Zur Ausstellung "Wasser für alle" im Caritas Pirckheimer Haus werden Workshops für Schulkassen angeboten, die WorkshopleiterInnen haben sich bei einer Schulung gut vorbereitet. (Foto: Helga Riedl, Menschenrechtsbüro Nürnberg)

Zur Ausstellung „Wasser für alle“ im Caritas Pirckheimer Haus werden Workshops für Schulkassen angeboten, die WorkshopleiterInnen haben sich bei einer Schulung gut vorbereitet. (Foto: Helga Riedl, Menschenrechtsbüro Nürnberg)

Zur bundesweiten Fairen Woche zeigt das evangelische Partnerschaftscentrum Mission EineWelt im Caritas Pirckheimer Haus in Nürnberg (Königstr. 64, 1. Stock) die sehenswerte Ausstellung „Wasser für alle“ noch bis zum Donnerstag, 26.9.2019. In Kooperation mit dem Nürnberger Menschenrechtsbüro, Brot für die Welt Bayern und der Kath. Stadtakademie im CPH werden an den Vormittagen Workshops für Schulklassen stattfinden, dazu gab es am vergangenen Donnerstag eine Schulung für die WorkshopleiterInnen (s. Bild). Die Workshops sind bereits ausgebucht. Die Ausstellung macht auf die Hintergründe und Ursachen der globalen Wasserkrise aufmerksam – noch immer hat ca. ein Viertel der Menschheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – und klärt über die globalen Zusammenhänge und Lösungsmöglichkeiten auf.

Wieviel Wasser ist in einem Rindersteak oder in einem Baumwoll-T-Shirt versteckt? Dass für die Produktion eines Rindersteaks ca. 3.000 Liter Wasser und für die Produktion eines T-Shirts ca. 2.500 Liter Wasser verbraucht werden, ist uns als VerbraucherInnen meist nicht bewusst. Häufig kommen Futter-Soja und Baumwolle aus wasserarmen Gebieten in Brasilien oder Indien, und so nehmen wir für unseren Konsum dieses „virtuelle“ (versteckte) Wasser der Natur und den Menschen in diesen Gebieten weg. Trinkwasserverschmutzung durch Pestizide, Absenkung des Grundwasserspiegels und Wassermangel sind oft die Folge.

Wenn wir bei unserem alltäglichen Konsum auf die Herkunft achten und möglichst aus regionaler, saisonaler, ökologischer und fairer Herstellung kaufen, können wir einen positiven Beitrag dazu leisten, dass alle Menschen auf der Erde genügend und sauberes Wasser zur Verfügung haben. Solche und ähnliche Fragen werden in der Ausstellung thematisiert.

Die Ausstellung ist noch bis zum Donnerstag, 26.9.2019 im CPH, Königstr .64 in Nürnberg zu sehen.
Montag – Freitag: 07.30 Uhr – 22.00 Uhr, Samstag und Sonntag: 08.00 Uhr – 16:00 Uhr.

Des Weiteren ist die Ausstellung eingebettet in das Programm zur Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises an den chilenischen Menschenrechtsaktivist Rodrigo Mundaca, der sich gegen die übermäßige Wasserentnahme durch die großflächige Avocadoproduktion für den Export in der wasserarmen Region Petrarca einsetzt.

Nähere Infos:
https://www.nuernberg.de/internet/menschenrechte/begleitprogramm.html

Weitere Infos:
Gisela Voltz
E-Mail gisela.voltz@mission-einewelt.de
Telefon 0911-36672-0