Am 8. April um 15 Uhr wird in den Ausstellungsräumen von Mission EineWelt in der Hauptstraße 2, Neuendettelsau, eine Ausstellung mit Fotos aus der Ukraine eröffnet. Gezeigt werden Bilder von Klaus Walz, die während seiner Zeit als theologischer Senior Expert in der Ukraine entstanden sind. Die Fotos dokumentieren die Verbindung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zur Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine (DELKU), sie geben Einblick in das kirchliche Leben und die diakonische Arbeit sowie in den Alltag in der Ukraine zwischen 2003 und 2006. Aber sie zeigen noch mehr: Die Fotos vermitteln auch die tragische Geschichte der Ukraine im letzten Jahrhundert. In Rückkopplung zur Gegenwart wird deutlich: In gewisser Weise wiederholt sich die Geschichte.

Nach einem Grußwort von Mission EineWelt-Direktor Hanns Hoerschelmann wird Ludmilla Pelich, Leiterin der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Donezk, über die aktuelle Situation in der Ukraine sprechen. Anschließend erläutert Klaus Walz die Entstehung seiner Bilder und erzählt von seiner Zeit in der Ukraine. Das tut auch Gerd Sander, der von 1997 bis 2000 als Bischöflicher Visitator und anschließend bis 2011 als ehrenamtlicher Pastor in der Ukraine gearbeitet hat.

Die Gesprächsreihe „Missionary Kids – Kinder der Mission“ wird fortgesetzt. Am Freitag, 25. März 2022, um 19 Uhr im Sophiensaal, Lorenzer Platz 10, in Nürnberg kommen Kinder zweier Welten – oder neudeutsch: Third Culture Kids – zu Wort. Drei junge Frauen erzählen davon, wie es ist, in verschiedenen Kulturen aufzuwachsen und zu leben.

Tabea Rösch verbrachte ihre ersten Schuljahre in Tansania, wo ihr Vater als Mediziner und ihr Großvater als Pfarrer tätig waren. Seit sie im Alter von 12 Jahren nach Deutschland „zurückgekehrt“ ist, fragt sie sich, warum die Schule in Deutschland nicht genauso viele Freiheiten bieten kann, wie ihr englisch-sprachiges Internat in Moshi.

Naomi Dotzer ist gefühlt zu oft umgezogen, aber nach dem Abitur freiwillig von Füssen nach Salzburg. Sie kann sich noch gut an ihre Zeit bis zum Kindergarten in Kenia erinnern: an die geliebte Haushälterin, aber auch an die Massai, mit denen ihr Vater zu tun hatte. Sie fühlt sich nicht zuletzt durch ihre Eltern, die aus verschiedenen Kontinenten stammen, als Kind zweier Welten.

Grace Matandika kam aus Tansania nach Bochum, als sie 4 war, blieb bis zur 4. Klasse in Gelsenkirchen und ist nach vielen Jahren in Tansania, wo sie wegen ihres deutschen Suaheli-Akzents als „deutsche Schwarze“ galt, nach Neuendettelsau gekommen. Was ihr von der deutschen Schulzeit positiv in Erinnerung geblieben ist, sind Theaterstücke. Sie staunt darüber, wie verschieden Religion begriffen werden kann.

Moderieren wird Sung Kim, bei Mission EineWelt Studienleiter im Referat Mission Interkulturell.

Mit der Veranstaltungsreihe „Missionary Kids – Kinder der Mission“ soll die Realität derer zu Wort kommen, die in missionarischen Zusammenhängen aufgewachsen sind. Kinder und Enkel von Missionar*innen erzählen ihre Geschichten und berichten über ihre Erfahrungen – unter anderem darüber, inwiefern das Aufwachsen in verschiedenen Kulturen bereichernd oder belastend ist, wie besonders oder durchschnittlich das Leben in einer Missionar*innenfamilie war oder ist, was ihnen Heimat bedeutet und welches Verhältnis sie zu Mission und Kirche haben.

