STUBE Bayern

STUBE Bayern ist das außeruniversitäre Studienbegleitprogramm für Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, die an einer bayerischen Hochschule eingeschrieben sind.

In Zusammenarbeit mit den örtlichen Studierendengemeinden und entwicklungspolitischen Institutionen werden derzeit rund 20 Veranstaltungen mit entwicklungsbezogenen Themen (Wochenendseminare, Studientage, Exkursionen) durchgeführt. Zusätzlich stehen den Studierenden Förderungen für acht BPSA-Maßnahmen zur Verfügung.

STUBE Bayern wendet sich an Nicht-Stipendiaten, sog. „free movers“. Unsere Veranstaltungen werden an verschiedenen, attraktiven Standorten angeboten. Hier können Studierende

  • interkulturellen Austausch mit jungen Menschen verschiedener Nationalitäten und ähnlichem Erfahrungshintergrund erleben
  • aktuelle Fragen der Entwicklungspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit diskutieren
  • in Kontakt mit Einrichtungen und Personen des Nords-Süd-Dialoges ein entwicklungspolitisch, beruflich und persönlich tragfähiges Netzwerk aufbauen und damit den Austausch zwischen den Ländern des Südens und des Nordens fördern
  • sich mittels „Berufsvorbereitenden Praktikums- und Studienaufenthalten“ (BPSA-Maßnahmen) auf die berufliche und gesellschaftliche Realitäten in den Heimatländern vorbereiten und Fragen der Wiedereingliederung und der Existenzgründung thematisieren
Kontakt STUBE Bayern

Norbert Brunner, STUBE BayernNorbert Brunner
Umweltethiker, Referent für STUBE Bayern

Telefon: 0911 36672-15
Telefax: 0911 36672-19

Mail: stube@mission-einewelt.de

Nadine ReinertNadine Reinert
Projektkoordinatorin STUBE Bayern

Telefon: 0911 36672-0
Telefax: 0911 36672-19

Mail: nadine.reinert@mission-einewelt.de

Büro Nürnberg

Mission EineWelt
Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH)
Königstraße 64
90402 Nürnberg

Termine und Themen 2017

Stube Jahresprogramm 2017
Jahresprogramm von STUBE Bayern

In unserem Jahresprogramm finden Sie sämtliche Veranstaltungen von STUBE Bayern.

Stube Jahresprogramm 2017

Unser Jahresprogramm finden Sie als PDF zum Download in der Seitenleiste. Nachfolgend finden Sie unsere vergangenen Veranstaltungen aus diesem Jahr sowie unsere aktuell anstehende Veranstaltung aufgelistet. Über das Anmeldeformular können Sie sich zu unserer aktuellen Veranstaltung anmelden.

18.02.2017: Studientag Hindus und Muslime in Indo-Pakistan

Studientag zur Interreligiösen Kommunikation

Veranstaltungsort: CPH Nürnberg

Flyer zum Studientag: Indo-Pak_2017

28.01.2017: Studientag "Friedensarbeit und Menschenrechte im Alltag unserer Welt" in Neuendettelsau

Interreligiöse Kommunikation

Friedensarbeit und Engagement für die Menschenrechte sind dringlicher denn je angesichts sich verschärfender internationaler wie auch gesellschaftlicher Konflikte. Aber wie kann Engagement erfolgen? Wo gibt es positive Beispiele? Was sind hilfreiche Ansätze?

Als Fachmann für den Themenbereich „Islam und Menschenrechte“ wird Dr. Rüdiger Braun von der FAU uns in aktuelle Problemfelder und Fragestellungen in Deutschland einführen. Wie verhalten sich der universelle Anspruch der Menschenrechte und die Rechte religiöser Minderheiten in einem säkularen Staat zueinander?

Dr. Margaret Obaga kommt ursprünglich aus Kenia, hat u.a. in den USA studiert und ist jetzt Ökumenische Mitarbeiterin bei Mission EineWelt. Besonders arbeitet sie an Frauenrechten und Konstruktiver Konfliktbearbeitung. Gewalt im Alltag ist verwoben mit politischer und religiöser Gewalt. Wo sind Chancen, der Gewalt entgegenzuwirken?

Dr. Christian Mazenik ist Leiter der Bildungsabteilung bei Missio München. Er kann über Formen des gesellschaftlichen und humanitären Engagements der Kirchen in nationalen und internationalen Konflikten berichten. Was kann hier unser Beitrag und unsere Verantwortung sein?

An Impulsvorträge schließen sich Diskussionen in Kleingruppen wie Plenum an. So nehmen wir uns Zeit, um einander zu ermutigen für neue Wege.

Herzlich willkommen, um an diesem Studientag zur religiösen Kommunikation miteinander ins Gespräch zu kommen!

