Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für die Zukunft sehen.

Mauro de Souza

Mauro de Souza

Mauro de Souza ist zweiter Vizepräsident der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) und Mitglied des ÖRK-Zentralausschusses.

Das wichtigste an der 11. Vollversammlung des ÖRK ist für ihn, dass „Menschen von überall auf der Welt zusammengekommen sind, zusammen gedacht, gesungen und gebetet haben“ und in den Beratungen für Konsens und Dissens gleichermaßen Raum gewesen sei. Das, so de Souza, sei „ein Zeugnis, dass wir als Christ*innen präsent und lebendig sind und weiterhin daran festhalten, auf eine bessere Welt zu hoffen.“ Die getroffenen Entscheidungen der Vollversammlung seien „sehr wichtig für die Arbeit in den nächsten Monaten“, betont der Theologe. „Das Zentralkomitee hat damit klare Vorgaben, in welche Richtung es bei der Programmentwicklung arbeiten soll.“ Besonders wichtig sind aus seiner Sicht die Themen „Klimagerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Flucht, Vertreibung und Migration, Krieg und Frieden, ökonomische und politische Ungleichgewichte, Hate Speech“. Der ÖKR habe die Kapazitäten und die Möglichkeiten „Programme zu entwickeln, die den Kirchen helfen, an den genannten Themen zu arbeiten“.

Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für die Zukunft sehen.

Tolbert Jallah

Tolbert Jallah

Tolbert Jallah von der Lutherischen Kirche in Liberia (LCL) ist Dekan im Monrovia District.

„Es war eine großartige Zeit in Karlsruhe“, freut sich der Theologe. Insbesondere die morgendlichen Andachten und die Gottesdienste haben ihn begeistert. „Es war inspirierend, mit Brüdern und Schwestern aus aller Welt zusammen zu beten und zu singen.“ Die wichtigsten Themen für ihn waren Versöhnung, Heilung und Einigkeit. „Das ist es, was Liberia nach den langen Jahren des Bürgerkriegs dringend braucht. Das nehme ich als Botschaft und Auftrag mit.“

Hans-Martin Schöll

Hans-Martin Schöll

Am 27. August 2022 ist Hans-Martin Schöll verstorben. Als landeskirchlicher Beauftragter für den Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) in Bayern prägte er zwischen September 1975 und Dezember 1989 die Entwicklungszusammenarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern maßgeblich mit. Er war einer der ersten, die erkannten, dass soziale, ökologische und ökonomische Themen nicht getrennt voneinander, sondern global und im Zusammenhang gedacht werden müssen. Hans-Martin Schöll war ein Pionier des Fairen Handels, unterstützte das Konzept fairer Geldanlagen von Oikocredit und baute den Förderkreis Bayern mit auf. „Ihm ging es darum, bekannt zu machen, dass Gottes gute Erde nur als vernetztes Gebilde verstanden werden kann und dass alles zusammen hängt – ökologisch, ökonomisch, sozial. Deshalb ging es ihm bei Entwicklung weniger um Hilfsleistungen, sondern um gerechten Ausgleich. Und konsequenterweise auch darum: ‚Erkennt, dass wir selbst Teil der weltweiten Probleme sind‘.“, erinnert sich sein Nach-Nachfolger Jürgen Bergmann, Leiter des Referats Bildung Global von Mission EineWelt.

Von 1990 bis 1999 war Hans-Martin Schöll fürs damalige Missionswerk Bayern am Melanesian Institute in Goroka in Papua-Neuguinea tätig. Seine Motivation habe darin bestanden, „die Gegenwart Gottes nicht nur in Worten, sondern ganz praktisch und handgreiflich“ zu vermitteln. Dabei habe er „in großen strukturellen Zusammenhängen gedacht und wesentlich dazu beigetragen, ungerechte globale Strukturen aufzudecken und zu bekämpfen“, würdigt Thomas Paulsteiner, Leiter des Referats Papua-Neuguinea/Pazifik/Ostasien bei Mission EineWelt, den Verstorbenen. „Wir danken Hans-Martin Schöll für alles, was er geleistet hat. Möge er auch weiterhin in der barmherzigen Hand unseres treuen Gottes geborgen bleiben.“

Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für die Zukunft sehen.

