Beim Jahresempfang am 16. Mai 2019 in Würzburg startet die neue Jahreskampagne von Mission EineWelt. Titel: „Die Schöpfung – Not for Sale“. Die Kampagne ist Teil 2 einer Trilogie, die das Motto der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes von 2017 in Namibia fortführt. Auf der zugehörigen Internetseite www.keine-ware.de werden ab 16. Mai 2019 Veranstaltungen, Workshops, Informationsangebote und Aktionen vorgestellt. An der Kampagne beteiligt sich auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, auf deren unlängst zu Ende gegangener Frühjahrssynode ein integriertes Klimaschutzkonzept beschlossen wurde.

Nach dem ersten Teil mit dem Titel „Der Mensch – Not for Sale“, der vor Jahresfrist gestartet wurde, stellt Mission EineWelt nun das Thema „Die Schöpfung“ in den Mittelpunkt. Als Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission ist Mission EineWelt qua Auftrag weltweit mit Partnerkirchen und Organisationen vernetzt. Daraus resultiert eine integrale globale Perspektive, in der Klimawandel, Ressourcenausbeutung und ähnliche Phänomene samt ihren Ursachen, Korrelationen und Folgen sehr schnell und sehr deutlich offensichtlich werden. Die drohende Überflutung von Inseln im Pazifischen Ozean, die vom Klimawandel verursachten extremen Witterungsverhältnisse unter anderem in Zentralamerika und Zentralafrika, und die Folgen der industriellen Landwirtschaft beispielsweise in Südamerika werden von den Partnerkirchen an Mission EineWelt deutlich zurückgemeldet. Seit jeher ist deshalb die Schöpfung Gottes und der verantwortungsvolle Umgang damit ein zentrales Thema in der Arbeit von Mission EineWelt. Mit der Jahreskampagne soll dieses Thema nun noch einmal verstärkt nach außen getragen werden. „Angesichts der massiven Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ist es dringend notwendig, dass die Schöpfung Gottes neu und anders in den Blick genommen wird und dass sich aus einem neuen Denken endlich auch ein neues, konsequentes Handeln entwickelt, das unserer gottgegebenen Verantwortung für unsere Mitwelt gerecht wird“, skizziert Hanns Hoerschelmann, Direktor von Mission EineWelt, das Kernanliegen der Kampagne.

Auf der Kampagnen-Website www.keine-ware.de gibt es ab Mitte Mai eine Übersicht über verschiedene Angebote, die über weltweite Umweltzerstörung und -ausbeutung informieren und Wege aufzeigen, die aus dieser Katastrophenspirale herausführen könnten. Zudem werden Mitmach-Aktionen wie Plastikfasten oder die Einrichtung eines Klima-Pilgerwegs und ähnliches angeboten.

„Die Schöpfung – Not for Sale“ läuft schwerpunktmäßig in den Jahren 2019/20 und ist Teil 2 einer Dreijahreskampagne nach dem Auftakt mit „Der Mensch – Not for Sale“ für die Jahre 2018/19. Für 2020/21 wird der Fokus auf dem Thema „Die Erlösung – Nor for Sale“ liegen.