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln in Präsenz statt, kann aber auch online via Zoom mitverfolgt werden:

https://eu01web.zoom.us/j/64977858868?pwd=c1VLbzQrVGZFOVVsYmMvdDRWWDlrZz09

Meeting-ID: 649 7785 8868

Kenncode: 331647

 

Weitere Veranstaltungen in dieser Reihe:

  1. April 2022 „Familiengeschichten“ (Sophiensaal, Lorenzer Platz 10, Nürnberg)
  2. Mai 2022 „Youth with a mission!/?“ (Sophiensaal, Lorenzer Platz 10, Nürnberg)

 

Weitere Informationen:

https://mission-einewelt.de/ueber-uns/veranstaltungen/

Foto: Pandora Film

Foto: Pandora Film

Es geht um Möglichkeiten. Nachdem er in seinen Filmen „We Feed The World“, „Let’s Make Money“ und „Alphabet“ problemorientiert gearbeitet hat, widmet sich der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer in seinem Film „But beautiful“ dem, was möglich sein könnte, würde die Menschheit kurzfristiges und vor allem profitorientiertes Denken hinter sich lassen.

Der Film zeigt verschiedene Ansätze von Menschen, die das Leben einfach mal anders angehen als der Rest: einen Pianisten, ein Jazz-Trio und eine Sängerin die Freiheit und Kooperation in der Musik suchen und finden, Frauen mit autodidaktischer Bildung, die Solaranlagen bauen, ein Ehepaar, das ein Permakultur-Projekt auf La Palma betreibt, einen Förster, der innovative und naturkonforme Holzhäuser entwickelt, ein geistliches Oberhaupt und seine tibetische Schwester mit erfrischenden Botschaften und großem Herz für die Jugend. Sie alle zeigen, wie Leben jenseits kapitalistischer Tretmühlen aussehen könnte.

Das Mittwochskino von Mission EineWelt zeigt „But beautiful“ am 23. März 2022 um 19.30 Uhr im Otto-Kuhr-Saal (Hauptstraße 2 in Neuendettelsau). Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln.

Der Klimawandel ist das größte existenzielle Problem unserer Zeit. Und er ist aufs engste verknüpft mit sozialer Ungleichheit und wirtschaftlichen Schieflagen. Die Online-Weltuni am 18. (18:30 bis 21:30 Uhr) und 19. März 2022 (8:30 bis 17 Uhr) sucht nach „kreativen Ideen und mutigen neuen Wegen“ für die Lösung dieser weltumspannenden Krise.

Am Freitagabend steht ein Vortrag von Tobias Holle (Fridays for Future) zur internationalen Klimapolitik auf dem Programm. Am Samstag begründet Professor Helge Peukert von der Uni Siegen, warum eine ökologische Transformation notwendig ist. Danach erörtert Almuth Schauber von Misereor Konzepte zur nachhaltigen Stadtentwicklung gegen den Klimawandel.

Anschließend werden Workshops zu den Themen „Mit globaler Zusammenarbeit aus der Krise?“ (Leitung: Carl Riemann, Climate Cooperation Initiative), „Agroforestry – ein Beitrag zur Ernährungssicherheit?“ (Leitung: Johanna Hauke, Bildung trifft Entwicklung), „Klimabedingte Flucht und Migration“ (Leitung: Liliane Mukagatare, Klimaschutzbotschafterin im Projekt KlimaGesichter) und „Klimawandel und Digitalisierung“ (Leitung: Claudia Schmidt, freie Dozentin) angeboten.