Robert Kitundu

Robert Kitundu

Robert Kitundu ist Generalsekretär der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT).

Er war zum ersten Mal bei einer Vollversammlung des ÖRK dabei. „Ich konnte sehr viel lernen“, sagt Kitundu. Besonders beeindruckt hat ihn die Vielfalt der Kirchen. „Ich konnte sehen, wie groß unsere weltweite Kirche ist. Gott hat eine riesige Kirche.“ Die größte Herausforderung sieht der ELCT-Generalsekretär darin, weiter an der Einheit der Kirchen zu arbeiten. „Es gibt es noch sehr viel zu tun, damit wir zusammen als Einheit unterwegs sind“, ist er überzeugt. „Ich glaube, es war eine muslimische Delegierte, die gesagt hat, Jesus sei nicht nur für Christ*innen gestorben und auferstanden, sondern für alle Menschen. Das hat mich sehr berührt.“

Während des Studientages zur ÖRK-VV bei Mission EineWelt haben wir Menschen aus unseren Partnerkirchen gefragt, was sie bei der internationalen Zusammenkunft der Kirchen inspiriert und beeindruckt hat, und welche Herausforderungen sie für die Zukunft sehen.

Santiago Rodriguez

Santiago Rodriguez

Santiago Rodriguez arbeitet als Pfarrer der Salvadorianischen Lutherischen Kirche (SLS) in der ökumenischen Gemeindearbeit. Sein thematischer Schwerpunkt ist die Aufklärung über die Klimakatastrophe und die Schulung der Menschen in den Gemeinden für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.

Seine Bilanz der Vollversammlung des ÖRK in Karlsruhe: „Unsere gemeinsame Vision wurde gestärkt und ebenso unsere gemeinsame Hoffnung. Das gibt mir Freude und Zuversicht.“ Die große Herausforderung besteht für ihn darin, „dass der Geist und die Ergebnisse der Vollversammlung in unser Leben hineinkommen und wir das Leben der Menschen vor Ort verändern.“ Insbesondere beim Kampf gegen die Klimakatastrophe sieht Rodriguez „einen riesigen Abgrund zwischen dem Gesagten und dem, was wirklich getan wird“. Vor allem in den Ländern des Globalen Nordens fehle es am „Willen zur Umsetzung“.

Hiroshima mahnt! Keine zivile und militärische Nutzung von Kernenergie! Atomwaffenfrei jetzt! – Diese Forderungen stehen am 6. August 2022 im Fokus des alljährlichen Hiroshima-Gedenktags. An diesem Tag vor 77 Jahren starben in Hiroshima (Japan) mehr als 80.000 Menschen durch den Abwurf einer US-amerikanischen Atombombe.

Traditioneller Gedenktag in Hiroshima

Traditioneller Gedenktag in Hiroshima

Mission EineWelt und die Pazifik-Informationsstelle laden mit weiteren lokalen Initiativen und Organisationen am Vorabend des Hiroshima-Gedenktages, Freitag, 5. August von 17:30 bis 19:30 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung vor dem Hauptportal der St. Lorenz-Kirche in Nürnberg ein.

Am 6. und 9. August 1945 wurden die ersten US-amerikanischen Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Innerhalb kürzester Zeit verdampften und verbrannten Zehntausende Menschen.
In den folgenden Jahrzehnten wurden unzählige weitere Menschen Opfer dieses Infernos sowie der mehr als 2.000 Atomtests in Afrika, Asien, Australien, Europa, Nordamerika und dem pazifischen Ozean.

