Internationale kirchliche Partnerschaften, ihre Ausgestaltung, ihre Perspektiven sowie ihre Rolle und Wirkmacht in verschiedenen Kontexten von der Gemeindearbeit bis hin zur weltweiten kirchlichen „Communio“ sind Thema eines Studiennachmittags mit Bischof Jack Urame aus Papua-Neuguinea am 17. November 2017 um 14 Uhr im Tagungszentrum von Mission EineWelt in Neuendettelsau.

Die Partnerschaft zwischen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea hat eine lange Tradition. Sie nahm ihren Anfang mit der Landung von Johann Flierl anno 1886 als erster Neuendettelsauer Missionar in Papua-Neuguinea. Der Studiennachmittag mit Bischof Jack Urame steht aber nicht so sehr im Zeichen der Historie. Nach einer Erörterung der aktuellen Situation der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea soll es vielmehr darum gehen, wie solche Partnerschaften für alle Beteiligten gewinnbringend gestaltet werden können und welche Perspektiven sich daraus für Kirche und Gesellschaft weltweit entwickeln.

Nach einer Einführung von Mission EineWelt-Direktor Hanns Hoerschelmann wird Oberkirchenrat Michael Martin, in der evangelisch-lutherischen Landeskirche zuständig für Ökumene und kirchliches Leben, über „Die Partnerschaften der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern als Beitrag zur Communio des Lutherischen Weltbundes“ referieren. Im Anschluss informiert Bischof Jack Urame über Situation und Rolle der evangelischen Kirche in Papua-Neuguinea, bevor Traugott Farnbacher, Leiter des Fachreferats Papua-Neuguinea/Pazifik/Ostasien bei Mission EineWelt, „12 Perspektiven zu gelebter Communio“ aufzeigt. Danach ist Zeit für Fragen und Diskussion.