Mehr Informationen und Seminarprogramm:
Seminarprogramm (PDF)

10.12.2016: "Religiöse Konflikte in Subsahara-Afrika" in Nürnberg

Der Konflikt um Boko Haram in Westafrika oder das Schulmassaker in Garissa/Kenia im April 2015 mit mehr als 150 Toten machen schlagartig deutlich, dass es erhebliche religiöse Konflikte in Subsahara-
Afrika gibt. Andererseits gibt es auch in vielen Regionen ein traditionell gutes Miteinander verschiedener Religionen, selbst in einem lange vom Bürgerkrieg verwüsteten Land wie Sierra Leone.
Mission EineWelt arbeitet seit einer Reihe von Jahren mit dem „Programme for Christian-Muslim Relations in Africa – PROCMURA“ zusammen, der ältesten christlich-muslimischen Friedensinitiative in Afrika. Ebenso gibt es wichtige Erfahrungen in dieser Arbeit beim Sansibar Interfaith Centre oder auch Christian Council of Tanzania. Mit teilnehmenden Interessierten und Fachleuten, die mit verschiedenen Regionen Subsahara-Afrikas vertraut sind, wollen wir Probleme und Chancen im alltäglichen Miteinander der dort gelebten Religionen behandeln.

Herzlich willkommen, um an diesem Studientag über den großen und reichen Kontinent Afrika, deren Menschen und den Kulturen miteinander ins Gespräch zu kommen!

Flyer zum Studientag „Religiöse Konflikte in Subsahara-Afrika“

16.-18.12.2016: "Vom Entwicklungsland zum Industriestaat" in Pappenheim

Während des letztjährigen Planungsseminars diskutierten Teilnehmende die Frage nach den Grundbedingungen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Und wie aus einem „normalen“ Entwicklungsland ein prosperierender, moderner Staat entsteht. Mit gerechter Verteilung von Ressourcen, Finanzen, Arbeit und Bildung. Regiert von einer demokratisch gewählten Regierung, die transparent und dem Willen der Bürger achtend, zum Wohle des gesamten Volkes agiert. Es geht also um die Suche nach dem „idealen Staat“. Einem Staat, den es auf Dauer wahrscheinlich nirgends auf der Welt gibt. Den man in wenigen Ansätzen vielleicht in den sog. BRICS-Länder findet.

Auf der Suche nach einer ReferentIn sind wir auf den Ökonomen Raimund Kamm gestoßen: ehemaliger Landtagsabgeordneter, ehemaliger ehrenamtlicher Geschäftsführer des Augsburger Weltladens, heute ehrenamtlicher Vorsitzender des Bundesverbandes Windenergie in Bayern. Er wird am Seminarwochenende mit uns Thesen entwickeln, die nicht grundsätzlich und theoretisch, sondern persönlich sein werden. Kamms These bewegen sich rund um die zentrale Frage: „Warum verteidige ich unseren Staat und unsere Gesellschaft – und was soll in unserem Staat besser werden?

In Kleingruppen und im Plenum diskutiert wir:
• Wie soll eine erstrebenswerte Gesellschaft, ein erstrebenswerter Staat nach meinen Wünschen gestaltet sein? Was soll und kann er leisten?
• Wie kann der Weg oder Entwicklungsprozess dorthin aussehen und was kann ich dazu beitragen?
• Welche Kräfte und Menschen fördern diese Prozesse und wie können wir gemeinsam unsere Gesellschaft und unseren Staat entwickeln?

Herzliche Einladung zu diesem Seminar!

Flyer: Vom Entwicklungsland zum Industriestaat

19.11.2016: STUBE-Studientag zur Interkulturellen Kommunikation "Mentalität - warum sind wir so, wie wir sind?"

Mentalität – warum sind wir so, wie wir sind?

In der Diskussion um Missstände in der Heimat sind manche Studierende schnell mit einer Erklärung parat: Alles eine Frage der Mentalität. Wir oder „die“ sind so. Das ist so – und da kann man nichts machen.

Unisono kommt diese Aussage von Studierenden verschiedener Nationen und Erdteilen. Erstaunlich dabei ist, dass offenbar jede/r zu wissen glaubt, wovon sie/er oder die jeweils anderen sprechen. Erstaunlich auch, dass mit dem Rückgriff auf die Mentalität nahezu keine Veränderungsmöglichkeiten gesehen werden. Vielleicht dann, wenn die „Anderen“ sich ändern und die eigenen Vorstellungen freie Bahn zur Verwirklichung haben.

Doch es ist zu einfach, fatalistisch alles auf die Mentalität zu schieben und sich damit der Verantwortung für das eigene Denken und Handeln zu entziehen. Wir wollen in mehreren Einheiten die einzelnen Begrifflichkeiten klären und unsere eigenen Anteile daran kennenlernen. Anhand ausgewählter Beispiele und Situationen werden wir versuchen, wie sich Erkenntnisse, die zu der Lösung bestimmter Missverhältnisse beitragen können, artikulieren lassen und in Eigenregie oder in der Kooperation mit anderen in aktives Handeln umgewandelt überführt werden können.