Im Besitz der Atomwaffenstaaten befinden sich ca. 13.400 Atomwaffen. Das ist zwar viel weniger als auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, bedeutet aber immer noch einen Overkill für die Welt. 93% der Atomwaffen gehören den USA oder Russland. Fast 4.000 sind sofort einsatzfähig. Davon sind geschätzte 1.800 in ständiger Höchstalarmbereitschaft (Launch-On-Warning) und können ihr Ziel binnen weniger Minuten erreichen. Alle andere befinden sich in Reserve, im Lager oder sind für die Abrüstung vorgesehen. Die fünf Atommächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien planen, Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren. Friedensforscher*innen warnen vor einem neuen nuklearen Wettrüsten. In Deutschland sollen neue Trägerflugzeuge für zielgenauere Atombomben am Fliegerhorst Büchel angeschafft werden.

Im Juni 2022 fand die erste Vertragsstaatenkonferenz des UN-Atomwaffenverbotsvertrages in Wien (Österreich) statt. Dieser trat am 22. Januar 2021 in Kraft. Bis heute sind ihm 66 Länder beigetreten – nicht jedoch Deutschland. Die Vertragsstaaten brachten in Wien ihre Besorgnis und Bestürzung über die Drohungen mit und den Einsatz von Atomwaffen zum Ausdruck und verurteilten unmissverständlich „alle nuklearen Bedrohungen“.

Wir fordern die Bundesregierung auf,

  • den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen
  • Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten
  • auf die atomare Bewaffnung neuer Kampfflugzeuge zu verzichten
  • kooperative Sicherheit durch eine Politik der Friedenslogik in den Blick zu nehmen und damit die nukleare Abschreckung überwinden zu helfen.

Hiroshima mahnt!

Veranstalter:
Mission EineWelt (MEW), Pazifik-Informationsstelle, Friedensinitiative Nordost (FINO), Friedensmuseum Nürnberg, Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden (NEFF), IPPNW Nürnberg.

Ansprechpartner für Fragen/Interviews:
Julia Ratzmann
Pazifik-Informationsstelle
Telefon: 09874 91220, info@pazifik-infostelle.org

Foto: Neue Visionen Filmverleih

Foto: Neue Visionen Filmverleih

Kurz vor der Französischen Revolution gelingt dem Koch Pierre Mancerons eine Revolution auf kulinarischem Gebiet. Doch vor dem Aufbruch kommt der Absturz. Weil er mal etwas Neues, genauer: Pasteten aus Trüffeln und Kartoffeln, ausprobieren will, verliert er seine Stelle als Küchenchef des Herzogs von Chamfort. Laut Auffassung der adligen Gesellschaft ist alles, was unter der Erde wächst, des Teufels. Pierre zieht sich in die alte Poststation seines verstorbenen Vaters zurück. Dort hat er die entscheidende, revolutionäre Idee.

Regisseur Éric Besnard entwickelt in seinem 2021 gedrehten Film „À la Carte – Freiheit geht durch den Magen“ eine amüsante Parallelgeschichte zur Französischen Revolution, die er in ästhetisch hochwertigen Bildern erzählt.

Das Mittwochskino von Mission EineWelt zeigt „À la Carte – Freiheit geht durch den Magen“ am 27. Juli 2022 um 19.30 Uhr im Otto-Kuhr-Saal (Hauptstraße 2 in Neuendettelsau). Der Eintritt ist frei.

Foto: Charity Baiwes Bayacsan

Foto: Charity Baiwes Bayacsan

Das internationale Jugendseminar bei Mission EineWelt mit dem Titel „Inspired“ ist am 21. Juli 2022 zu Ende gegangen. Organisiert wurde das Seminar von Mission EineWelt und der Evangelischen Jugend Bayern. Zum Abschluss haben die Teilnehmenden 9.5 Thesen verabschiedet. Hier ist der Text des Papiers im Wortlaut:

We, as youth leaders from different countries and contexts who have come together at the International Youth Seminar ‚Inspired‘ in 2022, are inspired by the huge changes made 500 years ago by Luther, as well as our own stories of life & commitment at the churches that we are part of today.
We hope to strengthen the church in love, inclusivity, and participation as tools of God in caring for His creation.
We invite you to respond to and discuss these theses with us to promote a dialogue between generations and leaders on how our lives can relate to the new challenges we are facing.
1) The expectation for youth to be responsible can only be realized through inviting them to participate in leadership. As it is written, „Don’t let anyone look down on you because you are young. Set an example for the believers in speech, in life, in love, in faith, and in purity” (1 Timothy 4:12).
2) Through baptism, youth are already full members of the body of Christ. So, they must be empowered to participate in the ministries of the church.
3) A community is built by accepting, welcoming, and inviting everyone to embrace diversity and develop a sense of belonging.
4) God’s creation includes everything and everyone. All creation is good and loved by Him even though we are imperfect. So, we must abide in the love of God and include all His creation.
5) Inspired by everything and everyone that belongs to God, as youth, we respond in gratitude by striving to be good stewards of all that He entrusted to us. (Matt 25:14-30)

Foto: Johanna Kluge

Foto: Johanna Kluge

6) As youth, our concerns about Gender Equality and Environmental Justice (social, racial and climate) must be addressed in regard to every aspect of our lives.
7) Serving your neighbour in diakonia and humanitarian action is an essential aspect of Christ-inspired daily living. (Matt 25:14-30, James 2:17)
8) Innovation should be founded only on the gospel of Jesus Christ. We should ask ourselves if what’s moving us is the love for the world or the applause of the world. (1 John 2:15)
9) Our commitment to the gospel of Jesus Christ leads us to discipleship and evangelism. Thus, the Church can be transformed without compromising the foundation of our faith.
9.5) Let’s go! Ayi Fambi! Kezdjük El! Los geht’s! Tara na! Twende! Vamos lá! Vamos! 出发!

Nach zwei Jahren als Online-Veranstaltung fand das große Sommer-Event von Mission EineWelt, dem internationalen Partnerschaftszentrum wieder live und in Echt auf dem Gelände von Mission EineWelt in Neuendettelsau statt. Am 16. und 17. Juli kamen insgesamt über 1500 Menschen zum Jubiläumstag, zur Lila Nacht und zum Fest der weltweiten Kirche. Thematischer Schwerpunkt war diesmal die weitere Entwicklung der Mission.

Am 16. Juli wurden 15 Jahre Mission EineWelt, 50 Jahre Missionswerk Bayern, 100 Jahre Missionsausstellung (heute: Ausstellung einBlick) und 125 Jahre Erlanger Verlag gefeiert. Anlässlich dieser Ballung verschiedenster Jubiläen im Kontext der bayerischen Mission lag es auf der Hand, kritisch auf die bisherige Geschichte der Mission zurückzublicken und über deren Entwicklung in Gegenwart und Zukunft zu diskutieren. Für Hanns Hoerschelmann ist diese Diskussion auch von einer Konstante in der Geschichte der Mission geprägt: „Die drei großen Themen von Mission EineWelt, Partnerschaft, Entwicklung und Mission, waren und sind immer im Geflecht mit unserer Umwelt, unserer Gesellschaft, der Politik und in aller Regel mit den großen Bewegungen in der Welt verknüpft. Um in all dem Auf und Ab der Welt- und Kirchengeschichte immer wieder neue Antworten auf die brennenden Fragen der Zeit zu finden und gleichzeitig sich seiner Wurzeln bewusst zu sein, braucht es ein gehöriges Maß an Resilienz, an Respekt und an Zuversicht in Gottes Begleitung“, sagte der Direktor von Mission EineWelt zum Auftakt des Jubiläumstags.

Christian Weber, Studienleiter bei mission 21 in Basel, schloss in seinem Festvortrag daran an. Er warb für eine „Mission mit Durchhaltevermögen“, die trotz Krisen zuversichtlich bleibt, Mut hat, sich kritisch auch mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen, und den Mut hat, dem Traum von der weltweiten Kirche weiter nachzugehen. Die Theologin Leita Ngoy von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) plädierte für verstärkte Aufbrüche in die digitale Welt und für die Anerkennung und das Aufnehmen der Vielfalt innerhalb der weltweiten Kirche.

