Kontakt und Anfahrt

Das Centrum Mission EineWelt hat seinen Hauptsitz in Neuendettelsau. Daneben gibt es ein Stadtbüro in Nürnberg sowie zwei Regionalstellen in Bayern.

Mission EineWelt Neuendettelsau

Postanschrift: Postfach 68, 91561 Neuendettelsau
Adresse: Hauptstraße 2, 91564 Neuendettelsau

Telefon: 09874 9-0, Fax: 09874 9-330
Mail:

Stadtbüro Nürnberg
Referat Entwicklung und Politik

Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH), 5. Stock
Königstraße 64, 90402 Nürnberg

Telefon: 0911 36672-0, Fax: 0911 36672-19

Regionalstelle für Südbayern in München
Manfred Kurth

Telefon: 089 9047-6060, Fax: 089 9047-6061
Mail:

Regionalstelle für Nordbayern in Bamberg
Christoph von Seggern

Telefon: 0951 3090-0890
Mail:

Kontaktformular

Sie haben eine Frage oder möchten mit uns in Kontakt treten? Kein Problem! Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht über das nachfolgende Kontaktformular. Wir werden diese schnellstmöglich bearbeiten.

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Die abgesendeten Daten werden nur zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Hinweise und Wegbeschreibung

Dialog

Ihr Ansprechpartner vor Ort: Um sicherzustellen, dass Ihre Ansprechpartnerin / Ihr Ansprechpartner auch im Haus anwesend ist, empfiehlt sich eine Terminabsprache im Vorfeld. Zusätzlich sollten Sie auch die Öffnungszeiten einzelner Einrichtungen beachten. Sie finden diese auf den jeweiligen Unterseiten.

Uhrzeit

Öffnungszeiten Neuendettelsau: Die Pforte in Neuendettelsau ist in der Regel von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 16 Uhr und am Freitag von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr besetzt.

Information

Hinweis: Die Tagungsstätte und das Leitungsgebäude in Neuendettelsau erreichen Sie am besten über die Johann-Flierl-Straße 22. Sollten Sie den Eingang nicht finden, können Sie auch an unserer Pforte im Hauptgebäude nachfragen. Dort wird Ihnen gerne weitergeholfen.

So erreichen Sie uns in Neuendettelsau

Sie erreichen uns am einfachsten über die Verbindung von Nürnberg nach Ansbach. In Wicklesgreuth müssen Sie den Zug wechseln. Von dort gibt es eine Zugverbindung direkt nach Neuendettelsau. Das Centrum Mission EineWelt liegt etwa zehn Minuten zu Fuß vom Bahnhof Neuendettelsau entfernt.

Alternativroute: Sie fahren mit dem Zug (Verbindung Nürnberg – Ansbach) und steigen in Heilsbronn aus. Dort nehmen sie den Bus bis nach Neuendettelsau.

Neuendettelsau liegt rund 40 Kilometer südwestlich von Nürnberg an der Autobahn A6 (Heilbronn-Nürnberg). Verlassen Sie die Autobahn A6 an der Ausfahrt Neuendettelsau. Folgen Sie der Beschilderung Neuendettelsau etwa zwei Kilometer und halten Sie sich im Ort immer geradeaus. An der zweiten Ampel finden Sie rechter Hand unseren Haupteingang.

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Nürnberg, München und Frankfurt.

So erreichen Sie uns in Nürnberg

Gehen Sie vom Hauptbahnhof durch die Fußgänger-Unterführung Richtung Innenstadt / Lorenzkirche. Das Caritas-Pirckheimer-Haus befindet sich in der Königstraße auf der linken Seite, Eingang nach der kleinen St. Klarakirche (ca. 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof).

Orientieren sich bitte Richtung Stadtmitte und Hauptbahnhof. Im Hof des Caritas-Pirckheimer-Hauses gibt es keine Parkmöglichkeit. Parkgelegenheiten finden Sie in den Parkhäusern Sterntor, am Hauptbahnhof oder Opernhaus. Einen Park&Ride-Parkplatz finden Sie in der Rothenburger Straße. Von dort nehmen Sie die U2 Richtung Hauptbahnhof.

Der nächstgelegene Flughafen ist Nürnberg. Benutzen Sie bitte von dort die U2 bis zum Hauptbahnhof, dann weiter wie Zug-Anreisende.

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de