Als „Arbeitsobjekte“ sollen uns die neuen „Nachhaltigkeits-Entwicklungsziele“ (SDGs) – besser „Zukunftsziele“- dienen, die wir durch die Auseinandersetzung mit der „Mentalitätsfrage“ inhaltlich diskutieren werden und sie gleichzeitig besser kennen lernen. Da die SDGs Menschen im globalen Norden wie im globalen Süden gleichzeitig betreffen, können die Teilnehmenden nicht mit dem Finger auf die Anderen zeigen, sondern müssen sich ihrer eigenen Verantwortung stellen.

Als Referierende kommen Fachleuten aus der interkulturellen Praxis in Betracht. Hier interessieren besonders die soziokulturellen Aspekte in der Diskussion um Mentalität, Fatalismus und optimistische Zukunftsperspektiven.

Herzliche Einladung!

Flyer zum Studientag „Mentalität und Entwicklung“

05.11.2016: "Nicht nur reden, sondern aktiv werden" in Nürnberg

Viele ausländische Studierende in Deutschland sind irritiert darüber, welche Vorstellungen andere Menschen von ihren Heimatländern haben. In der Tageszeitung, im Hörsaal und selbst beim Kneipenabend werden sie mit der Vorstellung konfrontiert, dass in den Länder des globalen Südens permanentes gesellschaftliches und politisches Chaos herrsche. Normalität, Kreativität, Innovation? Fehlanzeige! Stereotype zu kritisieren ist einfach. Doch was lässt sich dagegen tun?

Ausländische Studierende erfüllen eine wichtige Funktion als MultiplikatorInnen, denn sie können andere Geschichten aus ihren Heimatländern erzählen und so zu Brückenbauern werden. Während des Studientages erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Pläne und Vorhaben zum Aktivwerden. Ob Social-Media-Blog, Länderabend oder ein Infostand in der Fußgängerzone – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Bist du motiviert, engagiert und bereit, Deine Rolle als Multiplikator wahrzunehmen? Willst du nicht mehr nur reden, sondern endlich anpacken?
Dann bist Du bei diesem Workshop genau richtig!

„Nicht nur reden, sondern aktiv werden“ – Flyer

29.10.2016: "BPSA II Studientag" in Nürnberg

STUBE Bayern unterstützt ausländische Studierende, die an bayerischen Hochschulen eingeschrieben sind, bei der Durchführung eines sogenannten „Berufsvorbereitenden Praktikum- und Studienaufenthalts“ (BPSA) durch (Voll-/Teil-) Finanzierung der Flugkosten und der Erstattung einer Reisepauschale.
BPSA dient zur Unterstützung des fachbezogenen Lernens und dessen Anwendung in der Praxis des Heimatlandes oder der Heimatregion und zur (Wieder-) Aufnahme von Kontakten zu möglichen Arbeitgebern und zur eigenen Familie. STUBE Bayern fördert damit Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die kein Stipendium erhalten, die Reisekosten nicht selbst finanzieren können und seit mindestens 20 Monaten nicht zuhause waren.
Das Höchstalter zur Teilnahme an einer BPSA-Maßnahme beträgt 35 Jahre. Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie sich an den Veranstaltungen von STUBE Bayern beteiligen und sich gesellschaftlich oder entwicklungspolitisch an ihren Hochschulen, Studierendengemeinden oder bei STUBE engagieren.
Herzliche Einladung zu diesem Studientag!

BPSA-Maßnahmen werden gefördert:
• zur Anfertigung einer entwicklungsländerbezogenen Abschlussarbeit (Studien-/Forschungsaufenthalt zur
Recherche bei Firmen, Institutionen, Hochschulen etc.).
• zur Durchführung eines Praktikums, das Bestandteil des Studiens ist oder im engen Zusammenhang mit dem Studium bzw. der angestrebten beruflichen Tätigkeit steht und das mind. 4 Wochen und max. 6 Monate dauert.

BPSA Flyer

14.-16.10.2016: "Entwicklungsländer in den Medien" in Nürnberg

Die Darstellung ihrer Heimatländer in den Medien ärgert und irritiert viele ausländische Studierende. Oftmals werden abschreckende Berichte und Bilder aus der Heimat über die Medien verbreitet: Reportagen über Armut, Hunger, gesellschaftliches und politisches Chaos vermitteln den Eindruck permanenter Unzulänglichkeiten und lassen an der Bevölkerung kein gutes Haar. Die schicksalshafte Abhängigkeit von den Naturgewalten paart sich mit der Exotik der Menschen vor Ort. Sie wiederum befinden sich in immerwährenden Opfer- und Abhängigkeitssituationen. Die Heimat wird als ein Hort des Krieges und der Anarchie gezeigt. Und entspricht damit gängigen, eurozentristischen Perspektiven und Vorurteilen der Menschen im Norden gegenüber den Menschen des Südens – oftmals gespickt mit verdecktem oder offenem Rassismus.
Warum ist das so? Wer hat ein Interesse an der Dauerkrisenberichtserstattung, der Verbreitung von falschen bzw. unzureichenden Informationen und Reportagen? Und: wie lassen sich wahrheitsgemäß das Leben und die gesellschaftlichen Vorgänge sowie die Eigenleistungen der Menschen im Süden dokumentieren? Nach der Analyse der historischen und gegenwärtigen Auslandsberichterstattung erarbeiten wir Konzepte einer „neuen“, differenzierten und an den Bedürfnissen der Menschen orientierten Medienpräsenz. Die Teilnehmenden sollen mit ihren eigenen Erfahrungen zu Wort kommen und im Sinne ihrer potentiellen Multiplikatorenfunktion Strategien kennen lernen, wie sie irreführenden Berichten über ihre Heimat entgegentreten können und ihrerseits eine differenzierende und gleichzeitig interessante Dokumentation des Lebens im Süden präsentieren. Als Referierende stellen wir uns Fachleute
aus dem Bereich der Auslandsberichterstattung vor, die sich kritisch mit ihrem Metier auseinandersetzen
wollen. Dazu laden wir auch Studierende als ReferentInnen ein, die sich bereits mit diesem Themenbereich auseinandergesetzt haben.
Herzliche Einladung zu diesem Seminar!

