Illustration: Daniela Denk

Illustration: Daniela Denk

 

Werdet nicht müde, Gutes zu tun! 2. Thessalonicher 3,13

 

Der Schreiber dieses Briefs an die Gemeinde in Thessalonich bittet die Gemeinde, nicht bequem und gleichgültig zu werden, sondern jede Gelegenheit zu nutzen, für andere da zu sein.

Dazu eine kleine Geschichte, die diesen Gedanken für mich sehr gut illustriert und auch für uns heute ein Ansporn sein kann, die Hoffnung nicht aufzugeben und nicht müde zu werden, uns um unsere Nächsten zu kümmern:

Nach einem schweren Orkan lief ein Kind am Meeresstrand entlang. Ihm bot sich ein Bild der Verwüstung: Treibholz lag kreuz und quer verteilt herum und dazwischen unzählige Seesterne, die vom Sturm an Land gespült worden waren und nun auf ihren gewissen Tod warteten.

Das Kind aber nahm behutsam einen Seestern nach dem anderen in die Hand und warf ihn ins Meer zurück, damit er überleben würde. Das beobachtete ein älterer Mann. Der ging auf das Kind zu und sagte zu ihm: „Hast du nicht gesehen, dass der ganze Strand voller Seesterne ist? Indem du dich hier abmühst, änderst du nicht das Geringste!“ Das Kind sah dem Mann tief in die Augen, rannte zum nächsten Seestern, hob ihn vorsichtig auf und warf ihn ins Meer zurück. „Doch“, sprach es, „für diesen einen hier wird es etwas ändern!“

 

Andacht: Gisela Voltz, Referat Entwicklung und Politik, Mission EineWelt

Illustration: Daniela Denk, Öffentlichkeitsarbeit, Mission EineWelt

 

 

Don´t get tired of well-doing! 2. Thessalonians 3:13

 

The writer of this letter to the community in Thessalonica asks the community not to become comfortable and indifferent, but to use every opportunity to be there for others. Here is a little story that illustrates this idea very well for me and can also be an incentive for us today not to give up hope and not to get tired of caring for our neighbors:

After a heavy hurricane, a child was walking along the seashore. It was confronted with a picture of devastation: driftwood lay scattered all over the place and in between countless starfish which had been washed ashore by the storm and were now waiting for their certain death. But the child gently took one starfish after another in his hand and threw it back into the sea so that it could survive. This was observed by an elderly man. He went up to the child and said to him, „Didn’t you see that the whole beach is full of starfish? By struggling here, you´re not changing the least!“ The child looked deep into the man’s eyes, ran to the next starfish, picked it up carefully and threw it back into the sea. „But,“ it spoke, „for this one here, it will make a difference!“

 

Prayer: Gisela Voltz

Illustration: Daniela Denk