Aufgrund des Corona-Virus sind Menschen auf der ganzen Welt in Not. Wir leben alle in unsicheren Zeiten. Da tut es gut, auf Gottes Souveränität zu schauen. Ich habe Psalm 46 immer geliebt. Es beginnt mit den Worten: „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not“. Wir werden in unserem Leben immer wieder Probleme haben und schwierige Situationen erleben, aber wir können Zuflucht bei Jesus suchen. Er beschützt uns in schwierigen Zeiten. Wir können darauf vertrauen, dass er uns sicher durchbringt.

Hochschulen, Universitäten, Bibliotheken, Schulen, Kirchen und Missionsorganisationen sind jetzt geschlossen. Doch die Kirchen sind nicht geschlossen, sondern nur die Gebäude. Du bist die Kirche. Wir sind die Kirche. Das Absagen der Versammlungen, die wir früher hatten, bedeutet nicht, dass wir aufgehört haben, Gott anzubeten. Gott ist nicht an Orte gebunden.

Lassen Sie uns, liebe Gläubige, in dieser Situation die Familiengebete wiederbeleben und unsere Häuser zu Orten machen, an denen der Name des Herrn verkündet wird. Gott ist nicht an größere Gruppen gebunden, er kann einzelne Gebete hören, wie er es für die kollektiven Gebete tut.

Die Liebe Gottes und seine Treue zu uns sind stärker als diese schreckliche Krankheit. Wir sollten uns nicht fürchten, sondern ihm vertrauen, denn er hat gesagt, auch wenn wir durch Feuerflammen oder Wasserfluten gingen, wird er immer bei uns sein (Jes 43,2). Was er versprochen hat, wird er tun. Amen!

Andacht: Yusuph Mbago, Pfarrer der Kirchengemeinde Zum Guten Hirten in Oberhaching und ökumenischer Mitarbeiter von Mission EineWelt

Illustration: Daniela Denk, Öffentlichkeitsarbeit, Mission EineWelt