Kommunikation und Medien

23.-25.09.2016: "Mobilitäts-Management - Berufliche Reintegration"

Verkehr und Freizügigkeit im Sinne des grenzenlosen Reisens erscheint für viele Studierende in der Zeit ihres Aufenthalts in Deutschland unbegrenzt. Mancher denkt mit Schrecken an die Zeit nach der Rückkehr in die Heimat, mit zeitlich und technisch unzuverlässigen Verkehrsmitteln, schlecht ausgebauten und ungenügend unterhaltenen Straßen- und Schienensystemen. Mobilität für den Entwicklungsprozess
fördernd, wo es dem Austausch von Menschen und Waren dient und Teilhabe am Geschäftsleben und den Märkten ermöglicht. Entwicklung wird nachhaltig behindert, wenn aus politischen oder gesellschaftlichen Gründen Mobilität eingeschränkt ist. Durch fehlende Verbindungen zwischen unterentwickelten Landesteilen und den urbanen Zentren eines Landes fühlen sich Landbewohner benachteiligt und nicht am entstehenden Wohlstand des übrigen Landes beteiligt. Absolventen sehen die Chancen für einen beruflichen Einstieg im Heimatland nur dort, wo es entsprechende, mobilitätsfördernde Infrastrukturen gibt.
Doch auch hier leidet die Beweglichkeit von Menschen und Waren: verstopfte Straßen, lange Fahrzeiten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte, fehlender oder unzureichend technisch und organisatorisch ausgestatteter öffentlicher Nah- und Fernverkehr. Wie entgeht man diesen Problemen? Wie muss der Verkehr des 21. Jahrhunderts in den Ländern des Südens auszusehen? Welche infrastrukturellen Maßnahmen sind notwendig, wie sind sie an die Bedürfnisse und die Leistungsfähigkeit der einheimischen Wirtschaft und der Gesellschaft anzupassen? Welche Chancen und Risiken entstehen, wenn ausländische Investoren moderne Verkehrssysteme für Gegenleistungen aufbauen, die über lange Zeit neue Abhängigkeiten schaffen?

Herzliche Einladung zu diesem Seminar für Studierende der Ingenieurswissenschaften, Chemie, Pharmazie, Lebensmitteltechnologie, Biologie, ländliche Entwicklung, Betriebswirtschaft, Medizin etc.!

Mobilitäts-Management und berufliche Reintegration

15.-17.07.2016 "Appropriate Technologies" in Pappenheim

Viele private Initiativen starten Hilfsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Oft handelt es sich dabei um den Bau und die Implementierung kleiner Anlagen zur Energie- und Wasserversorgung zur Unterstützung örtlicher Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser, NGOs etc.), handwerklicher oder landwirtschaftlicher Initiativen (Nähmaschinenprojekte, Kleinbauern und Erzeugergemeinschaften des Fairen Handels etc.). Um die Wogen der Begeisterung und Enttäuschung auf beiden Seiten (Erbauer/Spender und Empfänger/Nutznießer) nicht jedes Mal neu hochschlagen zu lassen, sollen Bedingungen für einen nachhaltigen langen Nutzen mit Blick auf den Bau und den Einsatz angepasster Technologien betrachtet und diskutiert werden.
Folgende Inhalte sind geplant:
– Einführung/Grundlagen der Entwicklungszusammenarbeit: eine geschichtliche Übersicht von der Kolonialzeit bis in die Moderne: warum und wie ist Hilfe nötig und möglich, welche ethischen, religiösen, wirtschaftlichen usw. Begründungen sind zu diskutieren, warum ist Kooperation und Partizipation unerlässlich, wie ordnet sich ein Projekt in die zivilgesellschaftliche Entwicklung ein, kann unser Engagement diese Entwicklung unterstützen oder vielleicht auch stören?
– Nachhaltigkeit im Umgang mit Rohstoffen und erneuerbaren Energien: wie können regionale Ressourcen (Menschen, Materialien, Energien etc.) genutzt werden? Wie sieht der Ressourceneinsatz während der Betriebsphase aus? Wie können erneuerbare Energien im Projektbezug gewonnen und eingesetzt werden?
– kulturelle und soziokulturelle Aspekte bei der Einführung bereits bekannter oder neuer Technologien.

