MAF – Fliegen für das Leben

Lebensretter aus der Luft: Mission Aviation Fellowship (kurz: MAF)

Die Mission Aviation Fellowship versorgt die unzugänglichen Gegenden Papua-Neuguineas aus der Luft: Medizinische Notfälle werden ausgeflogen, es gibt Flüge zur Unterstützung lokaler Entwicklungshilfeprojekte (z.B. Wasserversorgung), außerdem werden Ärzte, Lehrer, Angehörige von Missionsorganisationen, Pastoren etc. transportiert.

Einblick in die Arbeit der MAF-Flieger

 

Für die vierjährige Sisera kam die Rettung wortwörtlich aus der Luft. Im letzten Augenblick brachte sie MAF ins Krankenhaus nach Madang an der Nordküste Papua-Neuguineas.

Hätten die Piloten von MAF nicht so rasch gehandelt, wäre das kleine Mädchen vermutlich an einer schlimmen Blutvergiftung gestorben.

So wie Sisera können dank des Missionsflugdienstes viele Menschen auf der Insel gerettet werden. Die MAF-Piloten sind nicht nur Lebensretter aus der Luft. Mit ihren kleinen Flugzeugen sind sie meist auch die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Der Nürnberger Martin Köhler und seine Kollegen sind im Luftraum Papua-Neuguineas zu Hause. Tagtäglich setzen sie sich Gefahren aus. Mit teilweise überalterten Maschinen steuern sie die Bergtäler im Hochland ebenso an wie die Regionen an der Küste.

Neben Passagieren transportieren sie Saatgut, Nahrungsmittel, Schweine, Schafe, Bienenstöcke und Baumaterial. Alles und jeder wird sicher in die entlegensten Ecken der Insel gebracht. Auf ihrem Rückflug beladen sie das Flugzeug mit landwirtschaftlichen Produkten der einheimischen Kleinbauern. Der Verkauf auf den Märkten sichert das Einkommen der Familien.

Um die Versorgung weiterhin sicherzustellen, muss die veraltete Flugzeugflotte dringend erneuert werden.

1997 bestand die MAF-Flotte noch aus 24 Maschinen. Heute sind nur mehr 15 Flugzeuge im Einsatz. Die Reparaturkosten sind extrem hoch. Für den lebenswichtigen Flugdienst und die Versorgung der ländlichen Regionen wird dringend ein neues, sicheres KIeinflugzeug benötigt. Ohne neue Maschinen ist künftig die lebensrettende Hilfe aus der Luft nicht mehr möglich. Die Kosten für ein neues Flugzeug liegen bei rund 450.000 Euro – eine Summe, die der Missionsflugdienst alleine nicht aufbringen kann.

Filmbeitrag von Wolfgang Hagen: MAF-Rettungsflug in Papua-Neuguinea, 2013

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dass die ärztliche Versorgung von Kindern wie Sisera weiterhin gesichert wird und die Menschen die dringend benötigten Dinge des täglichen Lebens erhalten. Ihre Spende zählt!

Spendenstichwort: MAF – Fliegen für das Leben (Projekt-Nr. 1410038)

Filmbeitrag MAF – Fliegen für das Leben

Weitere Spendenprojekte

KonfiDank 2021
Prävention im Camp: Antje Henke erklärt, wie man Knoten in der Brust erkennt. © ELKB/Niemz Communications/Jens WegenerELKB/Niemz Communications/Jens Wegener
Aufklärungsarbeit in Tansania
KonfiDank 2020
Indigene Bevölkerung in Brasilien
Lebensrettende Infusionen werden dringend benötigt
Die Kinder in der Schule lernen fleißig – Bildung schafft neue Zukunftschancen
Mädchen im PLCC, Kenia
Mädchen der Orang Asli © MEW/Paulsteiner
Seemann an Deck
Medizinische Versorgung im Krankenhaus © Thorsten Krafft
MAF-Flieger in Papua-Neuguinea
Raphael, ehemaliger Schüler des URRC, ist heute erfolgreich als Schuster

Jetzt spenden

Datenschutz

Gerechter Welthandel

Die derzeitige Politik der EU folgt größtenteils den Interessen von großen Konzernen und Unternehmen. Eine faire und nachhaltige Handelspolitik wird bestenfalls in Sonntagsreden beschworen. In der Praxis handelt die EU immer wieder Abkommen aus, die nicht nur ungerechte Regeln und Strukturen festschreiben, sondern auch die sozialstaatlich basierte Gestaltungsfreiheit der sozialen Daseinsvorsorge und rechtsstaatliche Prinzipien gefährden. Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Finanzmarktkontrolle drohen für die Interessen internationaler Konzerne ausgehöhlt zu werden. Solche Abkommen verschärfen die Armut im globalen Süden und vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich weltweit. Sie tragen somit zu einem erhöhten Migrationsdruck bei. Und sie stehen im Widerspruch zur christlichen Grundüberzeugung, dass die Wirtschaft im Dienst des Lebens steht und dem Wohl aller Menschen dienen soll.

