Die globale Ungerechtigkeit beginnt schon bei den elementaren Lebensgrundlagen. Insbesondere in Teilen Afrikas ist Millionen Menschen die ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln und (sauberem) Trinkwasser verwehrt. Und das obwohl weltweit genügend Ressourcen für alle Menschen vorhanden sind. Das Ungleichgewicht ist also nicht unabwendbar und schon gar nicht gottgegeben, sondern entspringt kurzsichtigem, maßlosem und egoistischem Menschlichen Handeln.

Als ChristInnen stehen wir für die Bewahrung der Schöpfung und dafür, dass alle Menschen ein lebenswertes Leben führen können. Wir engagieren uns nach Kräften für dieses Ziel. Neben allem praktischen Handeln haben wir die Möglichkeit des Gebets.

Deshalb rufen der ökumenische Rat der Kirchen, die gesamtafrikanische Kirchenkonferenz und die evangelische Weltallianz zu einem „Weltgebetstag für ein Ende der Hungersnot“ am Sonntag, 10. Juni 2018, auf.

Dieser Weltgebetstag ist trotz der Namensähnlichkeit unabhängig vom Weltgebetstag der Frauen im März und setzt sich zum Ziel, dass am 10. Juni 2018 weltweit möglichst viele ChristInnen für ein Ende des Hungers beten.

Material zur Gestaltung von Andachten und Gottesdiensten liegt hier bereit: https://mission-einewelt.de/events/weltgebetstag-fuer-ein-ende-der-hungersnot/