Referenten aus verschiedenen Disziplinen (u.a. Politikwissenschaften, Philosophie, Verfahrenstechnik) sind angefragt.
Herzliche Einladung zu diesem Seminar!

Appropriate Technologies

24.-26.06.2016: Presse- und Medienarbeit in Entwicklungs- und Schwellenländern

Aus der Reihe „Kommunikation und Medien“

In der Entwicklungszusammenarbeit ist der Medienbereich ein wichtiger Bestandteil der Demokratie- und Governance-Förderung. Die Hauptziele der Medienförderung aus deutscher Sicht beziehen sich auf den Aufbau und die Stärkung der Unabhängigkeit freier Medien, die Förderung der professionellen Aus- und Fortbildung von Journalisten und den Zugang der Bevölkerung zur Informations- und Kommunikationstechnologie im Kontext politischer Teilhabe und Transparenz. So gewinnt in vielen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit der professionelle Einsatz von Medien zunehmend an Bedeutung.
Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal mit einer übergreifenden Fachkompetenz und Berufserfahrung
in der Medienarbeit steigt. Medienfachleute werden in nationalen und internationalen Organisationen, Unternehmen und NGOs in der Öffentlichkeits- und Pressearbeit, der Auslandskorrespondenz oder der Projektdokumentation eingesetzt.
Revolutionäre Prozesse wie der „arabische Frühling“ oder die verschiedenen Befreiungsprozesse in Spanien, Portugal, Osteuropa und Lateinamerika sind erst durch die Unterstützung einer mutigen und aufopferungsvollen Pressearbeit in einer im Übrigen repressiven Umgebung in Gang gekommen.
Nach einer Analyse der Medienlandschaft eines typischen Herkunftslandes unserer Studierenden und der Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung erarbeiten die Teilnehmenden die gesellschaftspolitischen Erfordernisse eines modernen Medien- und Pressewesens.
Dazu laden wir auch Studierende als ReferentInnen ein, die sich bereits mit diesem Themenbereich
auseinandergesetzt haben.

Herzliche Einladung zu dem Seminar!

Mehr Informationen zum Programm:

Presse- und Medienarbeit

27.- 29. Mai 2016: Geplantes Produktende vs. Repair Cafés

Ressourcen – Nachhaltigkeit – Entwicklung

Ein Phänomen, das von den meisten Herstellern von Konsumartikenl umfassend dementiert wird, ist der bewusste Einbau des Produktendes in den Lebenszyklus von Elektrogeräten und mechanischen Gegenständen. Beobachter des Konsumgütermarktes berichten von häufigen Defekten kurz nach Ablauf des Garantiezeitraumes.

Da sich ziemlich genau berechnen lässt, wie oft ein Haarfön benutzt und ein Teigmixer eingesetzt wird, fällt auf, dass bestimmte elektronische Bauteile wie Kondensatoren oder mechanische Getriebe plötzlich mit einem Defekt ausfallen. Meist handelt es sich dabei um Pfennigartikel, die mit einem kleinen zusätzlichen finanziellen Aufwand durch haltbarere ausgestattet werden könnten. Der Garantieanspruch des Käufers wird abgewehrt, so dass nur die von ihm selbst bezahlte Reparatur oder die Neuanschaffung des Gerätes zur Frage steht. Beides zum Vorteil des Herstellers und zum Nachteil des Nutzers und unserer Umwelt. Was bleibt ist die Entsorgung im Hausmüll oder in Wertstoffsammelzentren.

Ein Problem der Industrieländer? Mitnichten! Wertvolle Ressourcen gehen mit dem vorzeitigen „Produkttod“ verloren und der zurückbleibende Elektroschrott landet auf Müllhalden in den Ländern des Südens. Hier versuchen die Armen, oft Kinder und Jugendliche, unter extremen Bedingungen Wertstoffe herauszulösen und mit deren Verkauf einen geringen Lohn zu erhalten.

Einer der Marktbeobachter ist der Wirtschaftsfachmann und Buchautor Stefan Schridde, der als Referent während der letzten Welt-Uni viele ausländische Studierende ungemein interessiert und wachgerüttelt hat. Wir wollen Zusammenhänge und die Rolle von Beteiligten aufzeigen, Folgen abschätzen und Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Schätzen dieser Welt erzeugen. Und uns überlegen, wie durch das eigene Verhalten diesem Irrsinn ein Ende gemacht werden kann.

Herzliche Einladung zu dem Seminar!

Mehr Informationen zum Programm:
Geplantes Produktende vs. Repair Cafés (PDF)

6.-8.4.2016: WES "Flucht -Asyl - Migration" im CPH, Nürnberg

Flucht und Migration ist ein sehr aktuelles Thema mit einer großen Dynamik und rasanten Veränderungen im Blick auf die bevorstehenden Ereignisse. Aus diesem Anlass soll die Rolle von STUBE in der Frage von Flucht und Migration untersucht und bearbeitet werden. Unter den Flüchtenden aus den Bürgerkriegsgebieten dieser Erde sind viele ausbildungs- und studierwillige Menschen mit hohen Erwartungen an ihr Gastland.