Anmeldung und weitere Informationen:

https://mission-einewelt.de/weltuni2022

Andreas Latz, kurz nach seiner Ankunft in Singapur, mit seinen neuen Kolleg*innen von der International Lutheran Seafarers Mission (ILSM) und der Lutheran Church in Singapore (LCS)

Andreas Latz, kurz nach seiner Ankunft in Singapur, mit seinen neuen Kolleg*innen von der International Lutheran Seafarers Mission (ILSM) und der Lutheran Church in Singapore (LCS)

Nach mehreren Monaten der Vorbereitung ist Andreas Latz jetzt in Singapur angekommen, wo er künftig in der Seemannsmission arbeiten wird. Jetzt will der 59-jährige Theologe möglichst schnell seine Arbeit aufnehmen.

Denn auch an Singapurs Hafen wirft der Ukraine-Krieg neue und drängende Probleme auf. In vielen Mannschaften auf den Containerschiffen arbeiten russische und ukrainische Seeleute. Immerhin, so Matthias Ristau, Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission, arbeiten russische und ukrainische Seeleute „bisher ohne große Spannungen“ zusammen. Doch neben der Sorge um Familie und Freund*innen in ihrer Heimat, stehen die ukrainischen Seeleute auch persönlich vor einer ungewissen Zukunft, sobald ihr Vertrag ausläuft. Mangels direkter Flugverbindungen stranden einige in der Ferne, andere versuchen, sich über die Nachbarländer nach Hause durchzuschlagen. Durch die Kappung der Fluglinien haben auch ihre russischen Kollegen erhebliche Probleme damit, nach Hause zu kommen. Für die Seeleute ist das eine hochbelastende Situation, in der sie Gesprächsangebote und tätige Unterstützung brauchen.

Es gibt viel zu tun für Andreas Latz.

In den konfliktreichen Regionen und Kriegsgebieten der Welt sind Frauen und Mädchen besonders häufig sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Diese Bedrohung wird durch die internationale Staatengemeinschaft hingenommen. Anlässlich des Weltfrauentags ruft das zivilgesellschaftliche Bündnis der Kongo-Kampagne, in der auch Mission EineWelt Mitglied ist, die Bundesregierung dazu auf, die Sicherheit von Frauen und Mädchen in Konflikten besonders auch in der aktuellen deutschen Außen- und Sicherheitspolitik zu berücksichtigen.

„Erst wenn Frauen sicher sind, sind wir alle sicher!“ zitierte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock Mitte Februar 2022 eine Mutter aus der Ostukraine. Ausführlicher, aber ähnlich schlussfolgerte im Oktober 2000 der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in der Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“, dass der Schutz von Frauen in bewaffneten Konflikten und ihre gleichberechtigte Partizipation an Friedensprozessen entscheidend zur Wahrung und Förderung des Friedens in der Welt und der internationalen Sicherheit beiträgt. Umgesetzt wurde die Resolution 1325 bisher noch nicht.

In der Ukraine, in der Demokratischen Republik Kongo und in vielen Konflikten der Welt wird Vergewaltigung gezielt als Kriegswaffe zur Demoralisierung und Vertreibung gegen die Bevölkerung eingesetzt. Die Leidtragenden sind Frauen und Mädchen, die verletzt, traumatisiert, oft schwanger und meist ohne Unterstützung zurückbleiben. Die Kongo-Kampagne trägt das Anliegen, sexualisierte Konfliktgewalt zu beseitigen. Eine der Forderungen ist die Beseitigung von Straflosigkeit der Täter, ein Problem nicht nur in der Demokratischen Republik Kongo. „Unsere Solidarität beginnt und endet nicht im Kongo. Wir denken in dieser erschütternden Zeit auch insbesondere an die bedrohten und betroffenen Frauen und Mädchen in der Ukraine. Die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik muss darauf drängen, dass Frauen in Konflikten vor geschlechtsspezifischer Gewalt geschützt und Überlebende mit den Folgen nicht allein gelassen werden“, betont Gisela Schneider, Direktorin des Difäm.
Wer sich hinter das Anliegen stellen möchte, kann sich der Bewegung „Donnerstags in Schwarz“ anschließen und donnerstags mit dem Aktions-Button und schwarzer Kleidung ein Zeichen gegen Vergewaltigung als Kriegswaffe setzen. Kostenfreie Materialien können unter www.die-kongo-kampagne.de bestellt werden.

