Gedenkveranstaltung von Mission Eine Welt, der Pazifik-Informationsstelle und weiteren Gruppen

Am 6. und 8. August jähren sich die amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Die Atombomben im August 1945 sollten das Ende des Zweiten Weltkrieges beschleunigen und Japan zur Kapitulation zwingen. 92.000 Menschen starben unmittelbar durch die Bombenexplosionen, weitere 130.000 Menschen erlagen später ihren schweren Verletzungen.

Am Mittwoch, 6. August 2014, findet deshalb

von 16.00 bis 19.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung

vor der Lorenzkirche in Nürnberg statt.

Mission EineWelt lädt zusammen mit der Pazifik-Informationsstelle, dem Nürnberger Evangelischen Forum für den Frieden, dem Nürnberger Friedensforum und weiteren Gruppen zu dieser Veranstaltung vor der Nürnberger Lorenzkirche ein. Auch die Kurzandacht um 17.00 Uhr in der St. Lorenz-Kirche widmet sich dem Hiroshima-Gedenktag.

Hiroshima ist zu einem Symbol für den Widerstand gegen jede Form von ziviler und militärischer Nutzung von Nuklearenergie geworden. Weltweit gedenken Menschen am „Hiroshima-Gedenktag“ auch der Opfer von Atombombentests vor allem im Pazifik sowie der von den gesundheitsschädlichen Folgen des Uranabbaus Betroffenen in Australien und Afrika, der von Uranmunitionseinsatz Betroffenen in Irak und Afghanistan als auch der Opfer der Unfälle in den Atomkraftwerken von Tschernobyl und Fukushima.

Mission EineWelt und die Pazifik-Informationsstelle wenden sich entschieden gegen eine zivile und militärische Nutzung von Atomenergie und Atomwaffen. Gottes Schöpfung zu bewahren ist uns Anspruch und Verpflichtung zugleich.

Kontakt:

Gisela Voltz, Pfarrerin,

Fachreferentin für entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Mission EineWelt

Tel.: 0911-1300003 oder 0911-36672-0