Wie gehen wir – ausländische Studierende, MigrantInnen, die deutsche und europäische Bevölkerung mit diesen Erwartungen um? Können wir sie erfüllen?
Und was wiederum können wir uns von den Flüchtenden und MigrantInnen erhoffen?
Wie werden sie sich in unsere Gesellschaft einfügen? Was können wir von ihnen lernen?
Was lernen sie und nehmen sie mit, wenn sie einmal wieder nach hause gehen?

Das Format bzw. die Methoden der Vermittlung der STUBE-Arbeit basiert auf der jahrelangen Erfahrung im Umgang mit ausländischen Studierenden. Wie müssen wir uns in Zukunft und mit Blick auf die Geflüchteten und den MigrantInnen ausrichten?

Für diese Veränderungen brauchen wir auch die Expertise und die Erfahrungen der STUBE-Studierenden, die sie aus ihren Heimatländern mitbringen oder die sie bei der Ankunft im Gastland Deutschland gemacht haben.

Herzliche Einladung!

Flucht_Migration_III_2016

23.04.2016 Soziale Medien und politischer Wandel

Smartphones, Blogs, Podcasts, soziale Netzwerke, Videoplattformen und Co. – viele können sich ein Leben ohne sie nicht (mehr)vorstellen. Digitale Medien spielen in unserem heutigen Leben eine große Bedeutung.
Das Internet und vor allem Social Media machen Informationen leicht zugänglich, Vernetzung und Organisation von kollektivem Handeln einfacher und schneller.
In politischen Transformationsprozessen sind Kommunikation und Informationsbeschaffung besonders wichtig und können über Erfolg oder Misserfolg des Reformprozessesentscheiden. Hierbei stellen sich
verschiedene Fragen wie zum Beispiel: Verändern Soziale Medien auch gesellschaftliche Machtstrukturen?
Gibt es wirklich so etwas wie „Facebook-Revolutionen“? Wie versuchen Regierungen das Internet zu kontrollieren, um Protest und Widerstand zu unterbinden – und was könnenAktivisten dagegen tun?
Bei diesem Studientag werfen wir einen Blick auf das progressive Potential sozialer Medien. Auch über politische Proteste hinaus können gerade in Entwicklungslänern neue Kommunikationstechnologien
eingesetzt werden, um die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern.
Nach einem inhaltlichen Einstieg und Austausch soll es dann darum gehen, selbst aktiv zu werden.

Mehr Informationen zum Programm:

ST Social Media_2016

19.03.2016: Studientag "Die Rolle der Medien in unserer Gesellschaft - Vierte Gewalt oder Lügenpresse?" im CPH, Nürnberg

Die Rolle der Medien in unserer Gesellschaft – Vierte Gewalt oder Lügenpresse?
aus der Reihe „Kommunikation und Medien im entwicklungspolitischen Kontext“

Wie ist es um die Freiheit der Medien und einer freien Presse bestellt? Aus welchen Quellen werden wir informiert? Wer beeinflusst den Wahrheitsgehalt der Nachrichten? Viele Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenländer leiden aus ihren eigenen Erfahrungen und wissen von zahllosen Anstrengungen von Politikern, Regierungen und verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen, um Einzelne oder die Öffentlichkeit zu manipulieren.

Wir werden über Pressefreiheit diskutieren und wie wir dieses zerbrechliche System festigen können. Wir werden uns auch über die Veränderung im Medienkonsum und welche neuen Richtungen im Medienkonsum innerhalb der letzten Jahre beobachtet werden können; der Einbruch der Zahlen beim Zeitungslesen, oder der Anstieg des Gebrauchs elektronischer Medien wie Internet, digitale Zeitungen und E-Books und wie dieses in verschiedenen Ländern weltweit zugänglich sind – oder eben nicht.

Ein anderer Aspekt betrifft die Rolle der Medien in kritischen gesellschaftlichen Situationen wie Aufruhr, Bürgerkrieg und (Natur-) Katastrophen. Wie wird die Öffentlichkeit informiert? Was sind die Vorteile einer freien Presse in genau diesen Situationen und was sich zum Schlechten entwickelt, wenn die Stimmung der Öffentlichkeit manipuliert und fehlgeleitet wird.

Schließlich fragen wir uns nach der Rolle der Medien im Entwicklungsprozess schlechthin. Und wie freie und unabhängige Medien günstige Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung und die Teilhabe der Bevölkerung garantieren können.

Der entwicklungspolitische Bezug entsteht aber auch da, wo wir die Darstellung von Informationen im globalen Norden/globalen Süden miteinander vergleichen. Welche Nachrichten werden hauptsächlich transportiert? Wer bestimmt, welche Informationen über welche Medien verbreitet werden? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft dabei?

Herzliche Einladung!

