Illustration: Daniela Denk

Illustration: Daniela Denk

Corona! Corona!! CORONA!!!

Wirtschaftskrise! Wirtschaftskrise!! WIRTSCHAFTSKRISE!!!

Die Ohren klingen. Mir wird schon fast schwindelig. Und: Ich kann es einfach nicht mehr hören.

Dieselskandal! Dieselskandal!! DIESELSKANDAL!!!

Wieder so eine Wortwolke – immer dasselbe! Je öfter ich das im Radio oder sonstwo immer wieder höre, um so bedrückender wird es für mich. Diese Wortwolken verdüstern den Alltagshimmel. Und es ist Alles nur noch schlimm. Die Welt ist schlecht …

Können wir nicht auch hellere Wortwolken an den Alltagshimmel zeichnen? – Welches Wort würden Sie gerne öfter hören? – Was würde Sie aufbauen und was würde Ihnen guttun?

Ein großes und gutes Wort in all den Wortwolken unserer Gegenwart lautet:

H O F F N U N G

„Seid fröhlich in Hoffnung“, schreibt Paulus im Römerbrief 12,12.

Hoffnung macht stark und stirbt bekanntlich zuletzt. Hoffnung macht mich gelassen. Wenn ich hoffe, schaue ich nach vorne. Wenn ich hoffe, dass etwas besser wird, dann gebe ich nicht auf. Und ich hoffe dabei auf die Kraft Gottes, die mich trägt. Hoffnung gibt Schwung und lässt mich handeln.

Und die Wolken am Himmel werden hell. Amen.

 

Andacht: Ulrike Bracks

Illustration: Daniela Denk