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Spenden im Trauerfall

Wenn ein geliebter Mensch stirbt ist dies für die Angehörigen und Freunde häufig sehr schwer. In einer solchen Situation möchten die Angehörigen und Freunde oft in Gedenken an den Verstorbenen etwas Gutes tun und notleidenden Menschen Hoffnung spenden. Mit einer Trauer- oder Kondolenzspende können Sie sich von der verstorbenen Person verabschieden und gleichzeitig ein Zeichen für das Leben setzen.

Im Namen des Verstorbenen nach Spenden fragen

Geliebte Menschen zu verlieren uns sie auf ihrem letzten Weg zu begleiten, ist meist mit der Gabe von Blumen oder eines Kranzes verbunden. Aber auch bei einer Trauerfeier bitten immer wieder Angehörige davon abzusehen und stattdessen für ein soziales Projekt – im Andenken an den Verstorbenen – zu spenden. Denn oft sind Kondolenzspenden anstelle von Grabkränzen im Sinne des Verstorbenen. Vielen Hinterbliebenen bietet es im Trauerfall zudem Trost, dass der verstorbene Angehörige noch über den Tod hinaus Menschen helfen kann.

In Ihrer Traueranzeige den Willen des Verstorbenen bekunden

Sie können in Ihrer Traueranzeige gerne auf Ihre Absicht hinweisen. Wenn Sie damit ein bestimmtes Projekt fördern möchten, das Ihnen bereits bekannt ist, benennen wir Ihnen ein Stichwort, das in der Traueranzeige angegeben werden kann. Falls Sie noch einen Förderzweck suchen, beraten wir Sie gerne. Sie können aber auch in der Anzeige vermerken, dass Spenden unter dem Namen des Verstorbenen an Mission EineWelt ergehen sollen.

Fragen zu Ihrer Spende?

Wir helfen Ihnen gerne weiter:

Katrin Bauer
Leiterin Fachbereich Fundraising

Telefon: 09874 9-1040, Fax: 09874 9-330
Mail:

Häufige Fragen und Antworten

Spendenbescheinigung

Eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) erhalten Sie von uns automatisch als Sammelbestätigung am Anfang des Folgejahres. Dafür bitten wir um vollständige Angabe Ihrer Anschrift.

Sie möchten aus einem besonderen Anlass spenden?

Eine Anlass-Spende funktioniert ganz einfach

Informieren Sie uns bitte kurz

Bitte informieren Sie uns im Vorfeld kurz, dass Sie um eine Anlass-Spende bitten möchten. Wir notieren uns Ihre Kontaktdaten und vergeben ein Spendenstichwort, dass Sie für Ihre Anlass-Spende nutzen können. Darüber hinaus begleiten wir Ihre Aktion. Unser Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite.

Wir senden Ihnen Material

Gerne senden wir Ihnen Informationen zu den Projekten sowie vorbereitete Überweisungsträger zu.

Wir bedanken uns

Spender/innen erhalten einen Dankbrief und eine Spendenquittung von uns, wenn sie ihre vollständige Adresse auf dem Überweisungsträger eintragen

Sie werden über das Ergebnis informiert

Etwa vier Wochen nach dem Anlass informieren wir Sie über das Spendenergebnis und wer sich beteiligt hat.

Sie haben Fragen zur Anlass-Spende oder sind sich nicht sicher, welches Projekt Sie unterstützen möchten im Namen der/des Verstorbenen? Gerne helfen wir Ihnen weiter und beraten Sie bei Fragen (Telefon: 09874 9-1040).

Katrin Bauer, Fachbereichsleiterin Fundraising
Beerdigung
Beispiel für einen Anzeigentext in der Zeitung

Auf Wunsch der/des Verstorbenen bitten wir anstelle zugedachter Kränze und Blumen um eine Spende für Mission EineWelt:
Evangelische Bank eG, IBAN: DE12 5206 0410 0001 0111 11, BIC: GENODEF1EK1, Kennwort: Trauerfall Name des/der Verstorbenen

Spendenprojekte weltweit

Prävention im Camp: Antje Henke erklärt, wie man Knoten in der Brust erkennt. © ELKB/Niemz Communications/Jens WegenerELKB/Niemz Communications/Jens Wegener
Aufklärungsarbeit in Tansania
Die Kinder in der Schule lernen fleißig – Bildung schafft neue Zukunftschancen
Mädchen im PLCC, Kenia

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de