Mehr Informationen zum Programm:
ST Medien I 2016

04.-06.03.2016: "Welt-Uni 2016" im CPH, Nürnberg

Weltuni 2016 und STUBE-Planungsseminar „Commons – die Wiederentdeckung der Gemeingüter“

Wir sind in den wichtigsten Lebensbereichen in ein globales Wirtschaftssystem integriert, das soziale Spaltung produziert und endliche natürliche Ressourcen (Öl, Mineralien, Wälder, Fischerei, Wasser etc.) in abstrakte Finanzprodukte verwandelt. Die globalen Finanz-, Klima-, Ressourcenund Flüchtlingskrisen zeigen: Markt und Staat versagen angesichts der Aufgabe eines zukunftsfähigen, nachhaltigen und global gerechten Wirtschaftens.

Die Welt der Commons, der Idee der gemeinschaftlichen Verantwortung für Gemeingüter, bietet dagegen zahlreiche vielversprechende und z. T. schon real existierende Ansätze, um die dringend notwendige sozialökologische Transformation unserer Gesellschaften zu meistern.

Für die Menschen im globalen Süden sind Commons mehr gelebte Realität als Metapher. Gerade von dort kommen viele Impulse als Alternative zum klassischen Markt- und Entwicklungsdenken.

Die Commons-Expertin Silke Helfrich wird uns in die theoretische und praktische Welt der Commons einführen. Anhand von Beispielen aus der solidarischen Landwirtschaft und der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens wollen wir der Frage nachgehen: Wie können wir zukunftsfähig, global sozial und umweltverträglich leben und wirtschaften?

Im anschließenden Planungsseminar überlegen wir in einem partizipativen Prozess, welche Inhalte und Formen die STUBE-Bildungsarbeit im Jahr 2017 haben soll und wie diese Überlegungen umzusetzen sind.

Herzliche Einladung!

Mehr Informationen zum Programm:
Welt-Uni 2016 Planungsseminar STUBE

27.02.2016: "Hinduismus - Buddhismus - Christentum" - Kooperationsveranstaltung STUBE Bayern und Mission EineWelt im Caritas-Pirkheimer-Haus Nürnberg

Asien ist ein gewaltiger Kontinent, reich an Geschichte, einer dynamischen Entwicklung und faszinierende spirituellen Traditionen. Dabei können auch in Asien Radikalisierungsprozesse beobachtet werden, die das nachbarschaftliche Miteinander von verschiedenen Religionsgemeinschaften erschweren.

Welche Rolle spielen die religiösen Akteure in den aktuellen Veränderungen? Wie ist die Situation für die Angehörigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften? Wo gibt es Probleme, wo liegen die Chancen in der interreligiösen Begegnung?

Gerhard Köberlin wird über die konfliktbeladene Geschichte von Buddhisten und Hindus auf Sri Lanka berichten. Den Buddhismus lernte Köberlin in Thailand kennen, wo er an der königlichen Universität von Bangkok Mönche im Rahmen religionswissenschaftlicher Studien in christlicher Theologie unterrichtete. Im Ruhestand arbeitet er bei der Stiftung Asienhaus mit. Dr. Martin Rötting war Religionslehrer und lebte in Südkorea in mehreren Zen-Klöstern. Er hat Lehraufträge an der LMU München, der Kath. Universität Eichstätt und der Uni Salzburg und ist Vorstandsvorsitzender von OCCURSO, Institut für interreligiöse und interkulturelle Begegnung e.V. und Sekretär des European Network of Buddhist Christian Studies. Er stellt die besondere buddhistisch- christliche Situation in Südkorea dar. Ngun Cer Chin von der „Chin Christian Fellowship e.V.“, einer kleinen Gemeinde in Nürnberg. Sie hat am MIT (Myanmar Institute of Theology) ihr Magisterstudium abgeschlossen und promoviert derzeit an der Uni Regensburg. Myanmar macht eine Phase des Aufbruchs durch, nachdem es sich einem Demokratisierungsprozess un Außenkontakten geöffnet hat. Ngun Cer Chin spricht über das Verhältnis des dominierenden Buddhismus zu den Minderheiten von Christen und Muslimen.

Anhand der drei Länderbeispiele überlegen wir, was Nachbarschaft zwischen Religionsgemeinschaften belastet, wo Chancen zu Dialog und Kooperation zu entdecken sind.

Herzliche Einladung zu diesem Studientag!

Mehr Informationen und Programm:
Veranstaltungsflyer Studientag Hinduismus – Buddhismus – Christentum (PDF)

13.02.2016: "Berufsvorbereitende Praxis- und Studienaufenthalt" - BPSA-Studientag 2016 im Stadtbüro in Nürnberg

STUBE Bayern unterstützt ausländische Studierende, die an bayerischen Hochschulen eingeschrieben sind, bei der Durchführung eines sogenannten „Berufsvorbereitenden Praktikum- und Studienaufenthalts“ (BPSA) durch (Voll-/Teil-)Finanzierung der Flugkosten und der Erstattung einer Reisepauschale. BPSA dient zur Unterstützung des fachbezogenen Lernens und dessen Anwendung in der Praxis des Heimatlandes oder der Heimatregion und zur (Wieder-) Aufnahme von Kontakten zu möglichen Arbeitgebern und zur eigenen Familie.

