Illustration: Daniela Denk

Illustration: Daniela Denk

Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Matthäus 14, 28-29

 

Immer wieder hadern wir damit, ob das, was wir glauben, wirklich richtig ist. In schwachen Momenten werden wir übermannt von Fragen wie: Gibt es Gott denn wirklich? Und wenn ja, warum hilft er mir scheinbar gerade nicht in der größten Krise, wenn ich durch den schweren Sturm gehe und mich fürchte? Warum stoppt er nicht das ganze Leid und Unheil, das in der Welt passiert?

Ich frage mich dann immer: Warum kann ich denn nicht einfach darauf vertrauen, dass der Glaube mich immer trägt? Petrus ging es vermutlich ganz ähnlich. In seinem Inneren wusste er, dass Jesu Macht unendlich ist, und doch erschien es ihm so suspekt, auf dem Wasser laufen zu können, dass er zu zweifeln begann. Der Sturm machte ihm Angst und er fragte sich, ob Jesus denn wirklich alles könne.

Doch Zweifel sind lästig, aber sie bewirken auch, dass wir nicht alles glauben, was uns vorgesetzt wird. Und dennoch ist die Geschichte mit Petrus der ultimative Beweis, wie stark und wie liebend Gott ist. Wenn wir Ihm vertrauen, wenn wir unser Leben ganz in seine Hände geben, dann können wir auf Wasser laufen. Wir können dem Menschlichen trotzen. Und plötzlich ist alles möglich. Und das – das ist für mich die Hoffnung!

To think: Kann man gleichzeitig an etwas zweifeln und daran glauben?

 

Andacht: Paula Klein und Jakob Holland, im Freiwilligen Sozialen Jahr bei Mission EineWelt

Illustration, Daniela Denk, Öffentlichkeitsarbeit, Mission EineWelt

 

 

And Peter answered him, “Lord, if it is you, command me to come to you on the water.” He said, “Come.” So Peter got out of the boat and walked on the water and came to Jesus. Matthew 14, 28-29

 

Repeatedly we struggle with whether what we believe is true. In weak moments, we are overcome by questions such as: Does God really exist? And if so, why isn’t he helping me just in the greatest crisis, when I am going through a heavy storm and am afraid? Why doesn’t he stop all the suffering and disaster happening in the world?

I always ask myself: Why can’t I just trust that faith will always carry me? Peter probably felt the same. In his inner being, he knew that Jesus‘ power is infinite and yet it seemed suspicious to him to be able to walk on water so that he began to doubt. The storm frightened him and he wondered if Jesus could do everything.

In some kind, doubts are good. They help us to that we do not believe everything that is presented to us just because it is presented to us. But the story of Peter is the ultimate proof of how strong and how loving God is. When we fully trust Him, when we give our life completely into His hands, we can walk on water. We can defy human nature. Suddenly everything is possible. That’s the hope for me!

To think: Is it possible to doubt and believe in something at the same time?

 

Prayer: Paula Klein, Jakob Holland

Illustration: Daniela Denk