Illustration: Daniela Denk

Illustration: Daniela Denk

Ich glaube; hilf meinem Unglauben.

Mk 9,24

 

Mehr als ein halbes Jahr begleitet uns nun schon die Jahreslosung.

Und seit einem Vierteljahr leben wir mit den Einschränkungen, die das Corona-Virus nötig gemacht hat. Ich glaube, dass uns zwar die Einschränkungen durch Corona noch lange begleiten werden, aber ich möchte nicht glauben, dass sie mein und unser ganzes Leben bestimmen werden.

An manchen Tagen weiß ich nicht, wie lange ich es noch durchhalte, Familie, Kindern und Beruf so gerecht zu werden, wie ich es mir selber wünsche. Die Corona-Regeln nerven mich. Wieder einmal in der Hektik den Mund-Nasenschutz vergessen, und ich muss zum zweiten Mal los, um Einkäufe tätigen zu können – unglaublich!

Dann werden Zeiten des Innehaltens und der Ruhe wichtig: im Gebet zu sich selbst finden, es einfach einmal aushalten, nichts zu tun, und darauf vertrauen, dass alles gut werden wird. Glauben.

Sich ganz bewusst, diese (Aus-)Zeiten zu nehmen – das ist auch etwas, das man ein Stück weit durch die derzeitigen Einschränkungen wieder lernen konnte.

Zeiten, in denen man das Gefühl hat, jetzt schaffe ich nichts mehr, ich bin an meine eigenen Grenzen gestoßen, wird der Unglaube größer. Und doch hilft nur Glauben.

Dann zu wissen, dass Gott immer da ist, an ihn zu glauben, gibt neue Kraft und lässt mich manches Unwetter im Leben überstehen, und auch ganz bestimmt die nächsten Monate.

Gönnen Sie sich täglich eine Zeit der Ruhe und des Gebets, um bei sich zu sein und Gott nahe zu kommen. Glauben Sie und lassen Sie ihrem Unglauben helfen!

 

Andacht: Sara Neidhardt, Ausstellung einBlick, Mission EineWelt

Illustration: Daniela Denk, Öffentlichkeitsarbeit, Mission EineWelt

 

 

I have faith; make my feeble faith stronger.

Mark 9:24

 

The annual verse has accompanied us for more than half a year.

And we live with restrictions that the corona virus made necessary for a quarter of a year.

I believe that the restrictions because of corona will accompany us for a long time, but I don’t want to believe, that they determine my and our whole life.

On some days I don’t know how long I can keep up with family, children and work as I want it to be. Forget the mouthguard in the hectic pace and I must go for a second time to do the shopping.

Unbelievable!

Then times of pause and rest get even more important: with finding yourself in prayer, just enduring nothing to do and trusting that everything is going well – in one word: believing.

That is also something that we could learn a little bit due to the current restrictions.

At times when you think: now I can’t do anything anymore, I have reached my own limits, our unbelief grows. Nevertheless believing is the only thing that helps in such situations.

Then to know that God is always there, to believe in him, gives new strength and let me survive a lot of bad weather in life and for sure the next months.

Treat yourself to a time of rest and prayer every day, to be with yourself, to get close to god. Believe and let your disbelieve being helped.

 

Prayer: Sara Neidhardt

Illustration: Daniela Denk