• Aktuelles aus dem Centrum und aus den Partnerkirchen!

Aktuelle Meldungen

Hinweis für Presseanfragen

Die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind spezialisiert auf unterschiedliche Themen im Bereich Mission, Interkulturelle Theologie, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungspolitik und stehen gerne für Interviews oder Pressebeiträge (in Zeitung, Film, Radio etc.) zur Verfügung. Sollten Sie eine Presseanfrage haben, wenden Sie sich bitte an unseren Medien- und Pressereferenten Thomas Nagel. Dieser hilft Ihnen entweder direkt weiter bzw. kann Sie an die entsprechenden Fachexperten verbinden.

Kontakt Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Nagel
Medien- und Pressereferent,
Leitung Fachbereich Medien / Presse

Telefon: 09874 9-1050, Fax: 09874 9-330
Mail:

Leitung Fachbereich Online
Telefon: 09874 9-1030, Fax: 09874 9-330

Hinweis für Presseanfragen

Die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind spezialisiert auf unterschiedliche Themen im Bereich Mission, Interkulturelle Theologie, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungspolitik und stehen gerne für Interviews oder Pressebeiträge (in Zeitung, Film, Radio etc.) zur Verfügung.

Sollten Sie eine Presseanfrage haben, wenden Sie sich bitte an unseren Medien- und Pressereferenten Herrn Thomas Nagel. Dieser hilft Ihnen entweder direkt weiter bzw. kann Sie an die entsprechenden Fachexperten verbinden.

Foto: Margaret Obaga
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Von der Kirche in die Politik – Margaret Obaga zur Ministerin ernannt

Sie ist eine kleine kenianische Frau mit sanfter Stimme und einnehmendem Lächeln. Leicht kann man sie unterschätzen. Wer sie aber kennt und mit ihr arbeitet, weiß, dass der Schein trügt. Von 2020 bis 2022 hat sie in ihrer Heimatkirche, der…
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Offiziell Kandidatin – Gabriele Hoerschelmann bewirbt sich als Landesbischöfin

Nachdem es schon seit einigen Tagen durch die Presse geistert, wurde nun der Vorschlag des Wahlvorbereitungsausschusses veröffentlicht. Damit ist es offiziell: Vier Kandidat*innen bewerben sich um den Posten des Landesbischofs/der Landesbischöfin.…
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Weltherrschaft(en) und nachhaltige Entwicklung in Zeiten der Krisen – Weltuni 2023 in Nürnberg und online

Gibt es Auswege oder rast die Menschheit ungebremst auf diverse Abgründe zu? – Was sind Handlungsmöglichkeiten und wo sind Perspektiven auf eine nachhaltige Entwicklung in Zeiten multipler Krisen? - Diese Fragen diskutieren von 10. Bis 11.…
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Wunder_kundig #13: Ökumenischer Rat der Kirchen – Wo soll das noch hinführen?

Es gibt eine neue Folge von Wunder_kundig, dem Podcast mit Simon Wiesgickl und Sung Kim! - Diemal geht es um die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen in Karlsruhe: Apartheid, russische Orthodoxie – hätte der Ökumenische…
46. Lateinamerikawoche
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Zwischen Tango und Gerechtigkeit – 46. Lateinamerikawoche in Nürnberg und online

Bunt, vielschichtig, hintergründig und auf der Höhe der Zeit: Die 46. Lateinamerikawoche findet von 21. bis 29. Januar 2023 in der Nürnberger Villa Leon statt und kann auch online verfolgt werden. Wie immer bietet sie ein abwechslungsreiches…
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Bleibendes Wirken in PNG – Mission EineWelt trauert um Berthold Hager

Am 13. Januar verstarb Berthold Hager im Alter von 89 Jahren. Der Theologe war 1959 nach Papua-Neuguinea ausgereist und hat bis 1974 als Missionar in Kerowagi (Simbu-Provinz) im Hochland gewirkt. Fast 15 Jahre hat er mit den Menschen dort gelebt…
Das Präsidium der IECLB: Silvia Genz, Odair Braun und Mauro de Souza (v.l.n.r.) Foto: IECLBFoto: IECLB
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Für ein demokratisches Brasilien – IECLB verurteilt Sturm auf Regierungsviertel

"Der Schaden an öffentlichem Eigentum war groß, aber der symbolische Schaden war noch größer." - Die Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) hat sich mit einem Manifest deutlich von den radikalisierten Anhänger*innen…

Starke Advokatin für Frauenrechte in PNG – Mission EineWelt trauert um Irmgard Horndasch

Mit herzlicher Anteilnahme verbschiedet sich das Centrum Mission EineWelt von Frau Irmgard Horndasch. Geboren am 3. März 1931 in Berlin, verstarb sie am 22. Dezember 2022 in Neuendettelsau. In zahlreichen Rundbriefen trägt ihre Anschrift…
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„Fürchte Dich nicht“ – Eine Botschaft mit Potenzial

„Fürchte dich nicht“ ist die Botschaft von Weihnachten – aber nicht nur. Mirjam Laaser, Leiterin der Abteilung Internationale kirchliche Zusammenarbeit beim Evangelisch-Lutherischen Missionswerk in Nierdersachsen (ELM), erklärt, wie…

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de