MAF – Fliegen für das Leben

Die Mission Aviation Fellowship versorgt die unzugänglichen Gegenden Papua-Neuguineas aus der Luft: Medizinische Notfälle werden ausgeflogen, es gibt Flüge zur Unterstützung lokaler Entwicklungshilfeprojekte (z.B. Wasserversorgung), außerdem werden Ärzte, Lehrer, Angehörige von Missionsorganisationen, Pastoren etc. transportiert.

Eine Familie kämpft gemeinsam für das Leben – Kilimanjaro Christian Medical Centre („KCMC“)

Dringend medizinische Versorgung gebraucht!

Als der südpazifische Inselstaat Papua-Neuguinea 1975 von Australien in die Unabhängigkeit entlassen wurde, war ein Ziel des jungen Staates, ein funktionierendes Gesundheitssystem aufzubauen. Die medizinische Versorgung sollte mit Hilfe kleiner Erste-Hilfe-Stationen in allen größeren Dörfern und Krankenhäusern in den Provinzhauptstädten gesichert werden. Nach mehr als 35 Jahren ist das Land von der Größe Schwedens weit entfernt von diesem staatlichen Ziel.

Recht auf Bildung für Mädchen und Frauen

Das Menschenrecht auf freien Zugang zu Bildung, Chancengleichheit und das Schulrecht ist leider immer noch ein Privileg nur der reichen Länder. Nach wie vor wird vor allem in den Ländern des Südens den Mädchen und Frauen der Schulbesuch verwehrt.

PLCC – Mädchen in Kenia

In Kenias Hauptstadt Nairobi leben rund 30.000 Kinder auf der Straße, ein Drittel von ihnen sind Mädchen. Das Leben ist für sie ein täglicher Kampf – wer sich hier nicht verteidigt, überlebt nicht. Viele Straßenkinder schnüffeln Klebstoff oder nehmen andere Drogen, um das Leben erträglicher zu machen.

KonfiDank 2020

Armut, Ausgrenzung, Gewalt – weltweit leiden Millionen Kinder und Jugendliche unvorstellbare Not. Sie brauchen Deine Hilfe! Für ein Leben in Würde, für Bildung und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

KonfiDank 2021

Armut, Ausgrenzung, Gewalt – weltweit leiden Millionen Kinder und Jugendliche unvorstellbare Not. Sie brauchen Deine Hilfe! Für ein Leben in Würde, für Bildung und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Lebensretter: Infusionen!

Sein eigenes Kind tot in den Armen zu halten, ist wohl mit das Schlimmste, was einer Mutter geschehen kann. 10 Prozent aller Kinder in Tansania sterben, bevor sie das fünfte Lebensjahr vollendet haben. Die häufigste Ursache dafür sind noch immer Infektionskrankheiten.

CAPA – Bäuerinnen und Bauern in Brasilien finden neue Wege

Kleine Bauernhöfe - Kraut und Rüben, Kartoffeln, Zwiebeln, verschiedene Obstbäume, Wäldchen, Misthaufen, Stroh, Hühner, Kühe und dicke Schweine. Stolz führen brasilianische Bäuerinnen und Bauern durch das kleine Dorf. Ihr Motto “Keine Chemie auf unseren Feldern – Wir sind Biobauern.”

Usa River – Tansania

Als behinderter Mensch in Tansania, einem der ärmsten Länder Afrikas, zu leben, ist hart! Noch immer wird in manchen Dörfern eine Behinderung als Strafe Gottes gesehen. Behinderte Kinder werden sogar versteckt. Kaum vorstellbar, aber es soll in Tansania immer noch Regionen geben, in denen behinderte Babys gleich nach der Geburt getötet werden. Aber es kann auch anders sein…

Seemannsmission Singapur

Danilo war damit einverstanden, als Fischer auf hoher See zu arbeiten. Es wurde ihm auch viel versprochen – vor allem viel Geld. Der 14-Jährige wollte Abenteuer erleben, der Enge des kleinen philippinischen Dorfes entfliehen und seine Familie mit Geld unterstützen. Doch kaum an Bord, wurde ihm der Pass abgenommen; den bekommt er erst wieder zurück, wenn sein Arbeitsvertrag erfüllt ist.

Die Würde der Frauen schützen

„Touching Hearts“ – Ohne Bildung hat man keine Chancen

Dem vom Islam geprägten Malaysia geht es wirtschaftlich gut. Malaysier legen viel Wert auf gute Bildung, über 90 Prozent der Bevölkerung kann lesen, schreiben und rechnen. Doch es ist ein Land der Gegensätze zwischen einer gut ausgebildeten chinesischen Bevölkerung und den Ureinwohnern in den Regenwäldern. Besonders schwierig sind die Lebensumstände des Naturvolkes der Orang Asli.

COMIN – Einsatz für die indigene Bevölkerung Brasiliens

Der 9. August wird von den Vereinten Nationen als der Internationale Tag der indigenen Bevölkerungen gefeiert. Seit 1994 wird dieser Tag begangen, der auf die Rechte der Ureinwohner aufmerksam machen will. Der Gedenktag soll auf die Kultur, Tradition und das Recht auf Grundstückseigentum der Urbevölkerung hinweisen. Weltweit wird die Zahl der Angehörigen indigener Völker auf etwa 350 Millionen Menschen geschätzt. In Brasilien umfasst diese Bevölkerungsgruppe eine Vielzahl verschiedener Ethnien. Hier leben heute noch rund 500.000 Indigene in 208 Völkern.

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de