Foto: Thorsten Krafft

Foto: Thorsten Krafft

Das Fest der weltweiten Kirche am 17. Juli begann traditionell mit einem internationalen Gottesdienst in der Neuendettelsauer St. Nikolai Kirche unter dem Motto „Let’s give God our Praise“. In seiner Predigt betonte Chediel E. Sendoro, Bischof der Mwanga Diözese in Tansania, dafür, dass Menschen Trennendes und Unterschiede überwinden, „weil wir in Gott eine enge Verbindung haben“. Seine Botschaft: „Wenn wir alle Gott nahe sind, sind wir uns untereinander nahe. Mauern, die uns voneinander trennen, haben für uns keine Bedeutung mehr. Wir sind dazu aufgerufen diese Mauern von dieser Erde verschwinden zu lassen.“

Zum Abschluss des Festes wurden nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause wieder Freiwillige zum Dienst in die Partnerkirchen ausgesendet. Von den 15 jungen Leuten gehen sechs nach Argentinien, drei nach Brasilien, drei nach Chile, eine nach Kenia und zwei nach Tansania.  Zudem wurden acht Freiwillige aus den Partnerkirchen offiziell in Neuendettelsau begrüßt.

Mit dabei bei der Aussendung der Freiwilligen war Anna-Nicole Heinrich, Präses der EKD-Synode. Ihr sei das nach dem Schulabschluss „‘n Ticken zu unsicher“ gewesen, bekannte sie in ihrem Grußwort und stärkte die Freiwilligen: „Ihr geht mutig diesen Weg weiter.“ Sie forderte die jungen Leute auf, viele Erlebnisse und Eindrücke zu sammeln und bei der Rückkehr mit- und einzubringen. Denn: „Wir werden viel von Euch lernen können, wenn Ihr zurückkommt.“ Hanns Hoerschelmann gab den Freiwilligen das Bibelwort „Ihr seid das Salz der Erde“ aus der Bergpredigt mit auf den Weg und versicherte: „Ihr seid ein wichtiger Teil unserer Arbeit – Botschafter und Botschafterinnen für die Sache der weltweiten Kirche. Und ihr tut uns gut.“

Foto: Eine Welt Netzwerk Bayern

Bayerische Eine Welt-Tage, Fairhandelsmesse 2022

Bei den Bayerischen Eine Welt-Tagen in Augsburg am 8. und 9. Juli 2022 besuchten Staatsministerin Melanie Huml (2.v.links) und MdEP Maria Noichl (1.v. links) den Stand der HandyAktion Bayern.  Gisela Voltz von Mission EineWelt (1.v. rechts) und Alexander Fonari vom Eine Welt Netzwerk Bayern (2.v. rechts) brachten die Politikerinnen auf den aktuellen Stand der Sammelaktion. DieHandyAktion Bayern sammelt gebrauchte oder kaputte Handys und führt diese dem fachgerechten Recycling zu. Ein weiterer Schwerpunkt ist Bildungsarbeit zum nachhaltigen Umgang mit Handys.

Seit Beginn der Aktion 2017 sind über 65.000 Handys eingesammelt worden. Viele Kirchengemeinden, Schulen, Läden, Behörden, Vereine und Läden beteiligen sich als Sammelstellen an der HandyAktion Bayern. Für jedes eingeworfene Handy erhält die Aktion derzeit knapp 60 Cent. Aus dem Erlös dieser Einnahmen werden Bildungsprojekte in El Salvador, Liberia und Bayern unterstützt. Für die Bildungsarbeit stellt die HandyAktion zahlreiche Materialien wie Stationenparcours, Ausstellungen oder einen Konsumkrimi zur Verfügung. Weitere Infos: www.handyaktion-bayern.de

 

Foto: Eine Welt Netzwerk Bayern