Mission EineWelt unterstützt Kindertagesstätten an WM-Austragungsstätten in Brasilien

Der von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) im Jahr 2002 eingeführte Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni fällt dieses Jahr auf den Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.
Mehr als 200 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren werden weltweit als „Kinderarbeiter“ ausgebeutet, Millionen Kinder können nicht zur Schule gehen. Die wichtigste Ursache für Kinderarbeit ist die Armut der Eltern. Der Welttag gegen Kinderarbeit erinnert an diese Tatsachen und versucht, ein kritisches Bewusstsein für die weltweite Ausbeutung von Kindern zu schaffen.

Die Zivilgesellschaft in Brasilien hat an vielen Orten gegen die hohen Baukosten der Fußballstadien protestiert. Die Finanzen hätten nach Ansicht der Demonstranten unter anderem sinnvoller in Bildung investiert werden sollen. Genau auf die Bildung der Kinder legen viele Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien besonderen Wert. Sie unterhalten Kindertagesstätten, um benachteiligten Kindern einen fairen Start ins Leben zu ermöglichen.

Mission EineWelt stellt auf wm2014.mission-einewelt.de für jeden Austragungsort der Fußball-WM ein beispielhaftes Projekt vor, darunter auch kirchliche Einrichtungen, die Kindern einen besseren Start ins Leben ermöglichen.