Im Garten von Mission EineWelt geht es seit ein paar Wochen ziemlich lebhaft zu: Bienen, Hummeln und andere Insekten ziehen summend und brummend von einer verlockend duftenden Blüte zur nächsten. Wo sich vor Kurzem noch eine eintönige Grasfläche erstreckte, herrscht nun bunte Vielfalt. Mission EineWelt, das Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, ist der Einladung der Gemeinde Neuendettelsau gefolgt, sich am Projekt „Neuendettelsau blüht“ zu beteiligen, und hat mitten im Ort eine kleine Oase für Insekten geschaffen.

„Wenn schon eine Blühwiese, dann aber richtig!“, dachte sich Hausmeister Lars Böhme, als er von dem Direktorenehepaar von Mission EineWelt, Gabriele und Hanns Hoerschelmann, den Auftrag erhielt, einen Teil des Innenhofs in eine Insektenweide umzuwandeln. Es war eben nicht damit getan, den Rasen zu mähen und ein bisschen Saatgut auszustreuen. Vielleicht hätte sich das eine oder andere Blümchen gezeigt, doch bereits im kommenden Jahr hätte das Gras wieder die Oberhand gewonnen. „Wildblumenwiesen gedeihen nicht auf nährstoffreichem Boden“, weiß der Hausmeister. Also musste der Boden erst einmal „abgemagert“ werden. Eine schweißtreibende Angelegenheit, doch Lars Böhme findet, dass es sich gelohnt hat: „Es hat mir Freude gemacht. Bei der Arbeit hier bekommt man immer was zurück.“ Auch das Ehepaar Hoerschelmann war vom Ergebnis dieser Anstrengungen begeistert: „Vorher war hier ein düsteres, unansehnliches Eck“, meint Dr. Gabriele Hoerschelmann. „Jetzt ist es ein kleines Paradies. Wir kommen gerne hierher.“ Zudem, so die Direktorin weiter, passe die Idee der Gemeindeverwaltung Neuendettelsau, mehr Blühflächen im Ort zu schaffen, „wunderbar zur aktuellen Mission EineWelt-Jahreskampagne ‚Die Schöpfung – Not for sale‘, bei der es um einen verantwortungsvollen Umgang mit der uns von Gott anvertrauten Natur geht.“

Sogar ein Bienenstock hat den Weg in den Garten gefunden. „Bei unserem Fest der weltweiten Kirche im vergangenen Jahr sind wir zufällig mit dem Imker Andreas Lingmann ins Gespräch gekommen“, erzählt Hanns Hoerschelmann. „Und weil wir im Zuge unseres Umweltmanagements immer nach praktischen Umsetzungsmöglichkeiten suchen, haben wir vereinbart, dass eines seiner Bienenvölker hier ein Zuhause bekommt.“ Doch auch für die wilden Schwestern der Honigbienen ist gesorgt worden: Lars Böhme hat Nisthilfen aufgehängt und Totholz herbeigeschafft. Auf diese Weise ist ein wertvoller Lebensraum für viele nützliche Insektenarten entstanden.

Bürgermeister Christoph Schmoll freut sich sehr über das Engagement von Mission EineWelt: „Es ist schön, dass die Gemeindeverwaltung in den Institutionen am Ort gute und verlässliche Partner hat, die sich neuen Ideen nicht verschließen und mit denen wir gemeinsam solche tollen Projekte auf die Beine stellen können.“ Das Projekt „Neuendettelsau blüht“ hat die Gemeinde vor etwas mehr als einem Jahr ins Leben gerufen und in seinem Rahmen bereits mehrere Aktionen durchgeführt – unter anderem mit Kindergärten, der Bücherei und Diakoneo. Ziel ist es, einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten und den Bürgerinnen und Bürgern mit gutem Beispiel voranzugehen, getreu dem Motto: Jeder kann etwas tun!

Julia Stahl, Öffentlichkeitsarbeit Gemeinde Neuendettelsau

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