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  • Einblick in die Welt

    der Menschen in Papua-Neuguinea, Afrika, Asien und Brasilien

Kontakt Ausstellung

Elfriede Hauenstein
Beatrix Mettler-Frercks

Telefon: 09874 9-1530
Telefon: 09874 9-1531
Telefax: 09874 9-330

Mail:

Führung anfragen

Sie haben eine Schulklasse, Jugend-, Gemeinde- oder Partnerschaftsgruppe etc. und möchten unsere Ausstellung besuchen und an einer Führung teilnehmen? Senden Sie uns einfach mit Hilfe des Anfrage-Formulars. Wir werden uns dann schnellstmöglich mit Ihnen melden.

Öffnungszeiten der Ausstellung

In den Ferien und an Feiertagen geänderte Öffnungszeiten. Bitte bei Bedarf vorher telefonisch erfragen.

  • Di. - Fr.

    10-12 Uhr und 14-17 Uhr

  • Sa.

    10-13 Uhr

  • Führungen

    nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich

Dauerausstellung einBlick

Möchten Sie gerLogo Ausstellung einBlickne einen Einblick in die Welt der Menschen in Papua-Neuguinea, Afrika, Asien und Brasilien erlangen? Besuchen Sie auf einem kurzweiligen Rundgang mit spannenden Geschichten und vielen Hintergrundinformationen die neugestaltete Ausstellung „einBlick“

Einblick in die Ausstellung

Thematische Schwerpunkte der Ausstellung

Einblicke gewährt die Ausstellung bei „Mission EineWelt“ in Neuendettelsau. Der Weg durch die neu gestalteten Bereiche ermöglicht Begegnungen mit Menschen aus den Partnerkirchen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.
Der kurzweilige Rundgang führt entlang an Fotos, Kunst- und Alltagsgegenständen und Filmclips. Hier darf alles angefasst werden.

„Zwischen Tradition und Moderne“ gibt Einblicke in den Lebens- und Arbeitsalltag im südpazifischen Inselstaat Papua-Neuguinea.

Der christliche Glaube in der Welt der Religionen ist Thema des Asienbereichs.

Im Mittelpunkt des Brasilienbereichs steht der Wunsch von Menschen nach einem guten Leben. Dies erhoffen sie sich unter anderem durch Fußball, Bildung und Samba.

„Jeder ist nur einen Tweet weit weg“. Die digitale Entwicklung verändert überall die Welt, bei uns sowie auch bei Menschen in afrikanischen Ländern. Dies wird deutlich bei den Themen Kleidung, Rohstoffe und Kommunikation. Steigen Sie in den Bus und erleben Sie eine Fahrt durch Nairobi.
Im Ausstellungsbereich lädt außerdem der Weltladen mit fair gehandelten Produkten ein.

Weitere Informationen

Alle, die einen Einblick in die Welt der Menschen in Papua-Neuguinea, Afrika, Asien und Brasilien erlangen wollen und einen kurzweiligen Rundgang mit spanndenen Geschichten und vielen Hintergrundinformationen durchlaufen wollen. Besonders interessant sind auch unsere Führungen für Gemeinde-, Partnerschafts-, Jugend- oder Schulklassen. Hier kann ein individueller Schwerpunkt im Vorfeld mit den Ausstellungsführerinnen abgesprochen werden.

Die Öffnungszeiten unserer Ausstellung finden Sie in der Seitenleiste. Sie können die Räumlichkeiten jederzeit im Alleingang besichtigen. Darüber hinaus bieten wir für Gruppen auch Führungen an. Die Dauer und den Schwerpunkt können Sie hier direkt mit unserem Ausstellungsteam abstimmen. Wir gehen gerne auf Ihre individuellen Wünsche ein.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Um Spenden wird gebeten.

Führungen für Schulklassen, Konfirmanden-, Senioren- oder Gemeindegruppen sowie Einzelbesucher

Unser Ausstellungsteam bietet Besuchern (wie Schulklassen, Konfirmanden-, Senioren- oder Gemeindegruppen sowie für Einzelbesucher) spezielle Führungen an, die auch thematische Schwerpunkte beinhalten können. Wenn Sie gern an einer Führung durch unsere Ausstellung teilnehmen möchten, können Sie telefonisch einen Termin vereinbaren oder eine Anfrage über das Formular abschicken.

Tipp

Zusätzlich zu den Führungen durch die Ausstellung bietet das Team auch Workshops zu bestimmten Themengebieten an.

» Zu den Workshops

Anfrage für eine Führung
  • (Schulklasse, Partnerschaftsgruppe, Gemeindegruppe etc.)
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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de