Eigentlich verpflichtet der EU-Vertrag von Lissabon die europäische Handelspolitik dazu, zur Förderung der Menschenrechte, der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Doch die derzeit verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit afrikanischen Staaten (Economic Partnership Agreements - EPAs) verstärken asymmetrische Handelsbeziehungen, und Rohstoffraubbau, behindern die regionale Integration in Afrika und erzwingen den Marktzugang für billige europäische Produkte auf Kosten einheimischer ProduzentInnen.

Die Politik muss die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in Handelsverträgen fest verankern und Menschenrechte vor Konzerninteressen setzen. Handelsabkommen müssen stets auf ihre Verträglichkeit mit dem Wohl des Gemeinwesens überprüft werden.

 

Weitere Informationen:
Netzwerk Gerechter Welthandel:
www.gerechter-welthandel.org
Entwicklung braucht Entschuldung – Bündnis erlassjahr.de: www.erlassjahr.de

Religionsfreiheit weltweit

„Gewalt im Namen von Religion und islamistischer Terror gehören zur Wirklichkeit unserer Zeit und machen Angst. Daraus darf aber keine Angst vor der Religion an sich werden oder generell vor Menschen muslimischen Glaubens. Dieser Trugschluss gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Religionsfreiheit.

Als Christinnen und Christen treten wir für Religionsfreiheit ein. Wir sehen die verbindenden Ursprünge und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Religionen, genauso wie wir die Unterschiede sehen. Der Dialog zwischen Religionen und Konfessionen ist nicht immer einfach, jedoch fruchtbar, wo es Offenheit und Respekt auf allen Seiten gibt. Toleranz endet, wo Religion und Religionsfreiheit missbraucht werden, um Menschen und ihre Würde zu verletzen. Deswegen stehen wir an der Seite bedrängter und verfolgter Christinnen und Christen weltweit.“
(https://www.ekd.de/Zehn-Ueberzeugungen-Flucht-und-Integration-14970.htm)

Überall sind Politik, Religionsgemeinschaften und jede/r Einzelne gefordert, die Religionsfreiheit zu achten und Menschen nicht wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung zu diskriminieren, zu misshandeln, zu verfolgen oder zu ermorden.

 

Weitere Informationen:

https://www.bayern-evangelisch.de/was-uns-bewegt/christenverfolgung.php

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/oekumenischer_bericht_religionsfreiheit2017.pdf

http://www.bruecke-nuernberg.de/

https://mission-einewelt.de/internationale-beziehungen/partnerkirchen-uebersee/

Menschenwürdige Arbeit

Ein Großteil unserer alltäglichen Konsumgüter wie Nahrungsmittel, Kleidung oder IT-Produkte werden unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt. Viele ArbeitnehmerInnen werden nicht ausreichend bezahlt und leiden unter mangelndem Arbeits- und Gesundheitsschutz. Versuche, sich zur Durchsetzung von Arbeitsrechten gewerkschaftlich organisieren, werden vielerorts massiv, nicht selten auch mit physischer Gewalt, unterdrückt.

-Wirtschaftliche Betriebe sollen ihrer unternehmerischen Sorgfaltspflicht durch die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nachkommen. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Einhaltung dieser Standards und Normen entlang der kompletten Lieferkette.

- Die Politik ist gefordert, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für die Einhaltung sozialer Standards und der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durch Unternehmen zu gestalten. Die Einführung einer Berichtspflicht sowie von Sanktionsmöglichkeiten sind unabdingbar. Mission EineWelt fordert die Bundesregierung auf, sich ernsthaft und konstruktiv für das Zustandekommen des auf Ebene der Vereinten Nationen angestrebten verbindlichen internationalen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte („UN-Treaty“) einzusetzen, das klare Regeln für Unternehmen und Klagemöglichkeiten für Geschädigte vorsieht und vor allem die Einhaltung von Menschenrechten vor Handelsinteressen stellt.

 

Weitere Informationen:

Eine Welt Netzwerk Bayern e.V.: www.eineweltnetzwerkbayern.de

Treaty Alliance Deutschland: https://www.cora-netz.de/cora/die-treaty-alliance-deutschland/

Aktion fair toys: www.woek.de/themen-projekte/fair-spielt/

Kampagne für Saubere Kleidung: http://www.saubere-kleidung.de/

Handyaktion Bayern: www.handyaktion-bayern.de