Susan Pusunc-Meier

Von 13. bis 19. März 2022 läuft die Mitmach-Aktion „Eine Woche ohne Plastik“. Dabei geht es um einen Versuch: Wie gut ist es zu schaffen, eine Woche lang möglichst ohne Plastik auszukommen und überhaupt nachhaltiger zu leben? – Mitmachen können alle, die das ausprobieren wollen – als Einzelpersonen oder als Gruppe. Ziel der Aktion ist es, dass möglichst viele Menschen über ihre Erfahrungen beim Plastikverzicht berichten.

Die Woche ohne Plastik beginnt am 13. März um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Nürnberger Jugendkirche LUX und im Livestream unter https://youtu.be/_ko03mDs99c, der vom LUX-Team gemeinsam mit Mission EineWelt gestaltet wird. Ab 14. März wird für jeden Tag der Woche ohne Plastik ein Video veröffentlicht, das Möglichkeiten aufzeigt, wo und wie es funktionieren kann, ohne das allgegenwärtige Plastik auszukommen. Unter der Rubrik „Plastik weltweit“ finden sich interessante Projekte aus den Partnerländern von Mission EineWelt. Dazu gibt es verschiedene Materialien, die online zur Verfügung stehen oder bei Mission EineWelt bestellt werden können: unter anderem ein Plastiktagebuch für alle, die ihre Erfahrungen in übersichtlicher Form festhalten wollen.

Für den 17. März um 19 Uhr steht ein Online-Vortrag mit Anne Mäusbacher, Gründerin der Beach Cleaner in der Metropolregion Nürnberg, auf dem Programm.

Von 13. März bis 19. Juni 2022  läuft auch ein Fotowettbewerb. Die besten drei Fotos, die eigene Ohne-Plastik-Aktionen der Teilnehmer*innen oder Beispiele für die Plastikflut und deren Folgen zeigen sollen, werden prämiert. Auch eine Mailaktion mit Forderungen an die Bundesumweltministerin Steffi Lemke lädt zum Mitmachen ein.

Die Aktion „Eine Woche ohne Plastik“ ist Teil der Kampagne „Die Schöpfung – Not for Sale“ von Mission EineWelt.

 

Weitere Infos zur Aktion: https://keine-ware.de/eine-woche-ohne-plastik/

#OhnePlastikMEW

Sie sind mitten unter uns, und zumeist sieht man es ihnen nicht an. Bis sie davon zu erzählen beginnen, wie ihre Eltern oder Großeltern einst in ferne Länder aufgebrochen sind, als Missionar*innen. Sie selbst oder ihre Eltern sind mitausgereist oder gar dort geboren: In Papua-Neuguinea oder Tansania oder …

In Neuendettelsau als Zentrum der bayerischen Mission und in der Umgegend sind solche Lebensläufe nicht selten. Und dennoch sind sie besonders, speziell, sie prägen vielleicht mehr oder anders als „typisch fränkische“ Lebensläufe.

Mit der Veranstaltungsreihe „Missionary Kids – Kinder der Mission“ soll die Realität derer zu Wort kommen, die in missionarischen Zusammenhängen aufgewachsen sind. Kinder und Enkel von Missionar*innen erzählen ihre Geschichten und berichten über ihre Erfahrungen – unter anderem darüber, inwiefern das Aufwachsen in verschiedenen Kulturen bereichernd oder belastend ist, wie besonders oder durchschnittlich das Leben in einer Missionar*innenfamilie war oder ist, was ihnen Heimat bedeutet und welches Verhältnis sie zu Mission und Kirche haben.