STUBE Bayern fördert damit Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die kein Stipendium erhalten, die Reisekosten nicht selbst finanzieren können und seit mindestens 20 Monaten nicht zuhause waren. Das Höchstalter zur Teilnahme an einer BPSA-Maßnahme beträgt 35 Jahre. Von den Teilnehmenden wird erwartet, dass sie sich an den Veranstaltungen von STUBE Bayern beteiligen und sich gesellschaftlich oder entwicklungspolitisch an ihren Hochschulen, Studierendengemeinden oder bei STUBE engagieren.

Herzliche Einladung zu diesem Studientag!

BPSA-Maßnahmen werden gefördert:

  • zur Anfertigung einer entwicklungsländerbezogenen Abschlussarbeit (Studien-/Forschungsaufenthalt zur Recherche bei Firmen, Institutionen, Hochschulen etc.).
  • zur Durchführung eines Praktikums, das Bestandteil des Studiens ist oder im engen Zusammenhang mit dem Studium bzw. der angestrebten beruflichen Tätigkeit steht und das mind. 4 Wochen und max. 6 Monate dauert.

Mehr Informationen zum Studientag und Programm:
Studientag BPSA 2016 (PDF)

23.01.2016: "Brennpunkt Religiongsfreiheit. Ein umstrittenes Menschenrecht" im Haus Eckstein in Nürnberg

In vielen Ländern gibt es Konflikte um die Religionsfreiheit. Dadurch ergeben sich Fragen: Wie universal sind die Menschenrechte und damit die Religionsfreiheit?

Peter Leuprecht, Professor für Völkerrecht, schreibt: „Ich bin überzeugt, dass die Menschenrechte universell sind …, dass verschiedene Wege zu ihnen führen und dass die verschiedenen Kulturen und Zivilisationen der Welt zu jenem ´gemeinsamen Verständnis` der Menschenrechte beitragen können und sollen.“ Wir werden uns mit diesen Fragen grundsätzlich beschäftigen, aber auch konkret anhand von drei Länderbeispielen.

Seit ihrer Erklärung von 1948 in Paris gab es heftige Diskussionen um die Menschenrechte. Formulieren sie einseitig einen westlichen Anspruch über die globale Welt? Entstehungsgeschichte und Weiterentwicklung nach 1948 werden hier aufschlussreiche Aspekte eröffnen.

Kritische Anfragen an das Konzept von Menschenrechten und Religionsfreiheit kommen des Öfteren aus der islamischen Welt. Dabei ist unsere Aufmerksamkeit wegen aktueller Konflikte meist auf den arabischen Raum fokussiert. Aber der Islam ist global sehr vielfältig, so werden wir uns im Rahmen dieses Studientags auch mit Erfahrungen aus dem asiatischen Raum beschäftigen. In der multipolaren Welt stellt China inzwischen einen eigenen starken Faktor dar.

Was bedeutet Religionsfreiheit in China, und wie wird sie in Bezug mit anderen grundlegenden Menschenrechten gesetzt? Welche Rolle spielt das traditionelle Verständnis von Religion und Herrschaft? Wie gestaltet sich die Realität für Chinas Christen, Muslime und Angehörige anderer Religionen?

Herzliche Einladung zu diesem Studientag, wo wir Gelegenheit haben, über Chancen und Konflikte rund um Religionsfreiheit ins Gespräch zu kommen!

Mehr Informationen zur Tagesveranstaltung in Nürnberg:
Veranstaltungsflyer (PDF)

Förderung von Berufsvorbeitenden Praktikums- und Studienaufenthalt (BPSA)

Die BSPA-Förderung ist ein Bestandteil des Studienbegleitprogramms STUBE Bayern. Die Förderung ist ausschließlich möglich für frei eingereiste Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die in Bayern studieren und kein Stipendium erhalten.

Berufsvorbereitende Praktikums- und Studienaufenthalte dienen der Unterstützung des fachbezogenen entwicklungsbezogenen Lernens und dem Erreichen des Studienziels, aber auch zur Aufnahme, Pflege bzw. Wiederbelebung von Kontakten im Herkunftsland nach längerer studienbedingter Abwesenheit.

Mehr Informationen erhalten Sie in dem nachfolgenden Antragsformularset für BPSA-Maßnahmen:

Anmeldung zu STUBE-Veranstaltungen

Hinweis:

Bitte melden Sie sich über unser Online-Anmeldeformular für die jeweilige Veranstaltung an. Die Programm-Flyer für die Seminare und Studientage werden vier bis sechs Wochen unter dem Titel der Veranstaltung veröffentlicht. Zu fast allen Veranstaltungen sind Studierende auch mit ihren Kindern herzlich eingeladen.

Ab drei Kindern unter 14 Jahren kann eine Kinderbetreuung organisiert werden. Bitte wenden Sie sich rechtzeitig an unser Büro, wenn Sie zu den Seminaren und Studientage Ihre Kinder mitbringen möchten!

Online-Anmeldeformular

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