Feierliche Enthüllung der Umwelt-Logos am Haupteingang des kirchlichen Zentrums

Mission EineWelt ist nun offiziell nach dem europäischen Umweltmanagementprogramm EMAS III (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert. Beim diesjährigen Fest der weltweiten Kirche wurde am Sonntag das Schild feierlich enthüllt, das die Anstrengungen des Partnerschaftszentrums für einen schonenden Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen dokumentiert. Der Direktor von Mission EineWelt, Peter Weigand, nahm gemeinsam mit dem Umweltbeauftragten des Partnerschaftszentrums, Günter Fischer, und Bernd Brinkmann als Vertreter der Landeskirche die feierliche Enthüllung vor.

Bernd Brinkmann, der den Arbeitsbereich Klimacheck und Umweltmanagement in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern leitet, betonte den Vorbildcharakter, den Mission EineWelt mit dieser Zertifizierung und dem Weg bis dahin habe. Die Landeskirche versuche, möglichst viele Einrichtungen und Kirchengemeinden mit auf diesen Weg zu nehmen. Das sei ein Grund, zu feiern.

In einer 28-seitigen Umwelterklärung des landeskirchlichen Zentrums, die der Umweltbeauftragte Fischer kurz vorstellte, wird über die Umweltleitlinien informiert, Kennzahlen und wichtige Faktoren der direkten und indirekten Umweltauswirkungen wie Heizenergie, Strom- und Wasserverbrauch, Mobilitätsdaten oder der Papierverbrauch des kirchlichen Zentrums, aber auch bestimmte Verhaltensweisen und die Vermittlung des Umweltgedankens in der Öffentlichkeit dargestellt.

Bereits Ende Mai bekam Mission EineWelt die Zertifizierungsurkunde mit der Registernummer DE-158-00125. Neben dem EMAS-Logo darf das Zentrum nun auch das kirchliche Logo „Grüner Gockel“ als Zeichen des Umweltengagements führen.

Die weltweiten Partner des international agierenden Zentrums sollen über diese Umweltstandards informiert und im eigenen Wirkungskreis motiviert werden, im Umwelt- und Klimaschutz aktiv zu werden. Mit einigen der Partnerkirchen führt Mission EineWelt bereits gemeinsame Umweltprojekte vor Ort durch.