Unter dem Motto „20 Wochen gegen 20 Atombomben“ laufen seit 26. März 2019 zum vierten Mal die Proteste gegen die Stationierung von Atombomben in Deutschland. Vermutlich seit mehreren Jahrzehnten lagert die US Army geschätzt 20 Atombomben im Luftwaffenstützpunkt Büchel. 2024 soll der Bestand mit den neuen B61-12 aktualisiert werden, die ab nächstem Jahr in den USA produziert werden.

Am 22. und 23. Mai 2019 beteiligte sich das bundesweite Pazifik-Netzwerk an den Protesten. Neun Mitglieder des Netzwerks bezogen mit Transparenten vor der Zufahrt des Luftwaffenstützpunkts Position und verzögerten auf diese Weise Ein- und Ausfahrt des Stützpunktpersonals. Während des unfreiwilligen Zwischenstopps wurden die Militärbediensteten über das Anliegen der Protestierenden informiert.

Die Proteste sind Teil der aus 68 Gruppen bestehenden Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“. Zu den Höhepunkten der diesjährigen Protetaktionen gegen die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland gehören ein Friedenscamp im Juli sowie der kirchliche Aktionstag mit 7. Juli 2019 mit der ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann.

Weitere Infos:

www.buechel-atombombenfrei.de

www.pazifik-netzwerk.org