Rodrigo Mundaca kämpft in seiner Heimat Chile für den freien Zugang zu Wasser. 90 Prozent der Wasserrechte sind dort privatisiert, exportorientierte große Agrarunternehmen nutzen das Wasser aus Flüssen und Brunnen. Leidtragende dieser ausschließlich profitorientierten Praxis ist die Landbevölkerung: Die Menschen dort haben keinen freien Zugang zu Wasser und leiden somit unter extremer Wasserknappheit.

Nach der festlichen Verleihung des internationalen Menschenrechtspreises am 22. September 2019 im Nürnberger Opernhaus an Rodrigo Mundaca, gab es bei der anschließenden Nürnberger Friedenstafel die Gelegenheit, dem Preisträger zu begegnen. Die Mission EineWelt-Direktor/innen Gabriele und Hanns Hoerschelmann nutzten diese Möglichkeit und überreichten Mundaca ein kleines Geschenk.

Bereits vor der Preisverleihung hatte Mission EineWelt zusammen mit dem Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg am 20. September eine „Wasserkonferenz“ veranstaltet. Federführend dabei waren für Mission EineWelt unter anderen Menschenrechtsreferent Sergio Rios Carrillo mit einem Vortrag und Jürgen Bergmann, Leiter des Referats Entwicklung und Politik, als Moderator der Podiumsdiskussion zu Wasser und Privatisierung. Zudem gab es einen Wasser-Workshop für Schulklassen und eine Wasserausstellung von Brot für die Welt.

 

Jürgen Bergmann