Illustration: Daniela Denk

Illustration: Daniela Denk

 

Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Prediger 12,13

Petrus sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm. Apostelgeschichte 10,34-35

 

Die lebenspraktische Botschaft Gottes für ein gelingendes Leben miteinander ist: Wenn wir jeden Menschen mit Respekt behandeln, seine*ihre Rechte auf ein menschenwürdiges Leben achten und achtsam miteinander umgehen, dann kann das wahr werden, was er uns verheißen hat: das Reich Gottes, die Vision von Frieden und Gerechtigkeit und einem Leben im Einklang mit der Natur. Nur schöne Worte? In der Realität kaum umsetzbar? Wenn wir nicht zuerst auf uns selbst schauen, dann hauen uns andere in die Pfanne?

Was hindert uns eigentlich daran, allen Menschen die gleichen Rechte einzuräumen, wie wir sie gerne für uns selbst beanspruchen? Wir wissen uns doch als von Gott geliebte Geschöpfe, um seine Liebe müssen wir uns nicht bemühen oder mit anderen konkurrieren. Wenn wir auf Gottes Liebe und Gnade vertrauen, dann fällt es uns vielleicht leichter, in jedem Menschen das von Gott geliebte Mitgeschöpf zu sehen, den Bruder, die Schwester. Kooperation und Dialog statt Konfrontation bringen uns weiter. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott.

Amen

 

Andacht: Gisela Voltz, Referat Entwicklung und Politik, Mission EineWelt

Illustration: Daniela Denk, Öffentlichkeitsarbeit, Mission EineWelt

 

 

Fear God, and keep his commandments; for that is the whole duty of everyone. Ecclesiastes 12:13

Peter said: ‘I truly understand that God shows no partiality, but in every nation anyone who fears him and does what is right is acceptable to him.’ Acts 10:34-35

 

The life-practical message of God for a successful life together is: if we treat every human being with respect, respect his/her rights to a decent life and treat each other carefully, then what God has promised us can come true: the Kingdom of God, the vision of peace and justice and a life in harmony with nature. Just fine words? Hardly practicable in reality? If we don’t look at ourselves first, then others will punch us in the pan? What actually prevents us from granting all people the same rights as we like to claim for ourselves? We know ourselves as God’s beloved creatures, we do not have to strive for his love or compete with others. If we trust in God’s love and grace, it may be easier for us to see in every human being the God-loved fellow creature, the brother, the sister.

Cooperation and dialogue instead of confrontation take us further. Who remains in love remains in God. Amen

 

Prayer: Gisela Voltz

Illustration: Daniela Denk