416 Produktionen gehen in diesem Jahr ins Rennen

Am 6. Dezember wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in der Nürnberger Tafelhalle der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis zum neunten Mal verliehen. Mit 416 Produktionen endet die Ausschreibung des Wettbewerbs in diesem Jahr mit einer Rekordbeteiligung und stellt die Jury, die sich Ende Oktober und Anfang November zusammensetzen wird, vor eine große Auswahl.

In diesem Jahr waren erstmals Langfilme zum Wettbewerb zugelassen. „Es freut uns, dass diese Möglichkeit bei den Filmemachern, Produzenten und Sendern so positiv aufgenommen wurde und wir fast 150 Produktionen in dieser Kategorie vorgelegt bekommen haben“, so Klaus Ploth, Geschäftsführer der Evangelischen Medienzentrale Bayern. Im Zentrum der bisherigen Filmpreis-Verleihung, die alle zwei Jahre stattfindet, standen bislang Einreichungen von nicht-kommerziell arbeitenden Filmgruppen (Schulen, Jugendarbeit, Film-Clubs, etc.). Aus diesem Amateurbereich sind auch wieder viele Beiträge im Rennen.

Die eingereichten Filme werden nun von den Mitgliedern des Veranstalterkreises gesichtet und für die Jurierung vorbereitet. Inhaltlich zeichnet sich nach Aussage der Veranstalter ein thematischer Trend der Filme ab: Etwa ein Drittel aller vorgelegten Produktionen befasst sich mit dem Themenkomplex Migration, Flucht und Asyl.

Zu den Gründungsmitgliedern des 1998 zum ersten Mal ausgelobten Filmpreises gehörte der damalige Kirchliche Entwicklungsdienst, der heute als Referat Entwicklung und Politik Teil des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt ist.

Weitere Informationen zum Menschenrechts-Filmpreis erhalten sie hier.