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Aktuelle Meldungen

Hinweis für Presseanfragen

Die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind spezialisiert auf unterschiedliche Themen im Bereich Mission, Interkulturelle Theologie, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungspolitik und stehen gerne für Interviews oder Pressebeiträge (in Zeitung, Film, Radio etc.) zur Verfügung. Sollten Sie eine Presseanfrage haben, wenden Sie sich bitte an unseren Medien- und Pressereferenten Thomas Nagel. Dieser hilft Ihnen entweder direkt weiter bzw. kann Sie an die entsprechenden Fachexperten verbinden.

Kontakt Öffentlichkeitsarbeit

Thomas Nagel
Medien- und Pressereferent,
Leitung Fachbereich Medien / Presse

Telefon: 09874 9-1050, Fax: 09874 9-330
Mail:

Leitung Fachbereich Online
Telefon: 09874 9-1030, Fax: 09874 9-330

Hinweis für Presseanfragen

Die Mitarbeitenden von Mission EineWelt sind spezialisiert auf unterschiedliche Themen im Bereich Mission, Interkulturelle Theologie, Partnerschaftsarbeit und Entwicklungspolitik und stehen gerne für Interviews oder Pressebeiträge (in Zeitung, Film, Radio etc.) zur Verfügung.

Sollten Sie eine Presseanfrage haben, wenden Sie sich bitte an unseren Medien- und Pressereferenten Herrn Thomas Nagel. Dieser hilft Ihnen entweder direkt weiter bzw. kann Sie an die entsprechenden Fachexperten verbinden.

Maro Maua, Global Youth Advocate for Sustainable Development GoalsMaro Maua
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Ungebremste Verschmutzung – Verhandlungen über UN-Abkommen zur Plastikmüllvermeidung stecken fest

Eigentlich wollen alle Plastikmüll vermeiden. Doch manche haben andere, für sie wichtigere Interessen. Also bleibt erstmal alles, wie es ist, und die Verschmutzung geht weiter. Wasch mich, aber mach mich nicht nass: So könnte man die…
Traueranzeige der ELCT-Norddiözese für Altbischof Erasto Kweka (Fotomontage: ELCT-Nordiözese)ELCT-Norddiözese
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Prägend für die lutherische Kirche in Tansania – Mission EineWelt und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) trauern um Bischof Erasto Kweka

Am 25. November 2023 ist Erasto Kweka im Alter 89 Jahren gestorben. Er hat als Bischof der ELCT-Norddiözese das Leben und Wachstum der lutherischen Kirche in einer entscheidenden Phase geprägt. In seiner Amtszeit von 1976 bis 2004 steuerte…
Spielzeugherstellung bedeutet für die Arbeitenden oft Arbeit im Akkord unter miserablen Bedingungen Foto: Initiative RomeroFoto: Initiative Romero
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Spielzeug-Schnäppchen auf Kosten der Arbeiter*innen – Toys Report stellt Spielzeugherstellern schlechtes Zeugnis aus

Pünktlich zum Black Friday und zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts hat die Romero Initiative (CIR) einen neuen Toys Report über die Arbeitsbedingungen in der Spielzeugproduktion veröffentlicht. Der Fokus liegt diesmal auf Vietnam. Ein…
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Er stand für praxisnahe Innovation – Mission EineWelt trauert um Georg Kamm

Am 15. November 2023 ist Georg Kamm mit 83 Jahren in seinem Haus in Mailisita bei Moshi/Tansania verstorben. Mit ihm geht ein Mensch, der aus den alltäglichen Erfahrungen und Herausforderungen mit Kreativität, Leidenschaft und Idealismus innovative…
Susanne Kießling-Prinz und Carola Bilitik (v.l.n.r.) von der Partnerschaft München-West und KondeFoto: Thomas Nagel
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Ausgezeichnet – Preisträger*innen des Woche ohne Plastik-Projektwettbewerbs stehen fest

Im Rahmen des Projektwettbewerbs zur Woche ohne Plastik 2023 wurden Anne Mäusbacher für ihre Beach Cleaner-Projektkooperation mit der Ocean School in Marokko und die Kirchenpartnerschaft München-West und Konde/Tansania für einen gemeinsamen…
Foto: Thomas Nagel
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Zeit, zu handeln – PEM-Tagung zum Thema „Klimagerechtigkeit“

„Es ist an der Zeit, mit dem Reden aufzuhören und zu handeln“, brachte Jack Urame, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea (ELC-PNG), seine Ausführungen zum Thema „Klimagerechtigkeit“ auf den Punkt. Besonders…
Thomas Paulsteiner
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Erste lutherische Bischöfin in Kambodscha installiert – Mission EineWelt wünscht Schutz und Schirm Gottes

Mission EineWelt-Pazifik- und Ostasienreferent Pfarrer Thomas Paulsteiner hat im Rahmen seiner Dienstreise nach Kambodscha an einem besonderen Gottesdienst teilgenommen. Frau Steyliak Touch wurde am 9. November als erste Bischöfin der Lutheran…
Geraldo Grützmann
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Welcome and goodbye – side by side beim Seminartag

Nachdem sie am Samstag, den 28. Oktober, zum großen Empfang am Abend Abschieds- und Begrüßungsworte bei Mission EineWelt gesprochen und am Sonntag am Gottesdienst zur Einsetzung des neuen Landesbischofs Christian Kopp teilgenommen hatten,…
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Bundespräsident bittet in Tansania um Verzeihung für Verbrechen der kolonialen Vergangenheit – neue Wirtschaftsbeziehungen erwünscht

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war als erster deutscher Staatsvertreter vom 30. Oktober bis zum 1. November auf offiziellem Staatsbesuch in der Republik Tansania. Bei seinen Gesprächen mit der tansanischen Staatspräsidentin…

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de