Sara Neidhardt von der Ausstellung einBlick bei Mission EineWelt fragt sich, ob Gottes Nähe gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie für alle wahrnehmbar war und ist. Und sie liest einen Liedtext, der uns hilft, auf die Gnade und Gegenwart Gottes zu vertrauen.

https://youtu.be/tUuRssVRKw4

 

Michael Seitz aus dem Referat Mission Interkulturell von Mission EineWelt spricht darüber, was der Heilige Geist für uns bedeutet und warum Wind und Atem hilfreiche Symbole sind, diese Bedeutung zu umschreiben. Musikalische Unterstützung kommt von Geraldo Grützmann und Jakob Holland.

https://youtu.be/cb6EYzFEF6U

Sabrina Geißelsöder und Lisa Kelting sind Vikarinnen und haben im Endspurt ihrer Ausbildung für eine Woche bei Mission EineWelt Station gemacht. In ihrer Andacht führen sie einen Dialog, der von den Eigenschaften von Büroklammern über Worte des Propheten Jeremia bis hin zu einem Versprechen Gottes reicht, das uns Hoffnung für die Zukunft gibt – gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie.

https://youtu.be/pHN0vwYILeA

Manfred Kurth hat die Regionalstelle Süd des Mission EineWelt-Referats Partnerschaft und Gemeinde inne und ist normalerweise viel unterwegs und in den Gemeinden und Partnerschaftsgruppen live vor Ort. In seiner Andacht spricht er darüber, dass das Leben im Pandemie-Modus auch Vorteile hat, aber dennoch seltsam anstrengend ist, und darüber, was ihm Kraft gibt und Hoffnung macht.

https://youtu.be/G22xdkT3nZk

 

Yusuph Mbago, Theologe aus Tansania und derzeit als Ökumenischer Mitarbeiter von Mission EineWelt Pfarrer in Oberhaching, spricht darüber, wann und wie der immer gleiche Trott uns lähmt, und dass es Zeit wird, ein neues Lied anzustimmen.

Zur Video-Andacht: https://youtu.be/z3IhbDQ0JEg

 

Ulrike Bracks, Studienleiterin Theologie in der Kirchlichen Studienbegleitung, spricht darüber, wo in unserem relativ geschützten Alltag Gelegenheiten sind, mutig zu sein, und wo die Kraft dazu herkommt.

https://youtu.be/cSNPk_0gU0Q

Mission EineWelt-Direktor Hanns Hoerschelmann spricht über Psalm 23 und darüber, warum dieser Psalm zur Grundausstattung des christlichen Glaubens gehört.

https://youtu.be/f7c24J12lWY

 

Ab 12. April 2021 gibt es möglichst jeden Montag eine Video-Andacht von Mission EineWelt. Den Anfang macht MEW-Direktor Hanns Hoerschelmann.

https://www.youtube.com/watch?v=JTM5RQig2IM

 

Illustration: Daniela Denk

Illustration: Daniela Denk

 

Herr, unser Gott, wir rühmen und preisen Dich dass Du an Ostern den Tod

überwunden hast. Du schenkst Hoffnung und Perspektive über das Grab

hinaus, Leben durch den Tod hindurch. Wir bitten Dich: Lass diese

Hoffnung unsere Herzen erfüllen, mitten in Krankheit und Tod, mitten in

Verfolgung und Unterdrückung, mitten in Einsamkeit und Angst, mitten in der Pandemie.

Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!

Amen

 

Gebet: Thomas Paulsteiner, Leiter des Referats Papua-Neuguinea/Pazifik/Ostasien, Mission EineWelt

Illustration: Daniela Denk, Öffentlichkeitsarbeit, Mission EineWelt

 

 

Lord, our god, we exalt and praise you for overcoming death at Easter.

You give hope and perspective beyond the grave, from death towards a new life.

We pray, let this hope fill our hearts, in the midst of sickness and death,

in the midst of persecution and oppression,

in the midst of loneliness and fear,

in the midst of the pandemic.

The Lord is risen – he is truly risen!

Amen

 

Prayer: Thomas Pauslsteiner

Illustration: Daniela Denk

 

Illustration: Daniela Denk

Illustration: Daniela Denk

 

Die letzten vier Wochen waren bei mir von den Exerzitien „erd-verbunden“ geprägt. Gemeinsam haben wir wahrgenommen, dass wir nicht über Gottes Schöpfung stehen, sondern ein untrennbarer Teil von ihr sind. Wir haben uns damit auseinandergesetzt, dass wir verstrickt sind in die Zerstörung dessen, was uns umgibt und wovon wir leben.

An einem der letzten Tage der Exerzitien dachten wir über die „Spiritualität der Ökologie“ in Verbindung mit einem kurzen Zitat nach:

„Diese Spiritualität verleiht unserem Leben eine tiefe Bedeutung und treibt uns zum Handeln an. Sie ist eine heilige Gabe des Schöpfers, die Energie, die uns Kraft gibt, für das Leben einzutreten und es zu schützen.“ (Gemeinsam für das Leben, Ökumenischer Rat der Kirchen (ÖRK), 2012)

Mich hat während der Exerzitien immer wieder beschäftigt, dass Ökologie nicht nur etwas mit Blumen und Bienen zu tun hat. Wenn beispielsweise ungehemmter Bergbau die Landschaft zerstört, zerstört er auch Land, auf dem Menschen Lebensmittel anbauen. Wenn Menschen so ihre Lebensgrundlage entzogen wird, hat das soziale Folgen. Dahinter steht die moderne religiöse Überzeugung, dass beständiges Wirtschaftswachstum nötig ist. Politisches Handeln kann dem Tür und Tor öffnen oder Einhalt gebieten. Man kann nicht trennen zwischen ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen, religiösen und politischen Fragen. Am Ende laufen alle Fragen auf die eine Frage zu: Was dient dem Leben, der „heiligen Gabe des Schöpfers“?, wie es in dem Zitat heißt.

Die Passionszeit erinnert uns an das Leiden Gottes an der Zerstörung seiner „heiligen Gabe“. Die Auferstehung an Ostern zieht uns hinein in „die Energie, die uns Kraft gibt, für das Leben einzutreten und es zu schützen.“

 

Andacht: Michael Seitz, Referat Mission Interkulturell, Mission EineWelt

Illustration: Daniela Denk: Öffentlichkeitsarbeit, Mission EineWelt

 

 

During the last four weeks I took part in spiritual exercises called “earth-bound”. Together we have understood that we are not above God’s creation, but an inseparable part of it. We looked at the fact that we are entangled in the destruction of all that surrounds us and from which we live.

On one of the last days of the exercises, we reflected on the „spirituality of ecology“ in connection with a short quotation:

“Spirituality gives our life a deep meaning and drives us to act. It is a sacred gift from the Creator, the energy for affirming and caring for life.” (Together Towards Life, World Council of Churches (WCC) 2012)

During the exercises, I realized more and more that ecology is not just about flowers and animals. For example, when unrestrained mining destroys the landscape, it also destroys land on which people grow food. When people are deprived of their livelihood in this way, it has social consequences. Behind this is the modern religion that tells us constant economic growth is necessary. Political action can open the door to this or put a stop to it. One cannot separate ecological, social, economic, religious and political issues. In the end, all questions come down to one question: what serves life, the „sacred gift of the Creator“, as the quote says.

The Lent season reminds us of God’s suffering because of our destruction of his „sacred gift“. The resurrection at Easter draws us into „the energy that gives us strength to stand up for and protect life.“

 

Prayer: Michael Seitz

Illustration: Daniela Denk