Staatsministerin Beate Merk, Direktor Hanns Hoerschelmann, Käthe Pühl und Laudator Norbert Stamm nach der Preisverleihung. © MEW/Bergmann

Bayerische Europaministerin Beate Merk zeichnet Eine Welt-Gruppen aus

Alle zwei Jahre verleiht der Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. den Bayerischen Eine Welt-Preis, um das bürgerschaftliche Eine Welt-Engagement zu würdigen. Bei der diesjährigen Verleihung wurde Mission EineWelt mit einem Sonderpreis in der Kategorie „Vereine/Initiativen/Schulen“ für das Projekt „Förderschwerpunkt Globales Lernen in Bayern“ ausgezeichnet.

Ministerin Merk zeigte sich am vergangenen Samstag beeindruckt vom vielfältigen Engagement der Eine Welt-Gruppen und vom grenzüberschreitenden bayerischen Gemeinschaftsgeist, der in der Staatskanzlei in München zu spüren war. Über 200 Vertreterinnen und Vertreter waren der Einladung des Eine Welt Netzwerks Bayern und der Bayerischen Staatskanzlei zur diesjährigen Preisverleihung des Eine Welt-Preises gefolgt. „Sie alle sind ein Gewinn“, rief die Ministerin ihnen in der Staatskanzlei zu.

Logo Eine Welt-Preis 2016

Logo Eine Welt-Preis 2016

Mission EineWelt wurde für seine verlässliche Förderarbeit der bayerischen Eine Welt-Arbeit ausgezeichnet. Konkreter Anlass war das aktuelle Schwerpunktförderprogramm zur Stärkung des Globalen Lernens. Dr. Norbert Stamm hob in seiner Laudatio hervor, dass Mission EineWelt die Bildungsarbeit im Inland fördere. „Längst schon gilt nicht mehr, möglichst viel Geld in Partnerschaftsprojekte zu investieren, sondern Strukturen hier bei uns zu verändern und Globales Lernen beziehungsweise das Verständnis für Zusammenhänge in der Einen Welt zu fördern.“

Ein Preisgeld war mit dem Sonderpreis nicht verbunden, wofür der Laudator aber Verständnis erwartete: „Denn ihr gebt lieber als dass ihr nehmt.“ Das lassen wir uns als Kirche gerne sagen.

Der Eine Welt-Preis wird seit 2012 alle zwei Jahre an unterschiedlichen Orten in Bayern vergeben.