Weltmissionskonferenz 2018 in Arusha -Tansania

Die 14. Weltmissionskonferenz des Ökumenischen Rats in Arusha ist nun zu Ende gegangen. Fast tausend Teilnehmende werden heute und in den nächsten Tagen wieder in ihre Länder und Kirchen zurückkehren. Jede und jeder von uns hat sicherlich viele Eindrücke im Gepäck. Es wurde deutlich: Verändernde Nachfolge erfordert unterschiedliche Antworten in unterschiedlichen Kontexten. Gemeinsam war uns allen jedoch die besondere Sorge um den den Krieg in Syrien, die Instabilität in manchen Regionen Afrikas, die national und populistisch geprägten politischen Entwicklungen in westlichen Ländern und die Auswirkungen, die dies auf die Stabilität in der Welt hat. Dazu tritt die Sorge um Menschen, die in ihren Kirchen und Gesellschaften aus ethnischen Gründen, aufgrund von Behinderungen oder wegen ihrer sexuellen Orientierung an den Rand gedrängt werden.

Erstmals wurde auf dieser Konferenz die Idee einer Dekade zur Klimagerechtigkeit an den ÖRK herangetragen. Ich bin gespannt, in welcher Weise sich die Kirchen weiterhin diesen Fragen stellen werden, und es tat gut zu sehen und zu erleben, wie aus allen denkbaren Kirchen der Welt Menschen gemeinsam beraten, Ideen austauschen und miteinander Gottesdienst feiern. Wir bei Mission EineWelt nehmen diese Herausforderung in unsern Arbeitsbereichen und Themen ebenfalls an. Ich freue mich schon auf unsere kommende Kampagne: Der Mensch – Not for Sale.

Abschlussveranstaltung (Foto: Albin Hillert WCC)

Abschlussveranstaltung (Foto: Albin Hillert WCC)

Abschlussveranstaltung (Foto: Albin Hillert WCC)