• Aktuelles aus dem Centrum und aus den Partnerkirchen!

Aktuelle Meldungen

Hinweis für Presseanfragen

Die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind spezialisiert auf unterschiedliche Themen im Bereich Mission, Interkulturelle Theologie, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungspolitik und stehen gerne für Interviews oder Pressebeiträge (in Zeitung, Film, Radio etc.) zur Verfügung. Sollten Sie eine Presseanfrage haben, wenden Sie sich bitte an unseren Medien- und Pressereferenten Thomas Nagel. Dieser hilft Ihnen entweder direkt weiter bzw. kann Sie an die entsprechenden Fachexperten verbinden.

Kontakt Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Nagel
Medien- und Pressereferent,
Leitung Fachbereich Medien / Presse

Telefon: 09874 9-1050, Fax: 09874 9-330
Mail:

Leitung Fachbereich Online
Telefon: 09874 9-1030, Fax: 09874 9-330

Hinweis für Presseanfragen

Die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind spezialisiert auf unterschiedliche Themen im Bereich Mission, Interkulturelle Theologie, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungspolitik und stehen gerne für Interviews oder Pressebeiträge (in Zeitung, Film, Radio etc.) zur Verfügung.

Sollten Sie eine Presseanfrage haben, wenden Sie sich bitte an unseren Medien- und Pressereferenten Herrn Thomas Nagel. Dieser hilft Ihnen entweder direkt weiter bzw. kann Sie an die entsprechenden Fachexperten verbinden.

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„Es gibt keinen Grund zum Feiern“ – MEW-Brasilienreferent Geraldo Grützmann zu den Wahlen in Brasilien

„Die Ergebnisse sind sehr erschreckend“, bilanziert der brasilianische Theologe Geraldo Grützmann, der derzeit als Brasilienreferent bei Mission EineWelt arbeitet, die Wahlen in seiner Heimat. Der Wahlausgang in Brasilien mit dem überraschend…
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm mit Jürgen Bergmann, Leiter des Referats Bildung global bei Mission EineWelt, und Gisela Voltz, Referentin für für entwicklungspolitische Bildungsarbeit (v.l.n.r.) beim KED Jubiläum im cph Nürnberg
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Vorreiterin und zentraler Teil der Kirche – 50+2 Jahre KED Bayern

Corona-bedingt mit zwei Jahren Verzögerung feierte der Kirchliche Entwicklungsdienst (KED) Bayern am 23. September 2022 im Caritas-Pirckheimer Haus Nürnberg sein Jubiläum: statt 50 nun eben 50 plus 2. In vielen Beiträgen, auch im Impulsvortrag…
Georgios Vlantis
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Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) – und jetzt? (Teil 5): Georgios Vlantis

Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für…
MEW-Direktorin Gabriele Hoerschelmann im Gespräch mit Teilnehmer*innen des Studientags nach der ÖRK-Vollversammlung
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„Ungeheuere Energie“ bei der Vollversammlung des ÖRK – Sonntagsblatt-Interview mit Gabriele Hoerschelmann

Im Interview mit dem Sonntagsblatt zieht Gabriele Hoerschelmann ihre persönliche Bilanz der vor kurzem zu Ende gegangenen Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Karlsruhe. Die Direktorin von Mission EineWelt spricht über…
Mauro de Souza
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Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) – und jetzt? (Teil 4): Mauro de Souza

Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für…
Tolbert Jallah
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Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) – und jetzt? (Teil 3): Tolbert Jallah

Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für…
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Praktiker der frohen Botschaft – Mission EineWelt trauert um Hans-Martin Schöll

Am 27. August 2022 ist Hans-Martin Schöll verstorben. Als landeskirchlicher Beauftragter für den Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) in Bayern prägte er zwischen September 1975 und Dezember 1989 die Entwicklungszusammenarbeit der Evangelisch-Lutherischen…
Robert Kitundu
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Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) – und jetzt? (Teil 2): Robert Kitundu

Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für…
Santiago Rodriguez
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Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) – und jetzt? (Teil 1): Santiago Rodriguez

Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für…

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de