 

Aktuell sind vier Abendveranstaltungen in Neuendettelsau und Nürnberg geplant:

8. März 2022: „Meine Kindheit in Papua Neuguinea“ (Mission EineWelt, Hauptstraße 2, Neuendettelsau, Kuhr Saal)
25. März 2022: „Kinder zweier Welten“ (Sophiensaal, Lorenzer Platz 10, Nürnberg)
28. April 2022 „Familiengeschichten“ (Sophiensaal, Lorenzer Platz 10, Nürnberg)
20. Mai 2022 „Youth with a mission!/?“ (Sophiensaal, Lorenzer Platz 10, Nürnberg)

 

Weitere Informationen:

https://mission-einewelt.de/ueber-uns/veranstaltungen/

 

Im Anschluss an die Veranstaltung am 25. März findet die Verabschiedung von Gottfried Rösch, Leiter des Referats Mission Interkulturell, statt.

Foto: Heike Schülein

Foto: Heike Schülein

Die Stelle der Lutherischen Seemannsmission in Singapur ist wieder besetzt. Im Rahmen eines Gottesdiensts in der Kronacher Christuskirche wurde Andreas Latz von Mission EineWelt dorthin entsendet. Der Theologe ist Nachfolger von Diakon Mike Hofmann und dessen Frau Isabella La Marca, die Anfang 2021 in den Ruhestand gingen.

Neben der Arbeit mit den Seeleuten, deren Schiffe am gigantischen Containerhafen in Singapur anlegen, ist auch der Einsatz für die oft unter katastrophalen Bedingungen arbeitenden Besatzungen der Fischtrawler ein Element in der Arbeit für die International Lutheran Seafarers‘ Mission (ILSM). Dafür wurde im Fischereihafen ein kleines Zentrum eingerichtet.

Latz bekundete im Gottesdienst, er wolle so bald wie möglich in die Arbeit vor Ort einsteigen. Erfahrung bringt der 59-Jährige mit. Seit September 2018 war er Leiter der Deutschen Seemannsmission Hannover mit Dienstsitz in Bremerhaven.

Foto: Pandora Film

Foto: Pandora Film

Warum Zyniker eigentlich verkappte Romantiker sind, vielleicht sogar die größten und echtesten dieser Art, wissen Filmfans spätestens seit Casablanca. Die finnische Autorenfilmer-Ikone Aki Kaurismäki greift in seinem 2017 gedrehten und mit dem Silbernen Bären für die beste Regie dekorierten Film „Die andere Seite der Hoffnung“ dieses Motiv wieder auf.

Im Mittelpunkt stehen wieder eine Kneipe und zwei Menschen zwischen Aufbruch und Absturz: Der junge Syrer Khaled flieht als blinder Passagier auf einem Schiff nach Helsinki, um dort Asyl zu beantragen. Sein Antrag wird abgelehnt. Khaled taucht unter und gerät in den Hinterhof eines heruntergekommenen Restaurants. Dort trifft er auf Wikström, einen ehemaligen fliegenden Händler für Männerhemden und Krawatten, der seinen Job gekündigt und sich in einer Kaurismäki-typischen wortlosen Szene von seiner Frau getrennt hat. Sein Kapital, einen bescheidenen Pokergewinn, hat Wikström in eben jenes hoffnungslose Etablissement investiert. Mehr Symbiose zwischen Aufbruch und Absturz geht kaum.

Nachdem die erste Begegnung eher ruppig verläuft, gibt Wikström Khaled einen Job als Putzkraft und Tellerwäscher. Eine leise Hoffnung keimt auf, dass alles doch irgendwie gut werden könnte.

Das Mittwochskino von Mission EineWelt zeigt „Die andere Seite der Hoffnung“ am 23. Februar 2022 um 19.30 Uhr im Otto-Kuhr-Saal (Hauptstraße 2 in Neuendettelsau). Der Eintritt ist frei. Es gilt die 2G-Plus-Regel.