• „Nach meinem Tod möchte ich dafür sorgen,
    dass es Menschen in Not besser geht!“

Erbschaften und Vermächtnisse

Meist fällt es schwer, über den eigenen Tod nachzudenken oder seine persönlichen Dinge zu regeln. Wer jedoch zu Lebzeiten bestimmt, was mit seinem Nachlass geschieht, kann Sinnvolles und Gutes bewirken – weit über sein eigenes Leben hinaus.

Warum überhaupt ein Testament?

Angesichts der rechtlichen Fragen fühlen sich viele Menschen unsicher, wenn es um die eigene Nachlassregelung geht. Sie hoffen, dass die gesetzliche Erbfolge alles bestens regelt. Doch wer sind eigentlich die gesetzlichen Erben? Sind das wirklich alle, die Sie bedenken wollen? Was ist, wenn Sie Freunde berücksichtigen möchten, Ihr soziales Engagement fortgesetzt werden soll, oder wenn Sie keine Angehörigen mehr haben?

Ihre persönlichen Wünsche können Sie nur mit einem Testament verwirklichen.

Fragen zu Ihrer Spende?

Wir helfen Ihnen gerne weiter:

Katrin Bauer
Leiterin Fachbereich Fundraising

Telefon: 09874 9-1040, Fax: 09874 9-330
Mail:

Häufige Fragen und Antworten

Spendenbescheinigung

Eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) erhalten Sie von uns automatisch als Sammelbestätigung am Anfang des Folgejahres. Dafür bitten wir um vollständige Angabe Ihrer Anschrift.

Vererben. Vermachen. Schenken.

Es sind viele Abwägungen nötig, um eine Verfügung über den Tod hinaus schriftlich zu treffen. Liegt diese im Todesfall nicht vor, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Diese entspricht aber nicht unbedingt den individuellen Wünschen und Vorstellungen.

„Nach meinem Tod werde ich dafür sorgen, dass es Menschen in Not besser geht!“

Wenn Sie mit dem Vermögen, das Sie nicht zur eigenen Versorgung und die Ihrer Kinder benötigen, den Menschen in unseren Partnerkirchen eine bessere Zukunft ermöglichen wollen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Einerseits können Sie in Ihrem Testament ein Vermächtnis zugunsten von Mission EineWelt verfügen.
  • Andererseits können Sie Mission EineWelt auch als Erben einsetzen. Gewissenhaft und sorgfältigen setzen wir die uns anvertrauten Mittel in Ihrem Sinne ein.

Durch Erbschaften und Schenkungen an Mission EineWelt konnte schon vielen Menschen in Not, z.B. behinderte Menschen, alleingelassene Mütter und Kinder, Waisenkinder, Flüchtlingen etc., geholfen werden. Durch diese Spenden wird über Ihr Leben hinaus Gutes getan und Menschen eine Zukunft geschenkt.

Wir ermutigen Sie …

Mission EineWelt möchte Sie ermutigen, sich bereits heute mit diesem sensiblen, aber auch wichtigen Thema auseinander zu setzten. Vielleicht passt die Vision der gerechten Welt zu Ihrer persönlichen Lebensbilanz. Vielleicht finden Sie in unserer Arbeit Anliegen wieder, die Sie auch über den Tod hinaus weiterführen möchten.

Wir stehen Ihnen gern für ein persönliches, vertrauensvolles Gespräch zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns:

Beerdigung

Eine interessante Broschüre zum Thema „Erben und Vererben“ bietet auch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz an. Die PDF-Version kann auf der Website des Ministeriums kostenlos heruntergeladen werden.

Zur Website mit der Broschüre

Katrin Bauer, Fachbereichsleiterin Fundraising

Spendenprojekte weltweit

Prävention im Camp: Antje Henke erklärt, wie man Knoten in der Brust erkennt. © ELKB/Niemz Communications/Jens WegenerELKB/Niemz Communications/Jens Wegener
Aufklärungsarbeit in Tansania
Die Kinder in der Schule lernen fleißig – Bildung schafft neue Zukunftschancen
Mädchen im PLCC, Kenia

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de