• EineWelt in der Kiste:
    Globales Lernen mit Aktions- und Materialkisten

Materialkiste Papua-Neuguinea

Die Papua-Neuguineakiste beinhaltet eine didaktische Materialsammlung. Mit dieser Kiste möchten wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Land Papua-Neuguinea und die Menschen näherbringen.

Weitere Informationen

Neben zahlreichen Originalgegenständen, finden Sie eine DVD mit Kurzfilmen, Bildern und Liedern. Die in dieser Material- Mappe vorliegenden Informations- und Gestaltungsbausteine sind aber auch für die (Religions-)Lehrkräfte bestimmt, um damit den eigenen Unterricht zu gestalten oder einen Projekttag in der Schule durchzuführen.

In der Arbeit mit Erwachsenen, z. B. Gottesdienste, Partnerschaftssonntage, können die Materialien der Kiste ebenfalls verwendet werden. Auch für eine Ausstellung zum Thema Papua-Neuguinea eignen sich die Gegenstände, bzw. Medien.

Papua-Neuguinea-Kiste

Einblick in die Kiste

Zusatzinformationen

Farbige Postkarten, mit verschiedenen Motiven, können bei Mission EineWelt in größerer Anzahl bestellt werden, um sie z. B. in Schulklassen zu verteilen.

Kontakt EineWelt-Station Nürnberg

Annette Engelhardt
Referat Entwicklung und Politik

Telefon: 0911 36672-0, Fax: 0911 36672-19
Mail:

EineWelt-Station Nürnberg

Anlaufstelle "Globales Lernen"

Die EineWelt-Stationen sind Teil des Projekts Entwicklungsland Bayern des Eine Welt Netzwerks Bayern.

Kooperationspartner

Die EineWelt-Stationen sind Teil des Projekts „Entwicklungsland Bayern“ des Eine Welt Netzwerks Bayern. Die EineWelt-Station Nürnberg ist eine Kooperation von Mission EineWelt, Lorenzer Laden und Oikocredit Förderkreis Bayern e.V.

Weitere Informationen zur Kiste …

Inhalt im Überblick

Folgendes Material für die Arbeit mit Kindern finden Sie in der Kiste:

  • Geschichten
  • Spiele und Aktionen
  • Bastelmöglichkeiten

Folgendes Material für die Frauenarbeit finden Sie in der Kiste:

  • Situation der Frauen
  • Mit IT und Jesus auf Du und Du
  • Bild: die gespaltene Frau
  • Bilum: das unentbehrliche Tragenetz

Folgendes Material für Gottesdienste finden Sie in der Kiste:

  • Gebete, Glaubensbekenntnis
  • Meditative Gedanken zum Psalm 8 und zu einem
  • Kreuz-Gesichter-Bild
  • Ansprache des Regionalbischofs von Kainantu zum Gebet
  • Zwei Predigten

Musik und Filme auf der DVD:

  • Lieder zum Hören
  • Liedertexte, zum Teil mit Noten
  • Mehrere Kurzfilme
  • Powerpoint-Präsentationen zu verschiedenen Themen

Originalgegenstände aus Papua-Neuguinea:

  • Zwei Bilum
  • Holzkreuz
  • Maske
  • Machete
  • Schmuck und Muscheln
  • Geld
  • Trommel (Kundu)
  • Schlitztrommel (Garamut)
  • Landesflagge PNG

Beiliegende Materialien:

  • 30 großformatige Fotos mit Bildbeschreibung (DIN A3-Größe)
  • Länderheft Papua-Neuguinea (DIN-A4 Größe)
  • Papua-Neuguinea in Stichworten (Faltblatt orange)
  • Landkarte (grün)
  • Praxisbaustein, Material für Schule und Gemeinde.
  • Thema: Partner werden – Mission früher und heute am Beispiel von Johann Flierl. (Geeignet ab Konfirmandenalter)
Zielgruppen

Die Kiste wurde vor allem für die gemeindliche Arbeit konzipiert. Die in der Materialmappe vorliegenden Informations- und Gestaltungsbausteine sind aber auch für (Religion-) Lehrkräfte interessant, um damit den eigenen Unterreicht zu gestalten oder einen Projekttag in der Schule durchzuführen. In der Erwachsenenarbeit (z. B. Gottesdienste, Seminare etc.) können die Materialien der Kiste verwendet werden.

Auch für Ausstellungen zum Thema Papua-Neuguinea eignen sich die Gegenstände.

Ausleihbedingungen

Die Kiste kann bei Mission EineWelt in Nürnberg oder Neuendettelsau abgeholt bzw. per Post verschickt werden.

  • Leihgebühr: 5,- Euro
  • ggf. Portogebühren
  • Weitere Leihbedingungen: siehe Informationen beim Anfrage-Formular

Material anfragen / reservieren

Für Ihre Veranstaltung

Sie arbeiten in der Jugend- und Erwachsenenarbeit? Sie haben Projektwochen, Aktionstage, Gemeindefeste, Weltladenfeste oder Unterrichtsthemen, für die Sie eine entwicklungspolitische Kiste, eine Material- oder Länderkiste oder Ausstellung ausleihen möchten? Kein Problem! Fragen Sie hier das entsprechende Material über unser Formular einfach an.

Gerne unterstützen und beraten wir Sie auch bei der Planung und Durchführung Ihrer Projekte. Rufen Sie uns einfach an oder kontaktieren Sie uns per E-Mail.

Ihre Anfrage senden Sie per Mail an

Ausleihbedingungen

Ausleihgebühr für Anschaffung und Instandhaltung:
je nach Ausstellung 15 bis 50 Euro
je nach Kiste 5 Euro

Kaution:
In der Regel verlangen wir keine Kaution. Allerdings behalten wir uns vor, den Ersatz von verloren gegangenen oder kaputten Materialien den Ausleihenden in Rechnung zu stellen. Die Kisten bzw. Ausstellungen werden hierfür vor der Ausleihe und nach dem sie zurück kommen kontrolliert. Sollte in Ausnahmefällen doch Kaution verlangt werden, finden Sie dies direkt in der Beschreibung.

Ausleihdauer:
i.d.R. zwei Wochen (individuelle Verlängerung möglich)

Abholung:
i.d.R. ist ein Postversand oder eine Abholung (am Standort Neuendettelsau oder Nürnberg) möglich

Reservierung:
rechtzeitige Reservierung erforderlich

Wichtiger Hinweis zu Ihrer Anfrage

Bitte beachten Sie, dass es sich hier nicht um eine verbindliche Buchung handelt. Ihre Anfrage – für die entsprechend angeforderten Materialien – muss erst durch unsere Mitarbeitenden geprüft werden. Es kann sein, dass für den gewünschten Zeitraum bereits alle Kisten oder Ausstellungen reserviert / vergeben sind.

Nach Eingang Ihrer Anfrage wird dies geprüft und wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf, um weitere Details zu besprechen. Sie erhalten anschließend per Telefon oder E-Mail eine verbindliche Zu- oder Absage.

Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich einfach an die angegebene Kontaktperson auf dieser Seite. Vielen Dank.

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Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de