• EineWelt in der Kiste:
    Globales Lernen mit Aktions- und Materialkisten

Materialkiste Kaffee

Die Kaffeekiste kann einzeln oder als Ergänzung zum Kaffee-Parcours ausgeliehen werden.

Weitere Informationen

Die Kiste enthält einige Anschauungsmaterialien, Medien, Spiele und v. a. auch aktuelle Hintergrundinformationen zum Thema Kaffee. Themen wie Kaffeeproduktion, Kaffeehandel und Fairer Handel können dadurch sehr gut vertieft werden.

Materialkiste Kaffee, Kaffeebohnen

Einblick in die Kiste

Zusatzinformationen

Zusätzlich kann noch eine DVD mit dem Film „Fairer-gepa-Kaffee-Genuss weitergedacht“ (8 Minuten) dazu ausgeliehen werden.

Kontakt EineWelt-Station Nürnberg

Annette Engelhardt
Referat Entwicklung und Politik

Telefon: 0911 36672-0, Fax: 0911 36672-19
Mail:

EineWelt-Station Nürnberg

Anlaufstelle "Globales Lernen"

Die EineWelt-Stationen sind Teil des Projekts Entwicklungsland Bayern des Eine Welt Netzwerks Bayern.

Kooperationspartner

Die EineWelt-Stationen sind Teil des Projekts „Entwicklungsland Bayern“ des Eine Welt Netzwerks Bayern. Die EineWelt-Station Nürnberg ist eine Kooperation von Mission EineWelt, Lorenzer Laden und Oikocredit Förderkreis Bayern e.V.

Weitere Informationen zur Kiste …

Inhalt im Überblick

Folgendes Material finden Sie in der Kiste:

  • Ordner mit Hintergrundinformationen zum Thema Kaffee
  • Broschüre „Bitter – Armut in der Kaffeetasse von Oxfam“
  • Buch von Günther Neuberger „Zum Beispiel Kaffee“
  • Bildergeschichte „Der Kampf um die braunen Bohnen“ + Heft mit Unterrichtsmaterial zum Comic

Folgende Medien befinden sich in der Kiste:

  • Video von Transfair: „Kaffee, der auch der Dritten Welt bekommt“ (Guatemala)
  • Video: „Rote Bohnen- braunes Gold – Die Kaffeebauern von El Cua“ (Nicaragua)
  • Diaserie von Transfair „Kaffee“ (36 Dias mit Textheft)
  • 7 Plakate zum Kaffee aus Fairem Handel
  • Schraubglas mit rohen Kaffeebohnen
  • Getrocknete Kaffeekirschen, Kaffeebohnen mit Pergamenthaut, entpulpte Kaffeebohnen zum Anschauen
  • Spiel „Das Kaffee-Spiel“, Boden zum Überleben (Planspiel zu Kaffeehandel und -produktion)
  • Spiel „Die krumme Tour mit der Bohne“, eine Wanderung durch Höhen und Tiefen des Kaffeehandels
Zielgruppen
  • Grundschule (ab 3. Klasse), Sekundarstufe, Kinder
  • Jugendliche, Erwachsene
Ausleihbedingungen

Die Kiste kann bei Mission EineWelt in Nürnberg oder Neuendettelsau abgeholt bzw. per Post verschickt werden.

  • Leihgebühr: 5,- Euro
  • ggf. Portogebühren
  • Weitere Leihbedingungen: siehe Informationen beim Anfrage-Formular

Material anfragen / reservieren

Für Ihre Veranstaltung

Sie arbeiten in der Jugend- und Erwachsenenarbeit? Sie haben Projektwochen, Aktionstage, Gemeindefeste, Weltladenfeste oder Unterrichtsthemen, für die Sie eine entwicklungspolitische Kiste, eine Material- oder Länderkiste oder Ausstellung ausleihen möchten? Kein Problem! Fragen Sie hier das entsprechende Material über unser Formular einfach an.

Gerne unterstützen und beraten wir Sie auch bei der Planung und Durchführung Ihrer Projekte. Rufen Sie uns einfach an oder kontaktieren Sie uns per E-Mail.

Ihre Anfrage senden Sie per Mail an

Ausleihbedingungen

Ausleihgebühr für Anschaffung und Instandhaltung:
je nach Ausstellung 15 bis 50 Euro
je nach Kiste 5 Euro

Kaution:
In der Regel verlangen wir keine Kaution. Allerdings behalten wir uns vor, den Ersatz von verloren gegangenen oder kaputten Materialien den Ausleihenden in Rechnung zu stellen. Die Kisten bzw. Ausstellungen werden hierfür vor der Ausleihe und nach dem sie zurück kommen kontrolliert. Sollte in Ausnahmefällen doch Kaution verlangt werden, finden Sie dies direkt in der Beschreibung.

Ausleihdauer:
i.d.R. zwei Wochen (individuelle Verlängerung möglich)

Abholung:
i.d.R. ist ein Postversand oder eine Abholung (am Standort Neuendettelsau oder Nürnberg) möglich

Reservierung:
rechtzeitige Reservierung erforderlich

Wichtiger Hinweis zu Ihrer Anfrage

Bitte beachten Sie, dass es sich hier nicht um eine verbindliche Buchung handelt. Ihre Anfrage – für die entsprechend angeforderten Materialien – muss erst durch unsere Mitarbeitenden geprüft werden. Es kann sein, dass für den gewünschten Zeitraum bereits alle Kisten oder Ausstellungen reserviert / vergeben sind.

Nach Eingang Ihrer Anfrage wird dies geprüft und wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf, um weitere Details zu besprechen. Sie erhalten anschließend per Telefon oder E-Mail eine verbindliche Zu- oder Absage.

Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich einfach an die angegebene Kontaktperson auf dieser Seite. Vielen Dank.

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de