Aktionslogo "mach was draus"

Da geht noch was. Mission EineWelt schickt die Aktion „mach was draus“ in die Verlängerung. Noch bis 31. Dezember 2017 können sich Einzelpersonen und Gruppen anmelden, solange der Vorrat an Startkapital reicht. Bisher haben 70 Projekte, bestehend aus 438 Personen, 1.800 Euro Startkapital zu rund 14.000 Euro vermehrt, die der Arbeit von Mission EineWelt in den Partnerkirchen zufließen. Mindestens 200 Euro warten noch auf kreative Eingebungen.

Es ist eigentlich ganz einfach, was sich Mission EineWelt aus Anlass des 10-jährigen Bestehens ausgedacht hat: Man/frau nehme 10 Euro Startkapital und mache daraus etwas, das ein Mehrfaches der Ursprungssumme wieder einspielt. Eben, eigentlich. Denn erstens braucht man/frau dafür Mut, zweitens eine gute Idee und drittens eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen, damit es auch wirklich klappt mit der Vermehrung des Startkapitals. Umso erfreulicher war es, dass prominente VertreterInnen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zum Teil direkt nach der Eröffnung der Aktion während der Landessynode 2017 loslegten. Drei Beispiele: Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel, die auch Schirmherrin von „mach was draus“ ist, verkaufte selbstgekochte Chutneys. Hanns Hoerschelmann, Direktor von Mission EineWelt, putzte Schuhe, die A-Capella-Band Viva Voce trat während einer Konzertreise in Brasilien zusätzlich, wann immer sich die Gelegenheit bot, im öffentlichen Raum auf und ließ anschließend in klassischer StraßenmusikerInnen-Manier den Hut rumgehen.

Aber Promis haben ja Übung in solchen Dingen. Die spannende Frage war, ob auch NormalbürgerInnen das Wagnis eingehen würden. Tatsächlich fanden sich viele mutige und engagierte Menschen, die mit ihren Fähigkeiten die Arbeit von Mission EineWelt unterstützen wollten. KonfirmandInnen aus Oberferrieden verkauften beim Gemeindefest Badebomben, Muffins und Fruchtsmoothies aus eigener Herstellung und boten verschiedene Dienstleistungen wie Kinderbetreuung und Fahrradreparaturen an. Die Laienspielgruppe aus Bertholdsdorf führte das Stück „Katharinas Erinnerungen“ auf und bewirtete anschließend die ZuschauerInnen. Der Gesangsverein Rohr brachte zusammen mit der Singgruppe der Kirchengemeinde Bertholdsdorf das Singspiel „Ein feste Burg ist unser Gott“ auf die Bühne. Die Synodalen Renate Käser, Kathrin Neeb und Karl Georg Haubelt schnallten sich einen Bauchladen um und verkauften selbstgebackene Sympathiekekse. „Diese Beispiele stehen stellvertretend für viele weitere kreative „mach was draus“-Aktionen, die unsere Erwartungen weit übertroffen haben“, freut sich Gabriele Hoerschelmann, Direktorin von Mission EineWelt. „Zumal ja alle, die sich beteiligen, dadurch auch Botschafterinnen und Botschafter unserer Arbeit sind. Das setzt schon viel Identifikation voraus.“

Weil „mach was draus“ bisher so erfolgreich war und weiterhin regelmäßig Anfragen und Projektideen bei Katrin Bauer, Leiterin des Fachbereichs Fundraising bei Mission EineWelt und zuständig für „mach was draus“, eintrudeln, hat Mission EineWelt beschlossen, die Aktion, die eigentlich zum 31. Oktober 2017 enden sollte, bis Ende des Jahres zu verlängern. Bis 31. Dezember können sich alle, die noch eine Idee haben, die sie in den Dienst der Arbeit von Mission EineWelt stellen möchten, 10 Euro Startkapital ordern.

Weitere Informationen: www.mach-was-draus.de