„Der Schamane und die Schlange“ basiert auf einem nicht-linearen Zeitkonzept. Zwei Forscher machen sich im Abstand von beinahe 40 Jahren im kolumbianischen Amazonasgebiet auf die Suche nach der Yakruna-Pflanze. Ein Schamane soll ihnen dabei helfen. Für jeden der drei Männer wird die Reise zu einer Suche nach ihrem Selbst, einem Trip in ihr tiefstes Inneres. Mit den Verwerfungen und Identitätsverlusten im Inneren der Männer korrespondieren die Schrecken und Verluste, die mit der Kolonialisierung einhergehen.

Der Film des kolumbianischen Regisseurs Ciro Guerra orientiert sich an den Aufzeichnungen des Anthropologen Theodor Koch-Grünberg und des Botanikers Richard Evans Schultes. Er wurde im Jahr 2015 bei den Filmfestspielen in Cannes mit dem C.I.C.A.E. Award ausgezeichnet und für den Oscar als „Bester Fremdsprachiger Film 2016“ nominiert.

Der Film ist am Mittwoch, 28. März 2018, um 19.30 Uhr im Otto-Kuhr-Saal (Hauptstraße 2 in Neuendettelsau) zu sehen. Der Eintritt ist frei.